Neue Grafikkartengeneration mit mächtig Power

Alle Infos zum AMD RX Vega Grafikchip

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Kurz und Knapp

  • Erster Prototyp so schnell wie eine übertaktete Nvidia GTX 1080
  • schneller und innovativer HBM2-Speicher
  • mehr als 200 neue implementierte Features
  • bisher noch keine Informationen zu Modellen und Preisen

Quelle: AMD Pressematerial Alle Infos zum AMD RX Vega Grafikchip Im Vergleich zu Nvidia hat sich bei AMD bei der grundsätzlichen Architektur der Grafikchips seit 2011 kaum etwas verändert. So fand vor allem die Energieeffizienz kaum Beachtung, da man hier die Architektur abändern müsste. All das will AMD nun mit Vega wieder aufholen. Insgesamt spricht das kalifornische Unternehmen von mehr als 200 neuen Features.

Anlässlich der CES 2017 hat AMD den lang ersehnte Vega-Grafikchip vorgestellt, an der man laut eigenen Aussagen bereits fünf Jahre arbeitet. Durch neue Techniken wie HBM2, neue Shader-Einheiten und einer feineren Fertigung will AMD so wieder zurück ins Highend-Consumergeschäft und Nvidia ordentlich Konkurrenz machen. Auch wenn man in Las Vegas nur ein Prototyp-System vorgestellt hat, kann man hieraus bereits einige Informationen ableiten. So zeigte AMD auf dem Ryzen-System das Spiel Doom mit einer beachtlichen Performance.

Erste Bilder der kommenden AMD-Grafikkarte kursieren bereits im Netz.

Am 28. Februar hat AMD auf der Game Developers Conference weitere Informationen zum Vega-Grafikchip preisgegeben. Die neue Grafikkarten-Generation wird unter dem Namen RX Vega in den Handel kommen. Dies wird noch im ersten Halbjahr 2017 passieren. Zuvor wird es noch eine aufgebesserte Version der Polaris-Generation geben mit der Bezeichnung RX 580.

Was ist AMD RX Vega?

Vega ist der Codename für die kommende Grafikchip-Generation von AMD, die nun durch viele Überarbeitungen und Neuerungen die Radeon Fury ablösen wird. Genauer wird das erste Release wohl auf den Namen Vega 10 hören, aber auch eine kleinere Variante mit dem Namen Vega 11 soll noch dieses Jahr präsentiert werden.

Der Grafikchip soll dabei überraschend großzügig ausfallen. AMD selbst gibt bekannt, dass der Chipsatz eine Fläche von mehr als 500 mm² haben wird. Zum Vergleich: Nvidia arbeitet bei der Titan X mit 471 mm² und bei der GTX 1080 mit 314 mm² großen Chips. Beim Speicher setzt AMD auf den innovativen HBM-Speicher, der bereits bei den Fury-Modellen zum Einsatz kam. Die neue Generation, HBM2, soll jedoch noch einiges mehr können und schneller sein. Zur Fertigung hatte anfangs AMD noch keine genaueren Infos preisgegeben. Nun verlautet das Unternehmen, dass die Vega-Chips, wie die aktuelle RX-500-Serie, in einem verbesserten 14-nm-Verfahren gefertigt werden sollen.

Ebenfalls verbessert hat AMD beim Vega-Chip den Geometriedurchsatz. Im Vergleich zum Polaris-Chip (RX 480) soll hierbei der Durchsatz mehr als verdoppelt worden sein. Detailliertere technische Informationen zu Vega sind in diesem Artikel von Computerbase zu finden.

Welche Modelle von AMD Vega wird es geben?

Bisher gibt es seitens AMD keine offiziellen Informationen bezüglich der kommenden Vega-Modelle. In dem Prototyp-System auf der CES 2017 steckte eine Vega 10 mit 8 GB HBM2-Speicher. Es ist jedoch auch davon auszugehen, dass man neben dieser Variante auch eine Version mit 16 GB für Workstations und Server auf den Markt bringen wird. Zudem wird vermutet, dass noch ein kleineres Modell mit den Namen Vega 11 in den Handel kommt.

Auf der offiziellen Seite zur Radeon Vega hat AMD bisher nur die Bezeichnungen RX, Pro und Instict veröffentlicht. Während die RX-Modelle für den Gaming-Bereich sind, wird die Pro für den professionellen Einsatz in Workstations gedacht sein.

Eine erste Highend-Grafikkarte der Vega-Serie wurde nun in einer Benchmark-Datenbank gefunden. Laut den dort geführten Informationen verfügt die AMD-Grafikkarte über 16GB VRAM mit bis zu 1600 MHz.

Was ist HBM2?

HBM steht für High-Bandwidth Memory und kommt bei AMD Vega in der zweiten Generation zum Einsatz. Wie auch schon bei der ersten Generation wird hierbei kein Grafikspeicher mehr auf der Platine verlötet, sondern dieser befindet sich bereits direkt im Grafikchip, was in einer deutlich schnelleren Anbindung resultiert und ein kompakteres Layout erlaubt. Das Speicher-Interface bei der Vega-Grafikkarte im vorgestellten Prototypen-System soll dabei 2048 Bit betragen. Um dies zu erreichen, werden zwei HBM2-Stacks (Stapel) zu je 1024 Bit kombiniert. So kann Vega 10 auf eine Speicherbandbreite von bis zu 512 GB/s zurückgreifen, was zwar gleichschnell im Vergleich zur den Vorgängermodellen der Fury X Serie wäre, allerdings mit mehr möglichem Gesamtspeicher. Die Platzersparnis ist durch HBM2 nochmals um 50 Prozent gestiegen, was wieder sehr kompakte Platinen ermöglicht. Die bei AMD oftmals so stark kritisierte Energieeffizienz soll bei HBM2 fünfmal besser sein als bei herkömmlichen GDDR5-Speicher.

Wie schnell ist AMD RX Vega?

Diese Frage ist leider noch nicht mit nackten Daten zu beantworten. Auf der CES 2017 in Las Vegas stand lediglich ein Demo-System mit einer Vega-10-Grafikkarte samt 8GB HBM2-Speicher zur Verfügung. Auf dem System lief das Spiel Doom in UltraHD, also 3840 x 2160 Pixel, und in höchsten Einstellungen. Die FPS-Werte lagen dabei größtenteils zwischen 60 und 80. Dies entspricht einem im Durchschnitt 10 Prozent besseren Ergebnis als im Vergleich zu einer übertakteten GTX 1080 - wohlgemerkt wurde dazu ein nicht optimierter Fiji-Treiber genutzt. Rein technisch gesehen, hat Vega mit Fiji Vieles gemeinsam. Das entscheidende wird jedoch der neue Fertigungsprozess im 14-nm-Verfahren sein, der die Effizienz deutlich erhöhen wird.

AMD selber sagt, dass die RX Vega von der Performance her zwischen einer NvidiaGeforce GTX 1080 und GTX 1080 Ti liegen soll. Die theoretische Rechenleistung von Vega 10 soll laut Golem.de mindestens 12,5 Teraflops betragen. Der Chip soll zudem über 4096 Shader-Einheiten verfügen und mit 1525 MHz takten.

Wann wird AMD Vega erscheinen?

Ein genauer Termin ist bisher nicht bekannt. Nun werden erste Gerüchte laut, dass erste Modelle erst im dritten Quartal 2017 erscheinen werden. Vermutet wird, dass AMD den Vegachip anlässlich der Computex Ende Mai, Anfang Juni vorstellen wird.

Was wird eine Grafikkarte mit AMD Vega kosten?

Leider gibt es noch keinerlei Informationen zu einem möglichen Verkaufspreis.

Der HardwareSchotte meint:
AMD Vega klingt soweit super spannend. Vor allem wird es endlich wieder eine Konkurrenz im Grafikkarten-Oberklassensegment zu Nvidia geben. Das kann sich nur positiv für uns Endverbraucher auswirken :)

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