Panorama-Feeling am Schreibtisch

21:9-Monitore in der Übersicht

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Quelle: lg.com 21:9-Monitore in der Übersicht

Monitore im 21:9-Seitenverhältnis mögen vielleicht ein wenig ungewöhnlich aussehen, können aber wirklich produktiv sein. Das extra breite Display beherbergt quasi zwei Bildschirme in Einem. Wer bisher auf zwei Monitore gesetzt hat, wird mit den neuen 21:9-Monitoren eine hervorragende Alternative finden. Zudem erlauben Splitscreen-Techniken die Darstellung von bis zu vier Fenstern gleichzeitig. Zeitraubendendes Hin- und Herswitchen zwischen den Anwendungen gehört somit der Vergangenheit an. Aber auch Kinofans kommen dank des neuen Formates voll auf ihre Kosten und können die Filme ohne störende schwarzen Balken oben und unten genießen. Für Spieler ist das 21:9-Format nach wie vor nur bedingt empfehlbar, da nicht alle Spiele, die sehr breiten Auflösungen von 2560 x 1080 oder 3440 x 1440 unterstützen.

Was sind die Vorteile von 21:9-Monitoren?

Die Vorteile der breiten 21:9-Monitore liegen ganz klar auf der Hand: Zum einen haben sie genau das passende Format für Kinofilme - was besonders Video-Enthusiasten erfreuen wird. Aber auch Office-Arbeiten gestalten sich wesentlich übersichtlicher. So kann man (fast) zwei 4:3-Bilder nebeneinander stellen - rein rechnerisch wäre dies bei 24:9 der Fall. Durch die verschiedenen integrierten Splitscreen-Funktionen sind die Displays, je nach Modell, sogar auf bis zu vier Bilder aufteilbar. Zudem können zwei verschiedene Bildquellen gleichzeitig auf dem Monitor angezeigt werden. Dies macht das Arbeiten deutlich effizienter. Ganz nebenbei kann man den bisher genutzten Zweitbildschirm in Rente schicken. Aber auch wer die Anschaffung eines zweiten Anzeigegerätes plant, sollte den Kauf eines 21:9-Monitors mit in Betracht ziehen. Schließlich werden hier die beiden Bildinhalte ohne Trennung durch einen Rahmen dargestellt. Ein netter Nebeneffekt ist auch der sehr geringe Stromverbrauch. Ein 21:9-Gerät verbraucht dank neuester Technik meist nicht mehr als ein normaler Monitor. Folglich spart man den Strombedarf des Zweitgerätes ein. Zudem spart man noch beim Kaufpreis: Ein 21:9-Monitor kostet weitaus weniger als zwei separate Monitore.

Die von LG angebotenen verschiedenen Splitscreen-ModiQuelle: lg.com

Spielen im 21:9-Format, sofern die Auflösung vom Spiel unterstützt wird, kann ein komplett neues Erlebnis sein. Man erhält einen viel größeren Einblick in das Spiel, egal ob Egoshooter, Adventure oder Strategie. Und im Spiel mehr bzw. früher etwas sehen zu können, kann den entscheidenden Vorteil bringen. Mittlerweile gibt es auch immer mehr Modelle, die Features wie Free- oder G-Sync, 144 Hz und besonders schnelle Reaktionszeiten bieten.

Unsere Empfehlungen

Eines haben alle 21:9-Monitore gemeinsam: Es kommt stets ein IPS- bzw. VA-Panel zum Einsatz. Folglich sind eine hohe Farbgenauigkeit und eine kräftige Farbdarstellung vorhanden, was speziell für Fotografen und Designer optimal ist. Nächster großer Vorteil der Panels ist die sehr geringe Blickwinkelabhängigkeit. Anders als beispielsweise bei TN-Panels, wo sich schon bei leichter Neigung oder Drehung die Farben und Kontraste ändern. Zwar sind die Reaktionszeiten verglichen mit den sehr schnellen TN-Panels bei den IPS-Pendants mit 4 bis 8 Millisekunden relativ hoch, doch trotzdem kann man sie auch zum Spielen nutzen. Der maximale Stromverbrauch liegt je nach Modell zwischen 30 Watt und 100 Watt. Viele 21:9-Monitore setzen auf die in der Breite erweiterte FullHD-Auflösung mit 2560 x 1080 Bildpunkten. Mit einer Auflösung von 3440 x 1440 bieten höherpreisige Modelle aber auch mehr Pixel für mehr Details.

27-Zoll (16:9) l. und 29-Zoll (21:9) r.

Ein 29-Zoll-Monitor im 21:9-Format benötigt selbstverständlich mehr Platz in der Breite jedoch verglichen mit einem 27''-Monitor (siehe Bild) weniger in der Höhe. Sie sind nur in etwa so hoch wie ein 22''-Gerät im 16:9-Format. Die große Diagonale erhalten sie also hauptsächlich über die enorme Breite.

Als Anschlüsse stehen grundsätzlich HDMI und DVI zur Verfügung - die meisten bieten auch DisplayPort an, ganz wenige sogar noch VGA. Die hohe Auflösung von 2560 x 1080 bzw. 3440 x 1440 ist analog jedoch nicht mehr zu bewältigen. Hier dient VGA nur noch als weitere Zuspielmöglichkeit für einen Splitscreen. In unserem Test hat sich der DisplayPort-Anschluss als zuverlässigste Lösung für die neue Auflösung bewährt. Zwar sollen auch HDMI und DVI-D die Auflösung packen, dies funktionierte bei uns aber nicht immer. Gerade bei Techniken wie Free- oder G-Sync in Kombination mit hohen Bildweiderholungsraten größer 100 Hz muss via DisplayPort verbinden.

25-Zoll Monitore

Bisher ein Unikat: Der LG 25UB55 ist derzeit der einzige 21:9-Monitor, der mit einer kleineren Displaydiagonale als 29 Zoll daherkommt. Mit 25 Zoll bzw. 63,5 cm präsentiert das LED-Display mit 2560 x 1080 genauso viel Pixel wie die Großen. Gespeist wird er per DVI-, HDMI- (2x) oder DisplayPort-Anschluss und dank „Dual Link up” können zwei verschiedene Bildquellen gleichzeitig angeschlossen und separat angezeigt werden. Die Leistungsaufnahme zeigt sich mit 32 Watt recht moderat.

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29-Zoll Monitore

21:9-Monitore mit einer Diagonale setzen ausschließlich auf die breitere FullHD-Auflösung mit 2580 x 1080 Pixeln. Preislich beginnen die Modelle bei rund 250 Euro, können je nach Ausstattung aber auch schnell mehr als das Doppelte kosten. Dazu zählen zum Beispiel Höhenverstellbarkeit, Pivot oder auch Gaming-Features wie Displaysynchronationen und hohe Vertikalfrequenzen.

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Hier findest du alle bei uns gelisteten 29-Zoll-Monitore im 21:9-Format.

34-Zoll Monitore

Nochmals größer geht es in der 34-Zoll-Klasse zu. Hier die ist Auswahl deutlich größer. Preislich bewegen sich diese Kolosse zwischen 350 und mehr als 1000 Euro. Während bei den günstigen Modellen noch eine Auflösung von 2580 x 1080 Bildpunkten überwiegt, was einer Pixeldichte von 81 ppi entspricht, bekommt man ab rund 570 Euro 21:9-Monitore mit 3440 x 1440 Pixel (109 ppi). Trotz der immensen Bilddiagonale von rund 86 Zentimetern bieten einige Hersteller sogar noch Pivot-Funktion an. Aber auch Gaming-Features wie Free- oder G-Sync und hohe Bildwiederholungsraten werden angeboten. Hierfür ist jedoch ein dickerer Geldbeutel gefragt: Wer sich das Non-Plus-Ultra mit einer Auflösung von 3440 x 1440 samt 100 Hz gönnen möchte, muss mehr als 1000 Euro auf den virtuellen Ladentisch legen.

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Hier findest du alle bei uns gelisteten34-Zoll-Monitore im 21:9-Format.

38-Zoll Monitore

Wem die 34 Zoll immer noch nicht ausreichen, für den hat LG noch einen 38-Zoll-Giganten mit gekrümmten Display im Portfolio.

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Der HardwareSchotte meint:
Auch wir konnten uns schon in mehreren Tests von der Effizienz der 21:9-Monitore selbst überzeugen. Sowohl für Büroarbeit, als auch beim Spielen machten sie eine sehr gute Figur und das extrabreite Format machte einen Zweitmonitor überflüssig.

Wie ist eure Meinung zum 21:9-Format? Brauchbar oder Spielerei?

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2 Kommentare

  1. miwobo am 22.4.2017
    Ich muss sagen ist schon eine feine Sache mit den 21:9. Überhaubt bei Spielen ist die zusätzliche Sicht TOP. Nur schade nicht alle Spiele unterstützen das
  2. whgreiner am 24.4.2017
    Diese Sehschlitz-Formate fand ich schon immer mehr als flüssig - am Desktop hätte ich immer noch am liebsten einen GROSSEN (4k) 4:3-Bildschirm mit ca. 40 Zoll Diagonale. Breitwandfilme pflege ich mir eher am Fernseher anzusehen, und selbst da stößt mir das Schlitzformat sauer auf, sobald ich darauf z. B. Personenfotos (meist Hochformat) anschaue. Einzig bei Handys macht das schmale Format Sinn, weil man so den Bildschirm vergrößern kann, ohne das Gerät allzu unhandlich werden zu lassen.
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