ASRock X99E-ITX/ac - Haswell-E im Mini-Format

Erstes Mainboard mit X99-Chipsatz im Mini-ITX-Format erschienen

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Quelle: asrock.com Erstes Mainboard mit X99-Chipsatz im Mini-ITX-Format erschienen Wir erinnern uns: Eine Mini-ITX-Platine ist nur 17 x 17 Zentimeter groß. Auf so wenig Fläche die stärksten Intel-Prozessoren unter einen Hut zu bekommen, hat sich ASRock zum Ziel gesetzt. Doch 17 x 17 cm ist nicht viel, um alle Komponenten eines modernen Mainboards zu platzieren. So muss der Nutzer mit dem ASRock X99E-ITX/ac Mini-ITX-Mainboard hier und da Abstriche machen. Welche das sind, werden wir gleich beleuchten.

Als Sockel verwendet ASRock den LGA2011-v3 als OC-Sockel-Variante. Diesem stehen nicht wie üblich vier DDR4-DIMM-Speicherbänke zur Seite, sondern aufgrund des Platzmangels nur zwei. Dies bedeutet, dass das System im Höchstfall im Dual-Channel-Modus betrieben werden kann. Aber auch bei der Kühlung wurde aus Platzgründen einiges verändert. So können gewöhnliche CPU-Kühler für den LGA2011 nicht montiert werden. Die Bohrungen eines Sockel LGA2011-v3-Mainboards kommen im Square-ILM-System daher und weisen einen Abstand von 80 x 80 Millimeter auf. ASRock verwendet beim X99E-ITX/ac das Narrow-ILM-Montagesystem (Kühlung aus dem Server-Bereich), dessen Gewindeabstände bei 94 x 56 Millimeter liegen. Einen passenden Kühler inklusive Lüfter legt ASRock dem Mainboard jedoch bei. Auch bei der restlichen Ausstattung musste ASRock die Menge der Mainboard-Komponenten an den verfügbaren Platz anpassen. So gibt es trotz massiv vorhandener PCIe-Lanes, über die die leistungsstarken Haswell-E-Prozessoren verfügen, nur einen PCI-Express-x16-Steckplatz. Festplatten, Laufwerke oder SSDs können an einen der vier nativen SATA-III-Ports oder an eine SATA-Express-Schnittstelle, bestehend aus zwei weiteren SATA-III-Ports, angeschlossen werden. M.2-SSDs finden auf dem Ultra-M.2-Sockel ihren Platz, welcher mit vier PCIe-3.0-Lanes (32 Gbit/s) angebunden ist.

Nach außen kommuniziert das ASRock X99E-ITX/ac mit Gigabit-WLAN, Bluetooth, Dual-LAN, USB 3.1 und eSATA. Als USB-3.1-Schnittstelle wurden zwei USB-3.1-Ports Typ-A verwendet. Weitere Anschlüsse sind zwei USB-2.0-, vier USB-3.0- , ein eSATA-III-Port, eine PS/2-Schnittstelle, fünf analoge Audiobuchsen und ein optischer, digitaler TOSLink-Anschluss. Mit ca. 340,- Euro ist der Preis des Mini-Mainboards für die großen Prozessoren im oberen Mittelfeld angesiedelt. Wer also einen High-End-PC in Form des in Kürze erscheinenden DeepCool Gamer Storm TriStellar zu bauen plant, wird schon bei der Mainboard-Wahl etwas tiefer in die Tasche greifen müssen. Auch wenn der Nutzer aufgrund der Bauart Abstriche machen muss, hat ASRock mit dem einzigartigen X99E-ITX/ac Mainboard eine Brücke zwischen Intels aktuellen High-End-Prozessoren und dem Mini-ITX-Format geschaffen.

Plant ihr eine High-End-Plattform in einem besonderen Gehäuse?

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