Mehr Effizienz mit mehr Leistung

Nvidia lässt die GTX 970 und 980 vom Stapel

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Quelle: nvidia.de Nvidia lässt die GTX 970 und 980 vom Stapel Der neue Grafikchip von Nvidia hört auf den Namen GM204 und basiert auf der 28-nm-Maxwell-Architektur. Um Verwechselungen mit der Maxwell-Serie für Notebook-Grafikkarten zu vermeiden, überspringt Nvidia die 800er-Namensbezeichnung bei den Desktop-Pendants und geht somit von der GTX-700er- direkt zu 900er-Reihe über. Die neue 900er-Reihe verbraucht nicht nur weniger Strom, sondern kann mit der neuen GTX 980 das bisherige Spitzenmodell der Single-Chip-Grafikkarten, die GTX 780 Ti, ablösen. In ersten Tests genehmigt sich die GTX 980 durchschnittliche 80 Watt weniger als die GTX 780 Ti und ist dabei rund zehn Prozent schneller. Gleiches gilt für die GTX 970, die im Vergleich zur GTX 780 55 Watt weniger aus der Steckdose zieht und ebenfalls etwa zehn Prozent schneller rechnet. Für die Stromzufuhr begnügen sich die neuen Modelle bereits mit zwei 6-Pin-Steckern, welche zusammen für bis zu 225 Watt ausgelegt sind und somit mehr als genug Reserve bieten. Hier alle wichtigen Daten der neuen Modelle und den Vorgängern im Überblick:

Nvidia GTX 980
Nvidia GTX 970 Nvidia GTX 780Ti
Nvidia GTX 780
Chipname GM204 GM204 GK110 GK110
GPU-Basistakt 1126 MHz 1050 MHz 876 MHz 876 MHz
GPU-Boosttakt

1216 MHz

1178 MHz 928 MHz 902 MHz
Shadereinheiten 2048 1664 2880 2304
Rechenleistung in GFLOPS (Single)
4612 3494 5046 4037
Stromanschlüsse
2 x 6-Pin 2 x 6-Pin 1 x 6-Pin + 1 x 8-Pin 1 x 6-Pin + 1 x 8-Pin
Verlustleistung
165 W 145 W 250 W 250 W

Abgesehen von der gestiegenen Leistung und dem gesunkenen Stromverbrauch kommt die neue Generation der GTX-900er-Reihe mit einigen neuen Funktionen daher. Sie unterstützt nun vollständig DirectX 11.2 und auch DirectX 11.3 soll laut ersten Information künftig unterstützt werden. Mit dabei sind Serienmäßig mindestens 4 GB-DDR5-Speicher und HDMI-2.0. Weiterhin präsentiert Nvidia mit MFAA und Dynamic Super Resolution, kurz DSR, zwei neue Funktionen, die in der 900er-Reihe implementiert sind und für eine bessere Bildqualität sorgen sollen. MFAA bedeutet Multi-Frame Sample AA und ist ein Verfahren zur Kantenglättung, welches im Vergleich zu bisherigen Kantenberechnungen viel schneller ist. Die zweite Neuerung Dynamic Super Resolution ist eine Downsampling-Technik, die Bilder wesentlich detailreicher darstellen soll. So werden Spiele zum Beispiel in 4k-Auflösung berechnet, aber in FullHD ausgegeben. Dies sieht dann zwar schöner aus, man muss aber mit einer geringeren FPS-Anzahl rechnen. Genaueres zu den neuen Technologien kann man hier nachlesen.

Die Nvidia Geforce GTX 980 und die GTX 970 sind ab sofort in unserem Preisvergleich gelistet. Das Referenzdesign verfügt über einen DVI-, einen HDMI- und drei DisplayPort-Anschlüsse. Während das neue Topmodell ab 525 Euro zu bekommen ist, wird die kleinere GTX 970 bereits ab 310 Euro gehandelt und ist damit günstiger als der Vorgänger, die GTX 780. Man kann also erwarten, dass die Vorgänger demnächst im Preis sinken werden. Neben Karten mit Referenzkühler werden zudem auch erste Modelle von Herstellern mit eigenen Kühlkonzepten angeboten - diese sind zumeist ab Werk übertaktet.

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