Mach deinen Computer fit für USB 3.1

USB 3.1 Peripherie Kaufberatung

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Quelle: usb.org USB 3.1 Peripherie Kaufberatung Die USB-3.0-Schnittstelle ist von ihrem Potenzial bei weitem noch nicht ausgeschöpft, da kommt mit 3.1 schon der nächste USB-Standard, der mit 10 Gbit/s doppelt so schnell ist wie ihr Vorgänger.
Bevor wir jedoch zu der Kaufberatung kommen, noch eine kleine Anmerkung in Sachen USB-Schnittstellendefinition: Eher unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit wurden die USB-3.0- und -3.1-Schnittstellen umbenannt, auch wenn das Ganze eher für Verwirrung sorgt. Die aktuell unter USB 3.0 bekannte Schnittstelle heißt nun offiziell USB 3.1 Gen 1 und USB 3.1 wurde zu USB 3.1 Gen 2 umbenannt. Folglich wird wohl die nächste Generation USB 3.1 Gen 3 heißen und eine Transferrate von 20 GBit/s aufweisen. Wie sinnvoll das Ganze nun ist, wird sich zeigen. Doch warum das nötig war, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Da es bei dieser Kaufberatung nur um USB-3.1-Gen-2-Peripherien geht, werden wir der Einfachheit halber nur von USB 3.1 sprechen.

USB-3.1-Typ-CQuelle: usb.org Zusammen mit USB 3.1 kommt der neue Typ-C-Stecker. Damit wurde unter anderem das bekannte Problem behoben, dass man immer die falsche von zwei Möglichkeiten wählt, um den USB-Stecker in den Port zu stecken. Der neue Stecker passt immer, egal wie rum man ihn dreht. Ob dies der Grund für die Formänderung war, sei mal dahin gestellt. Fakt ist, dass damit nun zwei Standard-USB-Stecker-Varianten für USB 3.1 existieren. Zum einen der altbekannte Stecker mit dem Typ-A-Anschluss und zum anderen die neue Typ-C-Variante. Da die USB-3.1-Peripheriegeräte im Allgemeinen über den Typ-C-Anschluss verfügen, wird das zukünftige USB-Standardkabel ein reines Typ-C-Kabel werden und übergangsweise ein Kabel mit einer Kombination aus Typ-A- und Typ-C-Anschluss sein.

Welche Controller-Karten eignen sich für USB 3.1?

Bevor wir uns aber Gedanken über das richtige Kabel machen, brauchen wir erst mal einen PC mit einem USB-3.1-Steckplatz. Perfekt, wenn man bereits ein Mainboard mit USB-3.1-Anschlüssen für AMD- oder Intel-Sockel besitzt. Unterstützt das eigene Mainboard kein USB 3.1, kann alternativ eine USB-Controller-Steckkarte in einen freien PCI-Express-Slot eingebaut werden.
Die Controllerkarten gibt es in Kombination von Typ-A- und Typ-C- oder nur mit Typ-A- oder Typ-C-Steckplätzen.

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Da sich die USB-Controllerkarten preislich ungefähr auf dem Niveau der USB-3.0-Steckkarten bewegen, ist es durchaus sinnvoll, gleich zu einer USB 3.1 kompatiblen Karte zu greifen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass ein Typ-A-Steckplatz vorhanden ist, wenn man z.B. USB 2.0/3.0-Sticks - ohne Benutzung eines Adapters - verwenden will.

USB 3.1 kompatible Frontpanel

Sollen die USB-Steckplätze nicht nur von der Rückseite zugänglich sein, sondern auch von der Vorderseite, ist ein USB 3.1 kompatibles Frontpanel inklusive einer PCIe-Steckkarte die richtige Wahl. Hier erhält man zusätzlich zu den USB-Anschlüssen auf der Rückseite noch welche für die Front. Ähnlich wie bei den USB-Controllerkarten bestehen hier auch die drei verschiedenen Varianten von Typ-A- und Typ-C-Steckplätzen.

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Welche USB-Kabel gibt es?

Nachdem der Computer nun über USB-3.1-Anschlüsse verfügt, kommen wir zu den USB-Kabeln. Wie eingangs erwähnt, gibt es zwei Standardvarianten an Kabeln für den USB-3.1-Anschluss: das reine Typ-C-Kabel und eine Kombination von Typ-C und Typ-A. Neben den Standardkabeln gibt es noch die Verknüpfungen mit dem Typ-B- und Mirco-B-Stecker.

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Was ist neu bei USB-3.1-Sticks?

Was wäre ein USB-Port ohne USB-Sticks? Natürlich gibt es diese auch in der Version 3.1. Zwar ist die Auswahl derzeit noch sehr limitiert, aber das wird sich in nächster Zeit ändern. Auch hier muss auf den Typ des Steckers geachtet werden. Es existiert sogar ein Stick, der KINGSTON DataTraveler microDuo 3C, der für beide Steckplätze kompatibel ist. Neben der hohen Übertragungsgeschwindigkeit von maximal 100 MB/s verfügen die Sticks über bis zu 64 GB Speicher.

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Die externen USB-3.1-Festplatten kommen

Die externen Festplatten mit USB 3.1 sind in Zukunft sicher einer der wichtigsten und größten Bereiche der USB-3.1-Peripheriegeräte. Leider existieren momentan noch sehr wenige externe Festplatten mit USB-3.1-Anschluss auf dem Markt. Die Extreme 900 Portable SSD-Reihe von SanDisk wird vorraussichtlich ab dem 1. Dezember, in den Varianten 480 GB, 960 GB und 1,92 TB, zum Verkauf stehen. Wer nicht bis Dezember warten will, kann sich die schon jetzt verfügbare Asus USB 3.1 Enclosure SSD mit 512 GB Speicher zulegen.

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Sonstige Peripheriegeräte für USB 3.1

Es sind zudem schon einige USB 3.1 fähige Festplattengehäuse und eine Festplatten-Dockingstation vorhanden. Erst kürzlich veröffentlichte IN WIN mit dem 805 ein PC-Gehäuse, das als erstes über einen USB 3.1 Typ-C-Port verfügt. Ein weiteres Novum sind die neuen Smartphones der Lumia-950-Reihe von Microsoft, die ebenfalls über einen USB-3.1-Port verfügen. Zusammen mit dem Display Dock von Microsoft kann das Display vom Lumia 950 via USB 3.1 auf einen externen Monitor übertragen und mittels Tastatur und Maus gesteuert werden.

Fazit

Der HardwareSchotte meint:
Die USB-3.0- bzw. -3.1-Gen-1-Schnittstelle ist bei weitem noch nicht ausgereizt und somit besteht keine Notwendigkeit, zeitnah auf USB 3.1 umzusteigen. Wer sich aber gerade mit dem Gedanken befasst, sich ein neues Frontpanel oder eine USB-Controllerkarte anzuschaffen, sollte wegen der geringen Preisdifferenz lieber gleich zum USB 3.1 kompatiblen Modell mit Typ-A-Steckplatz und vielleicht auch mit Typ-C greifen.

Was meint Ihr? Ist der Zeitpunkt zum Aufrüsten auf USB 3.1 zu früh oder genau richtig?

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