Die Neuerungen im Hardwareschotten-Überblick

Was ist neu in Microsoft's Office 2016, welche Varianten gibt es und was kosten sie?

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Welche Neuerungen bringt Microsoft Office 2016?

Quelle: Digitale Microsoft Pressemappe Office 2016 - Was ist neu? - Was kostet Office 2016? Microsoft Office stellt - trotz vieler kostenloser Alternativen - immer noch das meistgenutzte Büropaket dar. Seit kurzem kann man es als Office 365 mieten oder als Office 2016 kaufen.

Was sofort auffällt ist, dass sich rein optisch - im Vergleich zu den letzten Versionen - recht wenig geändert hat. Die seit 2007 eingeführte Ribbon-Oberfläche, welche die Programmfunktionen großflächig anzeigt, bestimmt nach wie vor das Design. Was deutlich verbessert wurde, ist die Geschwindigkeit zum Einfügen von Bildern in Dokumente. Zudem lassen sich auf der Seite liegende Bilder automatisch drehen und ausrichten. Auch Bilder von Facebook und Flickr können jetzt direkt ins Word integriert werden.

Collaborative Work in Office 2016 überarbeitet

Das gemeinsame Arbeiten wird in Office 2016 nochmal vereinfacht. Mit wenigen Klicks können nun Kollegen oder Freunde direkt aus der Anwendung zum gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten eingeladen werden. Erstmals kann ein Dokument direkt aus der Anwendung geteilt werden. Bisher war es nötig die Anwendung erst zu verlassen um einen Mitstreiter einzuladen. Zudem muss - dank Office Online - nicht jeder Mitarbeiter über eine eigene Microsoft Office 2016 Lizenz verfügen. Streng genommen ermöglicht Microsoft Office 2016 nun das, was in Google Drive schon seit Jahren möglich ist, allerdings mit den - im Vergleich zu Google Drive - deutlich komplexeren Bearbeitungsmöglichkeiten.

Was ändert sich im Excel 2016?

Quelle: Digitale Microsoft Pressemappe Was ist neu in Microsoft Excel 2016 - Starburst Diagramme - Office 2016

Die Statistiker dürfen sich freuen! Microsoft Excel 2016 bietet zukünftig neue Diagrammtypen, so zum Beispiel Starbursts und Wasserfall-Diagramme. Darüber hinaus sind die BI-Komponenten nun serienmäßig enthalten. Bisher mussten sie als Excel-Add-Ins eingebunden werden. Auch Zeitreihen können jetzt mit exponentieller Glättung extrapoliert werden. Ein sogenanntes Prognoseblatt gibt dann mehrere alternative Vorhersagen aus.

Kleinere Neuerungen auch im Outlook 2016

In Outlook 2016 können nun auch die zuletzt genutzten Dokumente an Mails angehangen werden. Um Speicherressourcen zu sparen, werden Dokumente, die sich in der Cloud befinden, nur als Links verschickt. Dabei werden sie automatisch an die Mailempfänger freigegeben. Der Download empfangener Mails lässt sich spezifischer regulieren, was ebenfalls hilft Speicherplatz zu sparen. Zudem sind die Office 365 Groups nun in Outlook integriert. Um auch mobil effizient miteinander zu arbeiten, wird es eine APP der Office 365 Groups geben.

Comeback für Clippy: „Tell Me” oder „Was möchten sie tun?”

Vor allem den Hilfebereich hat Microsoft überarbeitet. Mit der neuen Funktion „Tell Me” oder „Was möchten Sie tun?” tippt der User einfach seine Frage - zum Beispiel zu bestimmten Funktionen - ein. Auch die Eingabe via Spracherkennung ist möglich. Im oberen Programmbereich befindet sich ein Feld mit einem dezenten Glühbirnen-Symbol. Dieses wird einige an die berühmt berüchtigte Büroklammer älterer Word Versionen oder den Hund „Fredo” aus der Windows-XP-Suche erinnern. Erste Reviews zeigen, dass auch unpräzise Fragen verstanden werden. Es bleibt zu hoffen, dass stundenlange Suche im Hilfebereich und im Internet damit endlich der Vergangenheit angehört.

Weitere Überarbeitungen im Überblick

Bestehende Makros werden auch mit der 2016er Office-Version zusammenarbeiten. Auch bei Add-Ins gab es keine Überarbeitungen. Hinsichtlich dieser Features sind also keine Kompatibilitätsprobleme zu erwarten.

Zudem gibt es für Office 365 eine neue „verzögerte Updateoption”. Mit dem sogenannten „Current Branch for Business” werden neue Feature erst vier Monate nach ihrem Erscheinen installiert. Somit haben geschäftliche Anwender die Möglichkeit, Neuerungen auf mögliche Inkompatibilität zu prüfen.

Wird die Office 365 Lizenz erworben, so gibt es zusätzlich diverse Sicherheitsfunktionen. So zum Beispiel die sogenannte Data Loss Prevention (DLP). Diese kann das Weiterleiten sensibler Firmendaten verhindern. Wird zum Beispiel versucht eine Tabelle mit Kontodaten weiterzuleiten, so unterbindet dies DLP. Vorher muss allerdings diese Eigenschaft für die entsprechende Datei festgelegt werden.

Office 2016: Varianten und Preise

Office-365-Abonnenten erhalten die neue Version von Office automatisch. Für die Office 365 Mietversionen sieht Microsoft drei Versionen vor. Alle bieten Word, Excel, PowerPoint, Outlook, OneNote, Publisher und Access, 60 Freiminuten für Skype-Telefonate und 1 Terabyte Onlinespeicher und sind damit umfangreicher als die klassischen Einzellizenzen.

Während die „Personal-Lizenz” nur für eine einzige Person und für den privaten Bereich nutzbar ist, können mit der „Home and Business-Variante” bis zu fünf Mitglieder eines Haushalts arbeiten. Diese Version ist auch im geschäftlichen Umfeld nutzbar. Beide Versionen bieten ein Jahr Laufzeit. Die „University Version” stellt eine Art günstige Studentenversion dar. Man erhält hier ein relativ preiswertes Paket für fünf Jahre. Die Nutzung ist hier, wie bei der „Personal-Version”, nur einer Person vorbehalten.

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Wer lieber eine Dauerlizenz erwerben möchte, dem stehen die Varianten „Home & Student” sowie „Home and Business” zur Verfügung. Erstere kostet 121 Euro und kann somit als Einsteigerversion bezeichnet werden. Im Paket enthalten sind: Word, Exel, Powerpoint und OneNote. Die Anwendungen dürfen nur auf einem Gerät installiert werden und die Nutzung ist auf den privaten Bereich beschränkt. Für die Business Version müssen derzeit ca. 214 Euro ausgegeben werden. Diese kann auch geschäftlich genutzt werden und enthält zusätzlich den Assistenten Outlook. Zu beachten ist, dass beide Varianten nicht für einen Benutzer, sondern nur für ein Gerät gelten. Man kann sie also nicht auf einem Notebook für unterwegs und zusätzlich auf einem stationären PC installieren.

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Der HardwareSchotte meint:

Auch für Microsoft Office geht der Trend offensichtlich in Richtung Mietmodell, wie an den deutlich günstigeren und umfangreicheren 365-Versionen erkennbar ist. Wer sich unsicher ist, ob er zugreifen sollte, kann die Software auch ein Jahr zum Mietpreis testen.

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