Gelungener Brückenschlag mit gigantischer Brennweite

50x-Superzoom-Bridge im Test: Sony DSC-HX400V

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50x-Superzoom-Bridge im Test: Sony DSC-HX400V Nach dem Auspacken hat man zunächst ein recht kompaktes Gerät vor sich: Sowohl das sauber verarbeitet wirkende Kunststoffgehäuse, als auch das von Carl Zeiss stammende Objektiv haben wenig ausladende Abmessungen – zusammen sind es 13 x 10,3 x 9,3 cm. Angesichts der 50fach-Zoomoptik mit Lichtstärke zwischen F2,8 und F6,3 bringt die Kamera einschließlich Akku und Speicherkarte mit 660 Gramm nicht allzu viel auf die Waage. Dadurch und dank des gut geformten und gummierten Griffs liegt die HX400V gut in der Hand und fühlt sich selbst bei längerem Tragen ohne Gurt nicht zu schwer an.

..wird ermittelt

Schaltet man die Kamera ein, gefällt sofort der aus jedem Blickwinkel eine satte und klare Darstellung liefernde 3-Zoll-Monitor mit seinen fein aufgelösten 921.000 Bildpunkten. Er ist um 90 Grad nach oben und mehr als 45 Grad nach unten klappfähig, sodass auch Aufnahmen in Bodennähe und über Kopf komfortabel möglich sind. Zur Kontrolle von Selbstporträts nach vorne schwenken lässt sich das Display allerdings nicht. Für diesen Fall hat Sony jedoch die Kopplung mit einer eigenen Smartphone-App vorgesehen, welche gleichermaßen als Selfie-Monitor wie als Fernauslöser fungiert.

Keineswegs begeistern kann hingegen der elektronische Sucher: Er liefert leider ein unzeitgemäß grobpixeliges und zudem zu deutlich wahrnehmbarem Flimmern neigendes Bild. Positiv hervorzuheben sind nur der „Augensensor“ zur automatischen Umschaltung vom LC-Monitor bei Annäherung ans Gesicht und die mögliche Dioptrien-Einstellung.

Viele Modi, flotter Fokus, gemächlicher Zoom

Mit der Fn- und der Custom-Taste stehen zwei nach eigenen Wünschen belegbare Knöpfe zur Verfügung, doch hätten wir eine eigens vorhandene ISO-Taste noch schön gefunden.

Das Aufnahmewahlrad kann abgesehen von den PASM- und zwei Speicherabrufmodi auf zwei unterschiedliche, vollautomatische Modi gedreht werden: Bei der „intelligenten“ Automatik kommt lediglich die Szenenerkennung zum Einsatz. Die „überlegene“ Automatik greift dabei auf eine noch größere Breite an Kameraeinstellungen zu und erzeugt zudem bei Bedarf aus Reihenaufnahmen montierte Fotos, wodurch sich die Aufnahmedauer verlängern kann. Letzterer Modus wird von Sony für Aufnahmen unter schwierigen Lichtbedingungen und mit erhöhter Qualität empfohlen.
Will man sich auf die selbsttätige Erkennung nicht verlassen, ist auch die Szenenvorauswahl auf der SCN-Stellung des Wahlrads möglich.

Dazu kommen der Film- und ein Schwenkpanorama-Modus. Dieser zeigte sich allzu feinfühlig und erzeugte bei horizontaler Führung auf einem Stativ zunächst nur Fehlermeldungen. Als wir die Kamera vom Stativ lösten und den Schwenk aus der Hand vollführten, gelang die zusammengesetzte Panoramaaufnahme aber auf Anhieb.

Für den Selbstauslöser findet man die üblichen Zwei- und Zehn-Sekunden-Abstände, außerdem die Auslösung bei Erkennung eines oder zweier Gesichter. Serienbilder können bei maximaler Bildqualität und Auflösung mit zwei oder zehn Fotos pro Sekunde geschossen werden, wobei die Zwangspause nach zehn Bildern einsetzt, bis diese ihren Weg auf die Speicherkarte gefunden haben. Daneben sind diverse Belichtungs- und Weißabgleichsreihen möglich.

Zur Belichtung stehen Mehrfeld-, mittenbetonte und Spotmessung und Zeiten von 1/4000 bis zu 30 Sekunden zur Auswahl. Der sehr flotte Autofokus ist in den Varianten „Breit“, „Mitte“ sowie als flexibler Spot verfügbar und kann zur Verfolgung sich bewegender Motive auf selbige verriegelt werden.
Der „Direkte manuelle Fokus“ dient zur Feineinstellung und Nachfokussierung über den Fokusring am Objektiv, eine voll manuelle Scharfstellung kann man darüber ebenso vornehmen.
Für unsere Ansprüche flott genug ist auch die Einschaltzeit der Bridgekamera, sodass man bis zum spontanen Schnappschuss mit etwa zwei Sekunden rechnen kann. Das gilt allerdings ausschließlich für Weitwinkelaufnahmen – die Beweglichkeit des motorisierten Zooms fällt dagegen ziemlich behäbig aus. Dessen Brennweite kann wahlweise am Objektiv oder mit dem Zoomschalter vor dem Auslöser geregelt werden.

Scharfes Gerät – schöne Ergebnisse

Der optische Bildstabilisator verrichtet seine Arbeit unserer Erfahrung nach ordentlich.
Generell kann die Schärfe auf den Fotos der Sony HX400V ohne große Abstriche bis ans Ende des Telebereichs überzeugen, solange man keine starken Ausschnittsvergrößerungen plant. Ebenso ist bis in den äußersten Weitwinkel der Schärfeabfall zu den Bildecken nur moderat.

Das Rauschverhalten zeigt bis einschließlich ISO 200 nur geringe Ausschläge, wenngleich damit bereits ein leichter Rückgang der Schärfe gegenüber ISO 80/100 festzustellen ist. Dennoch bleiben viele zarte Details bis ISO 400 erhalten, obschon hier das Eingreifen der Rauschunterdrückung zum Teil bereits gut sichtbar wird. Endgültig verloren im unscharfen Matsch gehen einige Feinheiten ab ISO 800. Während die Nutzung von ISO 1600 unter ungünstigen Aufnahmebedingungen noch vertretbar wirkt, macht das Betrachten von mit ISO 3200 gemachten Bildern wirklich keine Freude mehr. Eine echte Verbesserung ist hier selbst bei Einsatz der speziellen Multiframe-Rauschreduzierung nicht zu erkennen, die mehrere Bilder zu einem rauschärmeren Foto kombinieren soll. Testaufnahmen findet ihr weiter unten.

Nahaufnahme – weitere Beispielfotos findet ihr am Ende des Artikels Farbsäume chromatischer Aberrationen sind kein Thema, über das man sich bei der HX400V ernsthaft Sorgen machen muss. Randabschattung durch Vignettierung ist kaum bis gar nicht auszumachen. Tonnenförmige Verzeichnung im Weitwinkel ist bei einer Optik dieses Brennweitenumfangs natürlich vorhanden, bewegt sich aber in einem nicht zu auffälligen Rahmen und ist somit gut nachträglich per Software korrigierbar.

Für spezielle Fotos vom Feuerwerk bis zum Haustier will die HX400V zur Nutzung von 14 verschiedenen Motivprogrammen animieren. Allesamt ansprechende Ergebnisse liefern bei passender Szenerie die sieben Kreativmodi und 13 Effekte, welche teils auch noch in mehreren Stufen oder Abwandlungen anwendbar sind. Dabei gibt es gewisse Überschneidungen, wie zwischen „Sattes Monochrom“/„Hochkontrast-Monochrom“ oder „Retro-Foto“ auf der einen und Schwarz/Weiß bzw. Sepia bei entsprechender Belichtung auf der anderen Seite.

Vor allem mit den Bildeffekten macht es einfach Spaß, unterwegs nach dafür passenden Motiven Ausschau zu halten. Daher wollen wir euch dazu einige Beispielfotos nicht vorenthalten, die ihr am Ende des Artikels findet.

Die Videofunktion der Sony haben wir nur kurz getestet. Auch damit bereitet es Vergnügen, den gewaltigen Zoombereich auszureizen und es entstehen scharfe Bilder mit sauberem Ton. Wie bei anderen Kameras muss man aber bei der HX400V damit leben, dass das eingebaute Mikrofon Betriebsgeräusche des Motorzooms mit aufnimmt.

Vielseitiger Drahtlos-Artist

Der GPS-Empfang arbeitet zuverlässig und ohne große Ausreißer, wobei typische Ungenauigkeiten durch Störfaktoren wie nahe Hauswände natürlich unvermeidlich bleiben.
Gut gelungen ist darüber hinaus die Kommunikation mit der Kamera per WLAN. Augenblicklich erstellt sie einen Hotspot, zu dem man das Partnergerät mit dem auf dem Display mitgeteilten Passwort problemlos verbinden kann. Alternativ lässt sich über das Menü WPS aktivieren. Nicht weniger mühelos klappt die Kopplung per NFC mit einem geeigneten Gerät.

Am von Sony als Multi-Interface-Schuh betitelten Zubehöranschluss lassen sich übliche Zusatzgeräte vom Blitz bis hin zum externen Mikrofon anbringen. Anders als bei vielen Sony-Camcordern ist er frei zugänglich und nicht im Gehäuse versenkt. Damit ist der Zubehörschuh grundsätzlich zwar besser für Anbauteile von Fremdherstellern geeignet und die Japaner haben hier für einige Fälle auch passende Adapter im Angebot. Dennoch ist eine vorherige Recherche zur Kompatibilität ratsam. Gleiches gilt für den „Multi-/Micro-USB-Anschluss“, da abgesehen vom Micro-HDMI-Ausgang keine weiteren Anschlüsse wie etwa Klinken-Buchsen zur Audio-Übertragung an der Kamera zu finden sind.

Schöner Akku, doch wo lade ich ihn?

Sonys angegebene Akkulaufzeit von bis zu 300 Aufnahmen oder 150 Minuten können wir im Wesentlichen bestätigen: Nach fast drei Stunden reiner Betriebszeit mit langen Display-Einschaltzeiten, viel Zoomeinsatz und rund 230 Auslösungen verabschiedete sich die Kamera.

Das Objektivgewinde ist aus Metall gefertigt. Bei angeschraubter Schnellwechselplatte lassen sich allerdings Speicherkarte und Akku nicht wechseln, da der am Kameraboden befindliche Deckel des Fachs dann nicht mehr weit genug aufklappt.

Im Karton der HX400V finden sich neben Schultergurt, Papieren, Strom- und USB-Kabel Schutzkappen sowohl fürs Objektiv, als auch für den Zubehörschuh. Die gedruckte Bedienungsanleitung ist vielsprachig, aber wie üblich nur ziemlich knapp gehalten. Wer ausführlichere Informationen sucht, muss das Handbuch auf der Sony-Website aufrufen oder es sich von dort als PDF herunterladen. Ein zum Netzteil gehöriges, separates Ladegerät sucht man leider vergebens, denn mit dem Zubehör aus dem Lieferumfang lässt sich der Akku nur eingelegt in der Kamera wiederaufladen. Sonys „Ladezubehörpaket für Cyber-shot“ kostet mindestens stolze 50 Euro – dafür erhält man außer dem Ladegerät aber immerhin einen zweiten Akku. Ein Zweitakku des Sony-Originals NP-BX1 alleine schlägt mit mindestens 27 Euro zu Buche. Fremdakkus sind wie gewohnt deutlich günstiger zu bekommen.

An Speicherkarten lässt sich die Kamera außer mit den zum Standard gewordenen Secure-Digital-Karten bis SDXC-Kapazität herkunftsgemäß mit allen aktuellen Bauarten des Sony Memory Stick füttern.

Bravouröse Vorstellung – nur den Sucher sucht man besser nicht

Abschließend können wir euch nun bestätigen, dass die Sony DSC-HX400V offenbar nicht grundlos auf reges Interesse beim Hardwareschotten stößt. Die von der gewaltigen Zoomoptik in Verbindung mit dem 1/2,3 Zoll großen Exmor-R-CMOS-Sensor produzierten Fotos können sich für eine Kamera dieser Klasse absolut sehen lassen.

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Für die einzige echte Enttäuschung sorgt der elektronische Sucher. Wer einen solchen also dem Blick auf das LC-Display eindeutig vorzieht oder sich wegen regelmäßiger Fototouren bei strahlender Mittagssonne darauf angewiesen sieht, muss einen Bogen um die Kamera machen und kann höchstens darauf hoffen, dass Sony in diesem Punkt zukünftig nachbessert.

Alle anderen werden sich nur hier und da an der Trägheit des Zoom-Motors stören und manchmal etwas länger als gedacht nach einer bestimmten Einstellung in den Tiefen des Hauptmenüs fahnden. Kleinere Mankos wie das fehlende Ladegerät vermögen den Gesamteindruck nur wenig zu trüben. Ansonsten findet man bei dieser Bridgekamera eine beinahe lückenlose Vollausstattung bei überzeugender Abbildungsleistung – und das zu definitiv fairen Preisen ab aktuell knapp 350 Euro. Der Garantiezeitraum beträgt die bei Sony üblichen zwei Jahre.

„Die komfortabel zu bedienende Sony CyberShot HX400V bietet einen sehr hohen Funktionsumfang und liefert in fast jeder erdenklichen Aufnahmesituation überzeugende Bilder. Zudem gefällt der extrem große Zoombereich mit seinem flotten Autofokus. Aufgrund des gelungenen Rundumpakets mit guten Testergebnissen und des äußerst attraktiven Preises von aktuell 350 Euro zeichnen wir die HX400V mit dem 'Kauf-Tipp'-Award aus.”

VorteileNachteile
  • überzeugende Fotoqualität
  • sehr großer Brennweitenbereich
  • flotter Autofokus
  • gutes Monitorbild
  • hoher Funktionsumfang
  • hervorragende Drahtloskonnektivität mit WLAN, NFC
  • integrierter GPS-Empfänger
  • kompaktes Gerät mit ergonomischem Handling
  • komfortable Bedienung
  • enttäuschender elektronischer Sucher
  • etwas langsamer Zoom-Motor
  • kein separates Ladegerät im Lieferumfang
  • sehr knappes gedrucktes Handbuch

Sony DSC-HX400V Testfotos

Rauschverhalten, Schärfe, Farben

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ISO 80 - 1/80 s - F3,2 ISO 100 - 1/100 s - F3,2 ISO 200 - 1/200 s - F3,2

ISO 400 - 1/400 s - F3,2 ISO 800 - 1/800 s - F3,2 ISO 1600 - 1/1600 s - F3,2 ISO 3200 - 1/2000 s - F4

ISO-Test zum Rauschverhalten bei Nacht

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ISO 100 - 8 s - F2,8 ISO 200 - 4 s - F2,8 ISO 400 - 2 s - F2,8

ISO 800 - 1 s - F2,8 ISO 1600 - 1/2 s - F2,8 ISO 3200 - 1/4 s - F2,8

Zoom-Test (bei ISO 100)

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24mm KB - 1/2000 s - F3,5 50mm KB - 1/2000 s - F3,5 85mm KB - 1/2000 s - F4

135mm KB - 1/1600 s - F4,5 200mm KB - 1/1250 s - F4,5 300mm KB - 1/1000 s - F5

400mm KB - 1/800 s - F5,6 600mm KB - 1/640 s - F5,6 1200mm KB - 1/400 s - F6,3

Effekte

ohne Dynamikoptimierung und HDR mit Auto-HDR auf Standardwerten

Effekt: Teilfarbe Rot Effekt: Teilfarbe Grün Effekt: Teilfarbe Blau

Effekt: HDR-Gemälde schwach Effekt: HDR-Gemälde mittel Effekt: HDR-Gemälde stark

Effekt: Illustration schwach Effekt: Illustration mittel Effekt: Illustration stark

Effekt: Posterisation Effekt: Wasserfarbe Effekt: Pop-Farbe

Effekt: Miniatur Effekt: Sattes Monochrom

Effekt: Posterisation Schwarz/Weiß Kreativmodus: Sepia Kreativmodus: Schwarz/Weiß

Ist euch ein großer Zoombereich wie bei der Sony HX400V wichtiger oder setzt ihr lieber auf mehr Lichtstärke?

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6 Kommentare

  1. SuperApe am 27.3.2015
    Sehr cooler Bericht! Danke.
  2. Weisnix am 29.12.2015
    Hallo, tolle Beschreibung und Bilder der Sony DSC HX 400V. Habe mir auch eine zugelegt und bin begeistert. Bin allerdings auch Anfänger. Würde mich interessieren, wie man dden Effekt "Miniatur" einsetzt und wo der auf der Kamera "versteckt" ist. Die Anleitung gibt da keine Tipps.
    Vielen Dank für Ihre Mühe
  3. RobSter am 12.1.2016
    Hi Weisnix, also den Effekt findest Du, indem Du 1x auf dem Steuer-Kreuz nach unten gehst. Dann 3x rechts auf dem Steuer-Kreuz und anschließend Steuer-Kreuz nach oben, bis Du auf "Toy" bist.
  4. Ni.K am 4.8.2016
    Hallo :)

    "Toy" ist aber nicht "Miniatur" :( ich kann die Einstellung für Miniatur leider auch nicht finden, irgendjemand Tipps???
  5. aaaaaaaaaa am 24.1.2017
    download.sony-europe.com/pub/manuals/eu/DSCHX400_HG_DE.pdf
    Toller bericht, Danke .
    hier ist eine ausführliche Beschreibung zu finden.
    ich bin super zufrieden mit dem Kauf der 400v..
  6. Dierk am 22.6.2017
    Ich finde die Lichtstärke für den Brennweitenbereich schon beachtlich. Das Sucher-Bild entäuscht mich allerdings jedes Mal, wenn ich aus Gewohnheit wieder durchsehe.
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