Welches Android-Tablet passt zu mir?

Die besten Tablets mit Android

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Quelle: pixabay.com Die besten Tablets mit Android

Schon kurz nach Erscheinen des ersten iPads, welches den Massenmarkt für Tablet-PCs aufschloss, kamen schnell weitere Geräte mitsamt alternativen Betriebssystemen in den Handel.
Das anfangs nur für Smartphones gedachte Android-System von Google erwies sich dabei auch für Tablets als vielversprechendes Betriebssystem. Waren zu Beginn des Tabletzeitalters Geräte von Apple technisch weit überlegen, haben die zahlreichen Hersteller, die auf Android setzen, deutlich aufgeholt und Apple teilweise sogar überholt. Mittlerweile dominiert Android den weltweiten Tablet-Markt (IDC).

Vorteile von Android-Tablets

Das von Google entwickelte Betriebssystem Android ist bei Tablet-Nutzern sehr beliebt, denn es bietet viele Vorteile:

  • Riesige Geräteauswahl von unterschiedlichsten Herstellern
  • Vollständig für die Touchscreen-Nutzung optimiert
  • Sehr viele Apps verfügbar
  • Freie Software, daher sind die Tablets oft preisgünstig
  • Praktische Integration von Google-Diensten
  • Große Verbreitung bei Smartphones und Tablets
  • Direkter Zugriff auf das Dateisystem möglich (im Ggs. zu iOS)

Android Tablets - Grundlegendes

Die Bedienung

Quelle: pixabay.com Wie auch bei iOS ist Android vollends auf Touchbedienung ausgelegt. Drei Navigationstasten im unteren Bildschirmrand stehen dem Nutzer dabei zur Verfügung: Der „Zurück“-Button erlaubt das Zurückgehen zur vorherigen Aktivität, der „Home“-Button öffnet den Startbildschirm und der „App“-Button gestattet das Hin- und Herwechseln zwischen den geöffneten Applikationen. Direkt nach dem Booten des Gerätes landet man auf dem Startbildschirm, von wo aus die installierten Apps geöffnet werden können.

Viele kostenlose Apps für Android

Hat man noch keine Apps auf dem Tablet, findet man alle erdenklichen Programme und Spiele im Google-Play-Store zum Download. Aktuell gibt es dort rund 1,5 Millionen Apps. Es gibt sowohl kostenpflichtige wie auch kostenlose Apps. Anders als bei iOS werden die Apps im Google-Play-Store nicht einzeln geprüft und freigeschaltet. Somit kann sich hinter dubiosen Angeboten auch Schadsoftware verstecken. Hier empfiehlt es sich vorab ein vertrauenswürdiges Anti-Virus-Programm aus dem App-Store zu beziehen.

Ein Google-Account ist Voraussetzung

Für die Nutzung des vollen Umfangs eines Android-Tablets muss man bei der Einrichtung, sofern noch nicht vorhanden, einen Google-Account erstellen. Mit diesem meldet man sich auf dem Tablet an und kann im App-Store einkaufen. Bei einem neuen oder zweitem Gerät kann man dann einfach den bisherigen Google-Account und damit die bereits erworbenen Apps nutzen.

Da Android ein offenes Betriebssystem und auch frei erhältlich ist, kann jeder Hersteller darauf zurückgreifen. Entsprechend groß ist die Auswahl an Android-Tablets. Weit mehr als 500 Geräte sind derzeit auf dem Markt. Schon für unter 50 Euro sind einfachste Geräte zu haben. Highend-Tablets mit Top-Austattung können allerdings auch schnell bis zu 700 Euro kosten.

Was ist beim Kauf eines Android Tablets zu beachten?

Displaygröße und Gewicht

Eines der wichtigsten Attribute eines Tablets ist die Displaygröße. Diese wird standardmäßig in Zoll angegeben und steht dabei für die Bildschirmdiagonale. Android-Tablets gibt es angefangen bei kompakten 7-Zoll bis hin zu 13-Zoll (und einige Sondergrößen darüber hinaus). Egal ob groß oder klein, für eine scharfe und gut lesbare Darstellung von Texten und Bildern empfehlen wir eine Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten oder mehr. Direkt abhängig von der Bildschirmdiagonale ist auch das Gewicht. Kleine Geräte mit sieben Zoll fangen bei etwa 300 Gramm an, Tablets ab der 10-Zoll-Klasse können jedoch fast ein Kilogramm wiegen. Je nach Einsatzgebiet sollte man dies also auch beachten.

Die Leistung muss stimmen

Was die Geschwindigkeit eines Tablets betrifft, sind drei Komponenten entscheidend: Prozessor, Arbeitsspeicher und Grafikchip, wobei letzterer hauptsächlich für Spiele eine wichtige Rolle spielt, aber auch bei sehr hohen Auflösungen in 2D potent sein muss. Beim Prozessor ist nicht nur der Takt ein signifikanter Wert für die Geschwindigkeit, sondern auch die Anzahl der Kerne. Aktuelle Tablets setzen durchweg auf Prozessoren mit mindestens vier Kernen - viele Top-Modelle verfügen sogar über Acht-Kern-CPUs in Form von zwei parallel arbeitenden Vier-Kernern. Zu guter Letzt trägt auch ein großzügig dimensionierter Arbeitsspeicher zum schnellen und zügigen Arbeiten bei. Hier sollte man auf ein oder mehr Gigabyte setzen. Ein nachträgliches Aufrüsten, wie beim Desktop-PC oder Laptop, ist nicht möglich.

Die meisten Android Tablets können via micro SD erweitert werden

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Speicherkapazität. Anders als bei Apple-Produkten kann man oft mittels Speicherkarten-Slot bei vielen Android-Tablets den Speicher auch noch nachträglich via microSD-Karten erweitern. Jedoch sollte man trotzdem vorher in etwa einschätzen, wie viel Speicher man benötigt. Wer größere Apps und Spiele installieren will, sollte mindestens zu 16 GB greifen. Kommen dann noch Musik- und Filmdateien hinzu, ist man mit 32 oder 64 GB besser beraten. Mittels sogenanntem OTG-Adapter lassen sich zudem USB-Sticks oder -Festplatten an das Tablet anschließen.

Konnektivität UMTS, LTE oder per Hotspot

Grundsätzlich verfügt jedes Tablet über ein WLAN-Modul, wodurch man schnell und einfach ins Internet gelangt. Wer unterwegs ins Internet gehen möchte, benötigt ein Tablet mit integriertem UMTS- bzw. LTE-Modem und dazu eine passende SIM-Karte mit Datentarif. Alternativ gibt es für manche Geräte einen externen UMTS-Stick. Einfacher und ohne extra Kosten ist die Nutzung der Tethering-Funktion des eigenen Smartphones, um via WLAN mit dem Tablet mobil surfen zu können.

Kaufempfehlungen für Kompakte Android-Tablets

Mit 17 bis 22 Zentimetern Bildschirmdiagonale bieten kleinere Tablets deutlich mehr Platz als jedes Smartphone, sind aber immer noch ähnlich gut zu transportieren. Wir empfehlen eine Bildschirmauflösung von mindestens 1280x800 Pixeln. Einfachste „Billig-Tablets“ bieten nur geringere Auflösungen an und sind entsprechend pixelig. Bei sehr günstigen Tablets wird oft an den Komponenten gespart, was sich auf die Leistung auswirkt. Auf solchen Geräten ruckeln Apps und die Bedienung macht keine Freude. Deswegen sollte man lieber etwas mehr ausgeben, dafür ist Ihr Tablet dann auch für die Zukunft gerüstet.

Wir haben euch zum besseren Abwägen eurer Kaufentscheidung die Vor- und Nachteile der jeweiligen Geräte in einer Tabelle zusammengestellt. Da gerade die sehr preisgünstigen Empfehlungen nicht perfekt sein können, solltest du dir die Frage stellen: Kann ich die Nachteile für diesen günstigen Preis akzeptieren? Wer im heimischen WLAN nur mal Mails auf einem mobilen Device checken möchte, wird diese Frage mit oft "Ja" beantworten können. Wem z.B. gute Kameras in einem Tablet wichtig sind, dem raten wir von Einsteiger-Tablets ab. Gute Kameras gibt es nur in der höheren Preisklasse z.B. bei den Samsung Galaxy Modellen oder dem Huawei MediaPad M3 Tablet.

Samsung Galaxy Tab A 7.0 2016 Edition

Samsung Galaxy Tab A 7.0 2016 Edition (SM-T280N) Aktuell 79 Angebote im
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Unsere Empfehlung aus der Kategorie 7-Zoll-Einsteiger-Tablet ist das Samsung Galaxy Tab A 7.0 in der 2016 Edition. Es bietet einen günstigen Start in die Tablet Welt und leistet sich bei einigen Nachteilen kein No-Go. Einzig wirklich kritischer Punkt sind die Kameras, das ist bei den meisten günstigen Tablets der Fall. Zudem ist der Festspeicher mit 8GB etwas knapp bemessen. Hier sollte man mit einer microSD-Karte nachrüsten, da sonst schnell der Speicher voll ist.

Was fällt positiv auf? Das Akku des Einsteiger-Tablets schafft dank 4000 mAh Laufzeiten von bis zu 11 Stunden. Im Test weiß dieser neben der guten Verabeitung zu überzeugen.
Für ein insgesamt befriedigendes Arbeitstempo sorgt der Exynos 3475 Vierkern-Prozessor, der mit bis zu 1,3 GHz taktet. Wie für ein Einsteiger-Tablet üblich, ist der Arbeitsspeicher mit 1,5 Gigabyte etwas knapp bemessen. Das Display mit seiner Auflösung von 1280 x 800 Pixeln ist für die Einsteigerklasse in Ordnung.
Dank der sehr kompakten Maße und des geringen Gewichts von unter 300 Gramm, kann man das Galaxy Tab A 7.0 überall mitnehmen. Die weitere Ausstattung ist aufgrund der günstigen Preisklasse nicht wirklich nennenswert. Es ist eben ein einfaches Einsteiger-Tablet.

Vorteile

Nachteile

  • sehr preiswertes Einsteigergerät
  • ausdauernder Akku
  • ausreichende Performance für einfache Aufgaben
  • Kameras nicht überzeugend
  • nur WLAN-n

Huawei MediaPad M2 8.0

Huawei MediaPad M2 8.0 Aktuell 6 Angebote im
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Im mittleren Preissegment der 8-Zoll-Klasse empfehlen wir das Huawei MediaPad M2 8.0 in der preiswerten 16GB Variante. Dank Speicherkartenerweiterung finden Fotos, Videos und Musikdaten problemlos auf dem Tablet-Platz. Mit 310g und 7,8 mm Bauhöhe ist nicht ganz so rank und schlank wie die Konkurrenz.

Das Display ist mit 1920 x 1200 Bildpunkten hochauflösend, kommt aber nicht an das Retina-Display des iPad mini 3 ran. Das Display ist jedoch äußerst scharf und konstrastreich. Huawei stattet das MediaPad M2 8.0 mit dem hauseigenen Octacore-Prozessor HiSilicon Kirin 930 aus. Der Prozessor wird von zwei Gigabyte RAM unterstützt und der Systemspeicher beträgt 16 Gigabyte. Dieses Setup rüstet es für alle alltäglichen Aufgaben. Der Akku fasst satte 4800 mAh und soll eine maximale Betriebszeit von 13 Stunden haben. Im Test von Computerbild konnte der Akku durchweg überzeugen und schaffte 10 Stunden und 34 Minuten bei intensiver Nutzung.
Auch WLAN-ac ist mit an Bord, wodurch Daten sehr schnell kabellos übertragen werden kann. Kleines Manko: NFC fehlt. Mit nur rund 356 cd/m² ist die Helligkeit für einen Einsatz bei Sonnenlicht eher ungeeignet. Die Kameras sind etwas besser als im Acer Iconia und geben - zumindest bei Tageslicht - die Möglichkeit Alltagsschnappschüsse einzufangen. Das Huawei MediaPad M2 8.0 ist auch als Variante mit LTE erhältlich.

Vorteile

Nachteile

  • sehr scharfes Display
  • sehr starker Prozessor
  • Zen UI gut strukturiert
  • WLAN-ac-Standard
  • kein NFC
  • etwas geringe Helligkeit

Huawei MediaPad M3 8.0

Huawei MediaPad M3 Aktuell 53 Angebote im
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Das 8,4 Zoll große IPS-Display des Huawei MediaPad M3 löst mit satten 2560 x 1600 Pixeln auf. Diese Displaytechnik gibt Webinhalte, Videos und Fotos kontrastreich und mit sehr kräftigen Farben wieder. Es wiegt 310g und ist 7,3 mm dünn (zum Vergleich das iPad mini 4 ist 6,1 mm dünn). Im Inneren des Tablets verrichtet der von Huawei entwickelte HiSilicon Kirin 950 Achtkern-Prozessor seinen Dienst, der dabei von 4GB RAM unterstützt wird.

Die Ausstattung lässt ebenfalls kaum Wünsche offen: WLAN-ac, LTE (je nach Modell), Fingerprintsensor, Telefonfunktion und Speicherkartenslot. Einzig NFC fehlt, und es gibt nur den älteren microUSB 2.0 Stecker. Das ist durchaus zu verschmerzen.
Ebenfalls hervorzuheben ist der 5100 mAh starke Akku der im Test bei Computerbild mehr als 11 Stunden unter intensiver Last durchhielt. Die maximale Displayhelligkeit liegt bei 394 cd/m², was für den ein oder anderen Filmgenuß im Sonnenschein reichen kann. Als kleines Schmankerl hat Huawei dem MediaPad M3 Stereo-Lautsprecher von Harman Kardon spendiert, die eine ordentliche Klangqualität liefern.

Zitat von Chip:

"Das Huawei MediaPad M3 zeichnet sich im Test durch eine sehr hochwertige Verarbeitung und guten Leistung aus".

Vorteile

Nachteile

  • scharfes Display mit hohem Kontrast
  • sehr gute Performance
  • moderne Ausstattung: LTE, WLAN-ac, Bluetooth 4.1
  • gute Kameras
  • Verarbeitung hochwertig
  • sehr gute Akkulaufzeit
  • kein NFC
  • Kameras könnten besser sein

Kaufempfehlung für Android-Tablets in Standardgröße

Das iPad hatte ursprünglich eine Diagonale von rund 24,5 cm. Auch bei Android-Tablets sind 9,7- bis 10,1-Zoll-Bildschirme sehr beliebt. Allerdings ist unter Android das Breitbildformat häufiger anzutreffen als das 4:3-Seitenverhältnis des iPads. Für ein nicht zu pixeliges Bild haben die empfehlenswerten Tablets eine Auflösung von mindestens 1280x800 Pixeln.
Die vorgestellten Modelle haben ausreichend Leistungsreserven, damit sie ohne Ruckeln arbeiten können. Wenn der Speicher knapp wird, kann dieser mit einer günstigen microSD-Karte erweitert werden.

Das Asus ZenPad 10

ASUS ZenPad 10 Aktuell 62 Angebote im
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Wer ein günstiges Einsteigermodell mit 10-Zoll sucht, kann zum Asus ZenPad 10 greifen. In dieser Preisklasse sind zwar keine High-End Features zu erwarten, jedoch fällt es in keiner Disziplin wirklich durch. Außer bei den Kameras - doch damit steht es nicht allein im Tablet Markt (s. oben).
Der Arbeitsspeicher beträgt zwei Gigabyte, was für diesen Preisbereich recht gut ist. Zudem ist das Betriebssystem Zen UI gut strukturiert. Der Akku hält beim Surfen 9 Stunden 20 Minuten und beim Video abspielen 8 Stunden 50 Minuten durch (Stiftung Warentest 12/2015).
Die Performance des verbauten Quadcore Intel Atom x3-C3200 erfüllt alle Alltagsaufgaben eines Einsteiger-Tablets (PC-Magazin). Spiele mit anspruchsvoller Grafik laufen allerdings nicht flüssig. Allerdings erfüllt das Display wirklich nur unsere Minimalanforderungen. Es besticht mit 149 ppi nicht gerade mit Schärfe und verfügt nur über eine Helligkeit von 275 cd/m². An einem Sonnentag am Gartentisch arbeiten entfällt also.
Auch die Ausstattung ist für ein günstiges Tablet typisch: kein NFC, nur WLAN-n. Wer das Tablet zum Fotografieren nutzen möchte, dem ist vom Kauf abzuraten. Hier hat Asus gespart und stattet die Frontkamera mit 0,3 Megapixeln und die Hauptkamera mit nur 2 Megapixeln aus.
Man erhält zu einem sehr günstigen Preis ein Einsteigergerät mit 10 Zoll. So kommt auch die Stiftung Warentest zum Gesamturteil: 2,3 Gut (Heft 12/2015).

Vorteile

Nachteile

  • Preis/ Leistungsverhältnis sehr gut
  • 2 Gigabyte RAM
  • ZEN UI gut strukturiert
  • keine guten Kameras
  • kein NFC, Nur WLAN-n

Samsung Galaxy Tab 10.1 (2016)

Samsung Galaxy Tab A 10.1 2016 Edition Aktuell 158 Angebote im
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Das Galaxy Tab 10.1 von Samsung in der 2016-Version ist für ein 10,1 Zoll Tablet mit seinen 525g sicherlich kein Fliegengewicht, bringt aber alle wichtigen Extras mit, die man von einem Tablet erwarten kann: WLANac, Bluetooth 4.2, und LTE. NFC fehlt leider.
Das 10,1 Zoll LCD-Display löst mit 1920 x 1200 Pixeln auf und stellt Inhalte sehr scharf und mit gutem Kontrast dar.

Wie so häufig bei Tablets, sind auch beim Tab 10.1 die Aufnahmen mit den verbauten Kameras eher unterdurchschnittlich. Dafür entschädigt jedoch der schnelle Achtkern-Prozessor aus eigenem Haus, der für eine gute Performance sorgt. Der Exynos 7870 taktet die acht Kerne dabei mit bis zu 1,6 GHz. Unterstützt wird er von zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Grafikeinheit Mali-T830MP2 gehört zwar nicht zu den aktuell Besten, reicht aber für alle Alltagsaufgaben aus. Im Test kann das Tablet angesichts des vergleichsweise günstigen Preises überzeugen.
Vor allem der Akku wird in höchsten Tönen gelobt. So erreicht der 7300-mAh-Bollide bis zu 18 Stunden bei Dauernutzung - ein absoluter Topwert.

Das Samsung Galaxy Tab 10.1 (2016) ist in Weiß oder Schwarz und mit oder ohne LTE erhältlich.

Vorteile

Nachteile

  • schneller Prozessor
  • helles und scharfes Display
  • WLAN-ac, LTE und Bluetooth 4.2
  • sehr gute Akkulaufzeiten
  • NFC fehlt
  • Kameras nur durchschnittlich
  • "nur" 16GB Speicher

Samsung Galaxy Tab S2 9,7-Zoll

Samsung Galaxy Tab S2 9.7-Zoll Aktuell 161 Angebote im
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. Das Samsung Galaxy Tab S2 mit 9,7 Zoll verfügt über ein OLED-Display, welches mit 2048x1536 Pixeln auflöst. Es ist durch die OLED-Technik sehr kontrastreich und Farben wirken lebendig. Die Bildschirmhelligkeit beträgt 357 cd/m². Auch die Blickwinkel dieses Displaytyps sind stabiler als bei LCD-Pannels.
Im Inneren verrichtet der Exynos 5433 sein Werk und wird von der Grafikeinheit Mali-T760MP6 sowie drei Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. Alles zusammen bringt eine sehr gute Performance (siehe z.B. Computerbild Test).
Die Ausstattung ist einem aktuellen Tablet der gehobenen Mittelklasse angemessen: WLAN-ac, Bluetooth 4.1 sowie ein Fingerabdrucksensor. Einzig fehlendes NFC sowie ein mittlerweile in die Jahre gekommener mircoUSB 2.0 Anschluss wirken nicht ganz so zeitgemäß.
Die 8 Megapixel Hauptkamera schießt für ein Tablet recht ansehnliche Fotos (Notebookcheck).
Die Kehrseite des brillianten OLED-Displays ist allerdings - wie beim 8 Zoll Gerät - eine mäßige Akkulaufzeit. Gerade in der Darstellung von weißen Flächen (Websites) verbraucht das Display mehr als die LCD Technik. Die Stiftung Warentest vergibt das Urteil: Gut 1,7 (Heft 12/2015).

Vorteile

Nachteile

  • Display mit gutem Kontrast und Farbwerten
  • sehr dünn und sehr leicht
  • WLAN-ac, Bluetooth 4.1
  • gute Kameras
  • nur microUSB 2.0
  • kein NFC

Samsung Galaxy Tab S3 9,7 Zoll

Samsung Galaxy Tab S3 9.7-Zoll Aktuell 126 Angebote im
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Mittlerweile ist auch bereits der Nachfolger des erfolgreichen Tab S2 auf dem Markt. Das Samsung Galaxy Tab S2 9,7 Zoll bietet im direkten Vergleich dank stärkerer CPU eine insgesamt deutlich bessere Leistung. So sorgt der verbaute Snapdragon 820 mit seinen vier Kernen und dem dazugehörigen Adreno-530-Grafikchip für eine bessere Performance durch die gesamte Bank. Dazu trägt auch die Anhebung des Arbeitsspeichers auf 4 GB RAM bei. Mit der Ausstattung schafft es das Tab S3 auf Platz drei in der Tablet-Bestenliste. Während der Leistungsanstieg keinen Einfluss auf die Maße hatte, hat das Gewicht mit ca. 430 Gramm um knapp 40 Gramm zugenommen. Das liegt vorwiegend am verwendeten Material, da beim S3 nun sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite Glas zum Einsatz kommt. Nichts geändert hat sich beim Super-AMOLED-Display mit 2048 x 1536 Pixeln, das immer noch ein überzeugendes und gestochen scharfes Bild liefert.

Im Test bei Curved.de kann vor allem bei der Leistung vollends überzeugen. Mit über 140000 Punkten in Antutu ist das Galaxy Tab 3 das derzeit schnellste Android-Tablet auf dem Markt. Ebenfalls das Display wird besonders gelobt. Negativ fällt der Preis von über 600 Euro ins Gewicht. Dafür erhält der Käufer jedoch den praktischen S-Pen zur verbesserten Bedienung gleich mit im Lieferumfang.

Vorteile

Nachteile

  • derzeit schnellstes Android-Tablet
  • ausdauernder Akku (6000 mAh)
  • WLAN-ac, Bluetooth 4.2
  • relativ dünn und leicht
  • Preis
  • kein NFC

Der HardwareSchotte meint:
Die Auswahl an Android-Tablets ist so groß, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Bei unseren Empfehlungen sollte jedoch für jeden etwas dabei sein. Alle genannten Tablets verfügen über einen integrierten microSD-Slot, um den Speicher erweitern zu können. Wer unterwegs viel schreibt, kann mittels Bluetooth-Tastatur das Tablet zum Laptop umfunktionieren.

Nicht das passende Tablet dabei? Hier findest du alle Android-Tablets im Preisvergleich.

Weitere Tipps und Empfehlungen unserer Redaktion zum Thema Tablets findet ihr in den folgenden Artikeln:

Welches Android-Tablet könnt ihr empfehlen und warum?

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