Ruckelfrei Hacken statt Laggen

PC-Empfehlungen der Redaktion für Watch Dogs

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Quelle: watchdogs.ubi.com PC-Empfehlungen der Redaktion für Watch Dogs

Bereits seit 2009 wird an Watch Dogs gearbeitet. Auf der E3 2012, der weltweit größten Messe für Computer- und Videospiele, stellte Ubisoft Watch Dogs unter tosendem Applaus dem neugierigen Publikum vor. Besonders die riesige, offene Welt und die vielen kleinen Details konnten direkt überzeugen.

Kurz zur Story:
In Watch Dogs schlüpf man in die Rolle von Aiden Pearce, einen 39 Jahre alten, polizeilich gesuchten Hacker und jagd durch ein fiktives Chicago. Mithilfe des „Profilers”, einem speziellem Smartphone, verschafft er sich Zugang zum Central Operating System der Stadt und kann so nicht nur deren Technik lenken, sondern sich auch alle nötigen Informationen beschaffen. Als Einzelgänger und Mitglied einer Widerstandsgruppe gilt es verschiedene Aufgaben in der Stadt zu lösen. Auch einen Multiplayer-Modus wird es geben.

Technisch ist das Spiel auf dem neuestem Stand und soll vor allem in der Ultra-Spezifikation neue grafische Maßstäbe setzen. Entsprechend hoch angesetzt sind die Systemanforderungen.

Welche Hardware brauche ich für Watch Dogs?

Das Open-World-Spiel wird aktuellen PCs alles abverlangen. Der Ressourcen-Hunger ist derart immens, dass Ubisoft die Systemanforderungen schon vor dem eigentlichen Release-Termin am 27. Mai nochmals nach oben geschraubt hat.

Grundvoraussetzung sind neben einem 64-Bit Betriebssystem, 25 Gigabyte freier Speicher, ein Vierkern-Prozessor und eine DirectX-11-kompatible Grafikkarte.

MinimumEmpfohlen
Betriebssytem Windows Vista SP2 64-Bit, Windows 7 64-Bit mit SP1, Windows 8 64-Bit Windows 7 64-Bit mit SP1 oder 8 64-Bit
CPU

Intel Core2Quad Q8400 mit 2,66 GHz
AMD Phenom II X4 940 mit 3 GHz

Intel Core i7-3770 mit 3,5 GHz
AMD FX-8350 mit 4 GHz
Grafikkarte AMD Radeon HD5570
Nvidia Geforce GTX460
mindestens 1 GB VRAM

AMD Radeon HD7850
Nvidia Geforce GTX 560 Ti
mindestens 2 GB VRAM

Arbeitsspeicher 6 Gigabyte 8 Gigabyte

Die obigen Ausstattungsempfehlungen gelten für die minimalen bzw. mittleren bis hohen Grafikeinstellungen. Wer Watch Dogs sogar in Ultra-Einstellungen ohne Ruckeln spielen möchte, dem wird laut Ubisoft zu einem Intel i7-4770 der neuesten Generation und einer Nvidia GTX 780 bzw. AMD R9 290 oder höher geraten.

Quelle: watchdogs.ubi.com

Wie läuft Watch Dogs flüssig?

Es muss nicht immer gleich ein neuer PC sein. Manchmal reicht auch das Aufrüsten einzelner Komponenten. Hierbei sind vor allem CPU/Prozessor und Grafikkarte entscheidend. Aber auch der Arbeitsspeicher sollte für Watch Dogs nicht zu knapp bemessen sein. Ubisoft empfiehlt mindestens 6 GB. Da der RAM im Dual-Channel-Mode laufen sollte und es nur 4 oder 8 GB-Kits gibt, empfehlen wir 8 GB. Eine weitere Verdoppelung auf 16 GB RAM wird allerdings kaum eine Leistungssteigerung herbeiführen.

Für minimale Einstellungen sollte man mindestens über einen Prozessor mit vier Kernen verfügen. Mit Zweikern-CPUs wird das Spiel sicherlich auch starten, die Freude darüber aber schnell verfliegen, denn Watch Dogs benötigt viel Rechenleistung. Ein günstiger Einstieg in die Vierkerner-Welt gelingt zum Beispiel über die FX-4000er- bzw FX-6000er-Serie von AMD. In Kombination mit einer erschwinglichen Grafikkarte der AMD-R7-260X- bzw. R7-265-Serie oder Nvidia GTX 750 Ti sollten auch mittlere Grafikeinstellungen flüssig dargestellt werden.

Etwas tiefer in die Tasche greifen muss man für die hohen Spezifikationen. Hier empfiehlt es sich mindestens auf einen Intel Core-i5 oder i7 der 3. oder 4. Generation zu setzen - alternativ ein AMD der FX-8000-Serie. Bei den Grafikkarten sind die AMD R9 270X oder Nvidia GTX 760 oder GTX 770 ab 2 GB VRAM Mindestvoraussetzung zu empfehlen, damit die Frames bei höheren Einstellungen nicht zu sehr in den Keller fallen. Für die Stromversorgung sollte man ein Qualitätsnetzteil mit mindestes zwei PCIe-Stromsteckern (1 x 6 und 1 x 6+2- bzw. 8-Pin) und ab 450 Watt Leistung besitzen.

Um in den flüssigen Genuss der absoluten Traumoptik im Ultra-Modus zu kommen, ist mindestens ein Intel i7 der 4. Generation mit 3,4 GHz vonnöten. Für die Bildverarbeitung sind dann eine AMD R9 290 bzw. 290X oder eine Nvidia GTX 780 (Ti) oder Titan ratsam. Beim Netzteil sollten es dann schon 600 Watt sein, damit die Grafikkarte auch genügend Saft bekommt und trotzdem noch Luft für eventuelles Übertakten bleibt.

Anmerkung:
Es gilt vor dem Kauf einer neuen Komponente immer zu überprüfen, ob das jeweilige Mainboard diese auch unterstützt. Bei großen Grafikkarten sollte man nachschauen, ob diese auch in das Gehäuse passen. Aber auch bei Netzteilen muss man stets darauf achten, dass die nötigen Kabel und die nötige Leistung vorhanden sind.

Unsere Systemvorschläge

Wir haben folgend drei PCs für verschiedene Preisklassen von 500, 800 und 1500 Euro zusammengestellt. Alle Systeme sind Vorschläge unserer Redaktion. Die Komponenten können natürlich nach eigenen Wünschen und Vorlieben entsprechend abgeändert werden. Die ausgewählten Komponenten sind stets von guter Qualität und aufeinander abgestimmt. Soll heißen, dass die Hardware in die vorgeschlagenen Gehäuse passt und es keine Inkompatibilitäten gibt.

Watch Dogs Einsteiger-PC für 500 ¤

Quelle: zalman.com

Gesamtpreis: Preisvergleich auf Schottenland.de Merkliste mit 9 Produkten auf Schottenland.de übernehmen

Das Einsteiger-System ist für den schmalen Geldbeutel optimal. Der Prozessor als auch die Grafikkarte bieten ausreichend Leistung um Watch Dogs in mittleren Einstellungen spielbar darzustellen. Optional kann man für einen geringen Mehrpreis zu einer stärkeren Grafikkarte, zum Beispiel einer Nvidia GTX 750 Ti oder AMD R9 270 greifen. Das Erweitern durch eine SSD wird das System nochmals in Sachen Ladezeiten beschleunigen.

Watch Dogs Rookie-PC für 800 ¤

Quelle: corsair.com

Gesamtpreis: Preisvergleich auf Schottenland.de Merkliste mit 10 Produkten auf Schottenland.de übernehmen

Beim Rookie-System erhält man einen vollwertigen Gaming-PC mitsamt SSD und übertaktbarer CPU. Die GTX 760 meistert im Zusammenspiel mit dem Intel Core i5-4670k auch hohe Einstellungen. Damit die CPU stets kühlen Kopf bewahrt, wird sie vom Alpenföhn Matterhorn Pure bestens und zudem leise gekühlt. Mit diesem System kann man sich also voll und ganz ungestört Watch Dogs widmen.

Watch Dogs Ultra-PC für 1500 ¤

Quelle: nzxt.com

Gesamtpreis: Preisvergleich auf Schottenland.de Merkliste mit 10 Produkten auf Schottenland.de übernehmen

Nicht nur optisch macht unsere Ultra-PC-Empfehlung etwas her. Durch das Seitenteil des NZXT H440 Midi-Towers erhält man Einblick auf das brachiale Innenleben. Der Intel Core i7-4770k ist das Flaggschiff für den Sockel 1150. Für grafische Höchsteistungen ist die Nvidia GTX 780 Ti von Asus im PC zuständig, wobei diese sich bezüglich der Lautstärke angenehm zurückhält und perfekt farblich zum schwarz-roten System passt. Dank der 250 GB großen Samsung SSD bietet diese nicht nur für das Betriebssystem und Programme, sondern auch für Spiele genügend Platz.

Die Empfehlungen beziehen sich auf die veröffentlichten Angaben der Systemanforderungen von Ubisoft. Da das Spiel noch nicht auf dem Markt ist, können wir leider nicht mit Erfahrungswerten aufwarten. Jedoch zeigten sich die angebenen Systemanforderungen von Ubisoft stets als zuverlässig, sodass man sich bisher auf diese verlassen konnte.

Ob es für Watch Dogs auch ein Mantle-Update geben wird, steht zur Zeit noch nicht fest. Sollte dies der Fall sein, werden die AMD-Grafikkarten sicherlich einen Leistungsvorteil gegenüber den Nvidia-Pendants haben.

Watch Dogs kann aktuell ab knapp 45 Euro vorbestellt werden. Das Release ist am 27. Mai 2014.

Ihr habt noch Fragen zu den Zusammenstellungen oder könnt eine Konfiguration bzw. bestimmte Komponenten besonders empfehlen?

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