Das Transformer-Gehäuse

In Win H-Tower: Limitierter Luxus-Tower

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Kurz und Knapp

  • erstes Hydraulik-Gehäuse mit eigenem Netzteil
  • Platz für jede Menge Hardware
  • LED-Beleuchtung
  • zwei Farbvarianten: Schwarz/Rot und Titanium/Schwarz
  • Preis ab 2400 Euro

Kostspieliger Verwandlungskünstler

Quelle: inwin-style.com In Win H-Tower: Limitierter Luxus-Tower Ob nun edel und elegant wie das In Win 904 mit riesigem Glas-Seitenteil, das mini-ITX-Gehäuse H-Frame oder der halboffene In Win S-Frame: Allesamt sehr ausgefallene Design-Gehäuse, die aber auch ihren Preis haben. Mit dem H-Tower setzt In Win nochmals einen drauf. Per Knopfdruck öffnen sich acht Aluminium-Platten und geben eine um 90° gedrehte, offene Mainboard-Plattform frei. So kann man die Hardware montieren, ohne dass man irgendwo aneckt. Realisiert wird dies durch eine aufwendig integrierte Hydraulik, die eine eigene Stromversorgung, ein 120-Watt-Netzteil, mit sich bringt. Das Netzteil versorgt ebenfalls die obligatorische LED-Beleuchtung, die in verschiedenen Farben den H-Tower erleuchtet.

Angeboten wird der In Win H-Tower in zwei Farbvarianten: Einmal in Titanium/Schwarz und einmal in Schwarz/Rot, wobei letztere in Zusammenarbeit mit Asus das Zertifikat ROG, also Republic of Gamers, erhalten hat. Im Innern des Transformer-Gehäuses ist Platz für ein Mainboard bis zum E-ATX-Format und für bis zu acht Erweiterungskarten. Grafikkarten können bis zu einer Länge von maximal 34 cm verbaut werden, für CPU-Kühler sind maximal 21 cm Höhe und für Netzteile max. 23 cm Länge vorhanden. Interne optische Laufwerke werden nicht unterstützt. Zudem bietet der H-Tower Platz für ein 3,5-Zoll- und vier 2,5-Zoll-Laufwerke. Als externe Anschlüsse stehen neben drei USB-3.0-Ports ein USB-3.1-Port Typ-C zur Verfügung. Bezüglich der Belüftung können drei 120-mm-Lüfter an der Oberseite montiert werden - der offene Bau sorgt jedoch sowieso für ausreichend Frischluft. Wer eine Wasserkühlung verbauen möchte, kann einen 360-mm-Radiator mit maximal 35 mm Höhe anstatt der Lüfter montieren.

IN WIN H-Tower schwarz/rot IN WIN H-Tower titanium/schwarz
Die Steuerung der Hydraulik kann entweder mittels drei Knöpfen an der vorderen Unterseite oder über eine App vorgenommen werden. Unterstützt wird hierbei iOS ab 9.2 oder Android ab 2.3.3. Auch die LEDs können über die App gesteuert werden. Für ausreichend Sicherheit bei Betätigung der Hydraulik sorgt ein integriertes Laser-System. Dieses projiziert um das Gehäuse eine Markierung, die anzeigt, wieviel Platz es zum Öffnen benötigt. Kommt doch noch etwas dazwischen befindet sich auf der Oberseite ein Not-Aus-Schalter. Bei einer Größe von 322 x 617 x 502 mm im geschlossenen bzw. 680 x 620 x 785 mm im offenen Zustand und einem Gewicht von 23 Kilogramm keine schlechte Idee.

Dass diese Innovationen auch seinen Tribut fordert, macht sich am Kaufpreis bemerkbar: In Win verlangt für den limitierten H-Tower sage und schreibe 2400 Euro.

Der HardwareSchotte meint:

Der In Win H-Tower ist der Hingucker schlechthin. Wer auf der Suche nach einem Präsentationscase ist und über das nötige Kleingeld verfügt, kann sich den Transformer für's Wohnzimmer gönnen. Da es sich um ein limitiertes Gehäuse handelt, ist mit einer Preissenkung eher nicht zu rechnen und bleibt somit für die meisten wohl nur ein Traum.

Was hälst du von solchen Design-Cases?

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