Die besten USB-Sticks - Test 2017

Kaufempfehlungen für USB-Sticks aus der HardwareSchotte-Redaktion
Leistungssieger
Unsere Empfehlung
Produkt 64GB LEXAR JumpDrive P20 64GB KINGSTON HyperX Savage 64GB xlyne Rocket Speed Pro 64GB TRANSCEND JetFlash 780 64GB SanDisk Ultra Fit V2 64GB CORSAIR Flash Voyager GT USB 3.0
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USB-Schnittstelle USB 3.0 USB 3.1 (Gen.1) USB 3.0 USB 3.0 USB 3.0 USB 3.0
Lesegeschwindigkeit 400 MB/s 350 MB/s 350 MB/s 210 MB/s 150 MB/s 190 MB/s
Schreibgeschwindigkeit 270 MB/s 180 MB/s 80 MB/s 140 MB/s 40 MB/s 80 MB/s
Vorteile
  • inkl. Software Encrypt Stick Lite zur 256-Bit-AES-Verschlüsselung
  • 30 Jahre Garantie
  • Schiebemechanismus, ohne Kappe
  • Gehäuse teilweise aus Metall
  • mit Schutzkappe
  • 5 Jahre Garantie
  • ausgefallenes Design
  • Kompatibel mit vielen Plattformen
  • robustes Metalgehäuse
  • 5 Jahre Garantie
  • mit Schutzkappe
  • mit Schutzkappe
  • hohe Schreibleistung
  • 256-bit AES-Softwareverschlüsselung
  • Passwortschutz & 128-Bit-Verschlüsselung
  • extrem kompakt
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Stecker mit Schutzkappe
  • 5 Jahre Garantie
Preis
Angebot von
48,99¤inkl. Versand 12 weitere Preise und Anbieter
Angebot von
47,09¤inkl. Versand 28 weitere Preise und Anbieter
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38,35¤inkl. Versand 13 weitere Preise und Anbieter
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64GB LEXAR JumpDrive P20
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64GB CORSAIR Flash Voyager GT USB 3.0
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USB-Sticks Kaufberatung - So findest du den richtigen

Kurz und knapp

  • USB-Sticks sind klein, handlich und immer dabei: Sie passen in jeden USB-Port von PCs, Laptops und Tablets.
  • Aktuelle USB-Sticks können zwischen 8 und 512 GB speichern und mit dem neuesten Standard USB 3.1 auch großen Datenmengen in kurzer Zeit verwalten.
  • Der Preis beginnt bei 2 ¤ und kann für Spitzen-Modelle über 300 ¤ betragen.

USB-Stick Test 2016

USB-Sticks gehören zum Computer wie die Klingel zum Fahrrad: Sie sind immer dabei und unersetzlich, wenn es drauf ankommt. Die mobilen Datenspeicher sind vielseitig einsetzbar, stehen jederzeit zur Verfügung und sind bei der richtigen Handhabung sicherer als Internet und Cloud. Damit du das volle Potenzial deines mobilen Speichers nutzen kannst, haben wir die wichtigsten Informationen und Ergebnisse unterschiedlicher USB-Stick-Tests in unserer USB-Sticks-Kaufberatung zusammengestellt.

1. Was ist ein USB Stick und wie funktioniert er?

Ein USB-Stick ist vor allem eines: ein kleiner und handlicher Speicher für die Hosentasche, der auch große Datenmengen zuverlässig und schnell zur Verfügung stellt. Die Anwendungs-Szenarien für die praktischen USB-Speicher sind enorm angewachsen und schon lange nicht mehr auf die Sicherung von Office-Dateien beschränkt. Auf ihnen finden portable Versionen von Firefox, Skype oder VLC Platz, ohne dass diese Programme auf einem Computer installiert werden müssen.

Ein USB-Stick funktioniert auf der Basis von digitalen Speicherchips (Flash-Speichern) und der Universal Serial Bus Schnittstelle (USB). Selbstverständlich hat sich die Technik seit den Tagen, als Dov Moran die Idee zum USB Stick hatte, stark verbessert – die Grundlagen sind jedoch immer noch dieselben. Flash-Speicher sind Halbleiter-Chips, die, vereinfacht ausgedrückt, digitalisierte Informationen als elektrische Ladung in Speicherzellen ablegen. Die Vorteile dieser Technologie liegen in Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Der wichtigste Nachteil ist nach wie vor der etwas höhere Preis von Flash-Speichern.

USB ist zunächst ein Schnittstellen-Standard, der ständig weiter entwickelt wird. Der wichtigste Vorteil gegenüber anderen Standards ist seine Verfügbarkeit: Jeder PC und jeder Laptop hat einen USB-Port und jedes Computer-Zubehör ist mit einem USB-Stecker zu haben. Wegen dieses ‚Immer-Und-Überall-Verfügbar‘ ist nicht nur die Schnittstelle, sondern auch der USB-Stick so alltagstauglich und wird von Vielen geschätzt.

2. Welche Typen von USB-Sticks gibt es?

Die handlichen USB Speicher werden üblicherweise danach eingeteilt, welche Generation des USB Standards unterstützt wird. Von USB 1.0 bis USB 3.1, der aktuellen Version, hat sich vor allem die Übertragungs-Geschwindigkeit erheblich erhöht. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass die volle Bandbreite in praktischen USB-Sticks Tests nie erreicht wird, da bei jeder Daten-Übertragung ein so genannter ‚Verwaltungs-Overhead‘ anfällt. Den größten Einfluss hat aber die Qualität der verwendeten Chips.

Dieser Überblick zeigt dir, was du von den derzeitigen USB Stick Typen erwarten kannst:

  • USB-Sticks mit USB 2.0 gibt es bereits seit dem Jahr 2002 und können theoretisch 60 MByte/s übertragen. Die getesteten Sticks erreichen maximal 40 MByte/s und sind sie immer noch gefragt, wenn Geschwindigkeit nicht im Vordergrund steht und sie vorwiegend auf älteren PCs verwendet werden.
  • USB-Sticks mit USB 3.0 schaffen im Test bis zu 300 MByte/s bei einer Brutto-Datenrate von 500 MByte/s. Sie sind die derzeit beliebtesten mobilen USB-Speicher.
  • USB-Sticks mit USB 3.1 sind die mobilen Speicher der kommenden Generation und können theoretisch bis zu 1.200 MByte/s (USB 3.1 Gen 2) übertragen.

3. USB Stick kaufen: Worauf kommt es an?

Die mobilen USB-Speicher gehören mit Sicherheit zum meistverkauften Computer-Zubehör, entsprechend groß ist das Angebot. Das ist auch gut so, da der beste USB Stick nicht für alle gleich aussieht. Wer die Testberichte zu USB-Sticks durchforstet, ist gut beraten, die eigenen Ansprüche an Kapazität, Geschwindigkeit und Zusatz-Funktionen zu kennen.

3.1 Welche Kapazität ist für einen USB Stick optimal?

Die Frage nach der Größe des USB-Speichers ist wohl eine der wichtigsten der USB-Sticks Kaufberatung, da sich hier die größten Preis-Unterschiede auftun: Ein kleiner Stick ist schon ab ¤ 2 zu haben und 512 GB können über ¤ 300 kosten.

  • Ein Stick mit 16 GB kann für viele ausreichend sein. Als Backup für Office-Dateien hat er Platz für Word-Dokumente und E-Mails von mehreren Jahren, die Musik-Sammlung und die eBook-Bibliothek.
  • 32 und 64 GB sind empfehlenswert, wenn unter den Office-Dateien auch etliche Powerpoints mit eingebetteten Videos zu finden sind.
  • 128 GB und mehr sind für alle empfehlenswert, die den USB-Stick regelmäßig für ein Backup des PCs benötigen oder kleinere Video-Sammlungen speichern wollen. Wer beruflich mit umfangreichen Produkt-Präsentationen zu tun hat, ist hier ebenso gut beraten.

3.2 Wie wichtig ist die Geschwindigkeit von USB-Sticks?

Die kurze Antwort: Sie ist sehr wichtig! Einerseits ist eine hohe Datenrate ein Muss bei großen Datenmengen, andererseits hat sie aber auch ihren Preis und entsprechend wichtig ist sie bei der preisbewussten Kaufentscheidung. Sticks mit USB 2.0 können zwischen 8 und 30 MB pro Sekunde übertragen; und USB 3.0 Sticks schaffen zwischen 30 und 400 MB pro Sekunde. Die Bandbreite ist deswegen sehr groß, da auch die Qualität der verbauten Flash-Speicher und der Controller-Chips stark variiert. Wer den USB-Stick regelmäßig für Backups verwendet oder immer wieder große Dateien speichert und abruft, sollte jedenfalls auf hohe Datenraten achten.

3.3 Welche Rolle spielt das Gehäuse beim Kauf eines USB-Sticks?

Design und auch die äußere Belastbarkeit der USB-Speicher ist sehr unterschiedlich und wer hohe ästhetische Ansprüche stellt oder auf dem Stick die Baupläne hat, die er auf der Baustelle abgleichen will, sollte auf das Gehäuse achten.

  • Kunststoff ist das häufigste Material und ist aufgrund der flexiblen Eigenschaften sowohl bei Standard-Modellen als auch bei besonders schicken bzw. robusten USB-Speichern zu finden.
  • Gehäuse aus Aluminium oder Metalllegierung haben ein besonders edles Design.
  • Gummi kommt sehr oft bei Sticks zum Einsatz, die für einen rauen beruflichen Alltag oder Outdoor-Enthusiasten gedacht sind. Die Modelle der Corsair Flash Survivor Reihe sind zum Beispiel besonders stoßfest und wasserdicht bis zu einer Tiefe von 200 m.

3.4 Worauf ist beim Stecker eines USB-Sticks zu achten?

Die optimale Kaufentscheidung für einen USB Stick richtet sich nach den Geräten, auf denen er später verwendet wird. Obwohl die unterschiedlichen USB-Generationen untereinander kompatibel sind, wird das volle Potenzial nur ausgenutzt, wenn beide Seiten, Stick und PC-Anschluss, denselben Standard unterstützen. Damit das Ganze nicht so einfach ist, gibt es die unterschiedlichsten USB-Stecker-Typen; für USB-Sticks sind diese wichtig:

Stecker USB 2.0 Typ-AStecker USB 2.0 Typ-Micro-BStecker USB 3.0 Typ-AStecker USB 3.1 Typ-C

  • Jeder PC und Laptop seit dem Jahr 2000 hat einen Port für einen Stecker USB 2.0 Typ-A, den klassischen rechteckigen Stecker, den wir alle kennen.
  • Bei Smartphones und Tablets wird meist der Stecker USB 2.0 Typ-Micro-B für Daten und Lade-Strom verwendet.
  • Seit dem Jahr 2010 haben die meisten PCs und Laptops einen Anschluss für einen Stecker USB 3.0 Typ-A; er hat dieselbe Form wie die klassische Variante, ist auch damit kompatibel, an der Farbe Blau zu erkennen und verfügt über zusätzliche Kontakte.
  • USB 3.1 funktioniert mit dem Typ-A Stecker oder dem neuen Stecker USB 3.1 Typ-C; er ist wesentlich kleiner als der Stecker Typ-A und kann nicht nur mehr Daten sondern auch mehr Strom übertragen – bis zu 20 Volt und 5 Ampere. Zusätzlich gibt es auch noch den Lightning-Port, den Apple seinen iPhones und iPads verwendet.

Die meisten USB-Sticks haben einen Typ-A Stecker und sind in der Regel auch zu empfehlen. USB-Sticks mit Typ-Micro-B bzw. Lightning-Anschluss sind die richtige Wahl für alle Nutzer, die ihren USB Stick vorwiegend auf einem Tablet und Smartphone verwenden.

3.5 Welche zusätzlichen Funktionen sind für einen USB Stick wichtig?

Hier sind vor allem zwei Features wichtig, die für einige Nutzer einen echten Mehrwert haben können: OTG und AES. OTG ist das Kürzel für den Standard „On-The-Go“ und bedeutet, dass entsprechend zertifizierte Geräte direkt miteinander kommunizieren können, ohne einen Host-PC zu benötigen. Das ist vor allem für USB-Sticks wichtig, die auch für Smartphones und Tablets gedacht sind. Diese stellen sehr oft keine volle USB-Host-Funktion zur Verfügung. AES ist die Abkürzung für „Advanced Encryption Standard“. Mobile USB-Speicher mit AES verfügen über eine eingebaute Hardware-Verschlüsselung im 128- bzw. 256-Bit-Verfahren. Dieses Sticks funktionieren nur mit Passwort und sind vor allem für Privatnutzer und Unternehmen interessant, die einen hohen Datenschutz-Standard suchen.

4. Welche Hersteller von USB-Sticks gibt es?

Die beständige Weiterentwicklung und Innovation von USB-Sticks hat natürlich auch einen Grund: Viele Produzenten liefern sich einen Wettbewerb in diesem Bereich, von dem wir Konsumenten profitieren. Einige der wichtigsten Anbieter mit den größten Produkt-Sortimenten und spannenden Lösungen wollen wir hier (alphabetisch gereiht gereiht) vorstellen: Corsair mit Sitz in Fremont, USA stellt seit 1994 Komponenten für PCs und Laptops her. Neben der Flash Voyager Reihe, mit dem unverwechselbaren Gummi-Gehäuse für Standard-Anwender, hat die Firma mit den Flash Padlock und Flash Survivor Modellen auch interessante Nischen-Lösungen. Intenso stellt seit 1998 in Vechta, Niedersachsen unterschiedliche Speicher her. Mit seinen Produkt-Linien, wie etwa die Rainbow Line bzw. Speed Line, bietet der Hersteller ein sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis. Neuerdings sind auch Tablets von Intenso zu haben. Kingston Technology aus Fountain Valley, USA ist ein Pionier bei der Entwicklung und Produktion von Speichern. Sie decken mit den günstigen DataTraveler Sticks und den Spitzenmodellen der HyperX Reihe die ganze Bandbreite ab. SanDisk in Milpitas, USA hat die Firma des USB Stick Erfinders, Dov Moran, 2006 aufgekauft und ist nicht erst seit dem einer der größten Hersteller. Sie produzieren USB-Sticks für jeden Bedarf und haben mit dem Ultra Dual Drive Typ-C einen der ersten Sticks mit dem neuen, kleinen USB Stecker im Angebot.

5. Schutz vor Ansteckung, oder wie vermeide ich Viren?

Schadsoftware ist heute so gefährlich wie selten zuvor und nicht nur Windows-Systeme, auch Android- und Apple-Geräte können betroffen sein. Achtlosigkeit im Umgang mit USB-Sticks gehört mit zu den größten Sicherheits-Lücken, wie wir immer wieder erstaunt feststellen. Für viele Anwender ist der sorgsame Umgang mit Dateien und USB-Sticks der kostengünstigste Schutz: keine unbekannten USB-Sticks verwenden und keine unsicheren Daten auf den eigenen Stick kopieren. Natürlich ist eine derartige Kontrolle nicht immer möglich und es kann passieren, dass eine fragwürdige Datei am USB-Stick landet. In diesem Fall steht der Virenscanner bereit, der heute auf jedem Computer zur Standard-Ausstattung gehört: Mit dem Kontextmenü, rechte Maustaste, kann jede verdächtige Datei auch einzeln überprüft werden. In allen Fällen, in denen Datensicherheit besonders wichtig ist, ist der Passwort-Schutz empfehlenswert. Neben den USB-Sticks mit AES gibt es auch Software-Lösungen zur Verschlüsselung. Zum Beispiel kann mit dem kostenlosen Passwort-Schutz sogar mit einer 448-Bit-Verschlüsselung eingerichtet werden.

6. USB-Sticks Tests: Welcher ist der Beste?

Geschwindigkeit und Kapazität sind wichtige Kriterien für einen USB-Speicher, wie auch wir in unserer USB-Sticks Kaufberatung empfehlen. Allerdings ist hier Vorsicht angeraten, da es einige Hersteller, vor allem No-Name-Marken, mit den Angaben nicht so genau nehmen. Die Kampagne, „Fight Fake Flash“ warnt vor Geräten, die dem Betriebssystem zum Beispiel 128 GB vorgegaukelt, aber nur 64 GB zur Verfügung stellen. Mit speziellen Tools, wie dem H2testw, kann der Stick getestet werden und der Schwindel lässt sich aufdecken. Für alle, die vor dem Kauf stehen und das Gerät noch nicht in der Hand halten, haben wir die aktuellen Testberichte zu USB-Sticks durchforstet und zusammengefasst. Wie sich zeigt, unterscheiden sich die Modelle sowohl bei Schreib- als auch Lesegeschwindigkeit sowie bei der mittleren Zugriffszeit sehr. Die Zugriffszeit ist ein wesentlicher Leistungsindikator, der angibt, wie lange der USB Speicher braucht, um auf einen eingehenden Befehle zu reagieren. Die Tests der Kollegen vom Computermagazin CHIP sehen im Performancebereich SanDisk Extreme und SanDisk Extreme Pro als Sieger: Datendurchsatz beim Schreiben von 265 MByte/s bei einer Zugriffszeit von 0,5 ms. Auf der Bestenliste von CHIP fällt auch der Intenso Speed Line 32GB als Preis/Leistungs-Tipp auf: Er liefert 88 MB/s und 0,5 ms Zugriffszeit bei einem niedrigen Preis.
Ein Test von ComputerBase zeigt auch, dass einmal mehr das Anwendungs-Szenario entscheidend sein kann: Der Kingston HyperX Savage (128 GB) erreicht bei großen Dateien, wie etwa HD-Filmen, beeindruckende Werte bis zu 411 MByte/s beim Schreiben und ist bei kleinen Dateien unterdurchschnittlich. Auf der Rangliste von Computerbild sind die SanDisk Ultra Dual Drive und SanDisk Ultra Slim Modelle auch im niedrigen Preis-Bereich auf den Spitzenplätzen.

7. FAQs zu USB-Sticks

Zum Abschluss unseres USB-Sticks Ratgebers wollen wir noch auf die die wichtigsten Fragen eingehen, die zu diesem Thema häufig gestellt werden.

Was kann ich tun, wenn mein USB Stick nicht erkannt wird?

Wenn mehrfache Versuche mit Ein- und Ausstecken nicht helfen, dann liegt das Problem sehr oft am Betriebssystem. Unter Windows kann ein Konflikt mit der Verwaltung des Laufwerks-Buchstabens verantwortlich sein. Das kann mittels der „Datenträgerverwaltung“ (zu finden in der „Computerverwaltung“) behoben werden. In seltenen Fällen ist allerdings der USB Stick selbst defekt. Die Rettung der vorhandenen Daten kann dann meist mit Software, die du auf den Hersteller-Seiten findest, oder kostenlosen Tools wie Data LifeSaver gelingen.

Warum sollte ich einen USB-Stick formatieren? Wie funktioniert das?

Der häufigste Grund ist, dass das Dateisystem beschädigt ist oder das Betriebssystem mit dem Dateisystem nicht zurechtkommt. Vor allem das windowseigene NTFS verursacht bei Android und iOS oft Probleme. Die Neuformatierung mit FAT32 kann Abhilfe schaffen. Unter Windows kann ein Stick bis zu 32 GB mit FAT32 problemlos über das Kontextmenü im Explorer formatiert werden. Da Windows keine FAT32-Formatierung von Datenträgern mit mehr als 32 GB zulässt, können hier unterschiedliche Hilfsprogramme genutzt werden, wie etwa das freie H2format.

Wie kann ich die Größe schätzen, die mein USB Stick haben soll?

Die beste Einschätzung basiert darauf, welche Dateien darauf Platz haben sollen. Hier ein kurzer Überblick, wieviel auf einem 16GB Stick Platz hat:

  • Zig-Tausend Office-Dateien: Eine durchschnittlich Word- oder Excel-Datei hat meist nur wenige KByte, solange keine aufwendigen Multimedia-Dateien eingebunden sind.
  • Zwischen 400 und 4000 12-Megapixel-Fotos: Ein Bild ohne Komprimierung benötigt rund 36 MB und ein jpg ca. 3,6 MB.
  • Mehr als 15.000 Songs: 5 Minuten in bester mp3-Qalität sind ca. 11 MB groß
  • ca. 25 Stunden HD-Videos (720p): eine Minute braucht ca. 100 MB, wobei das sehr schwanken kann.

Wie lange hält ein USB-Stick?

Die kurze Antwort: sehr lange. Flash-Speicher haben natürlich eine begrenzte Lebenszeit und eine Speicherzelle kann, je nach Typ, zwischen 1000 und 100.000 Schreibzyklen durchlaufen, bevor sie den Geist aufgibt. Controller-Chips und auch das Betriebssystem achten jedoch darauf, dass alle Zellen gleichmäßig belastet werden und daher die lange Lebens-Dauer möglich wird. Die Hersteller garantieren die Lebensdauer unterschiedlich lange: Corsair, Kingston und SanDisk bieten fünf Jahre und Intenso 2 Jahre Garantie.

Wie erstelle ich einen Rettungs-USB Stick?

Wer Opfer einer bösartigen Schadsoftware geworden ist, wird es zu schätzen wissen, rechtzeitig vorgebeugt zu haben. Grundsätzlich sind zwei Rettungs-Szenarien möglich: Sicherheit für die eigenen Dateien und Rettung eines defekten Windows-Systems. Das Sichern der eigenen Daten ist mit den Bordmitteln von Windows 10 einfach möglich. Über ‚Alle Einstellungen‘, ‚Update und Sicherheit‘ und ‚Sicherung‘ kann der USB Stick als Sicherungsmedium ausgewählt werden. Für alle, die den Vorgang lieber über die Systemsteuerung machen wollen, hat die Stiftung Warentest ein Informations-Video zusammengestellt. Der Notfall-Stick für ein virenverseuchtes Windows kann in der einfachen Variante über das Assistenz-Programm „Wiederherstellungslaufwerk erstellen“ erzeugt werden. Wenn er auch ein Anti-Viren-Programm enthalten soll, dann sind eigene Tools nötig, wie dieser Ratgeber zeigt.

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