USB 3.1 für alle

Asus: Erste USB-3.1-Erweiterungskarten für PCIe

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Quelle: asus.com Asus: Erste USB-3.1-Erweiterungskarten für PCIe Bei Motherboards mit USB-3.1-Unterstützung zeigte sich Asus-Konkurrent MSI sowohl bei AMD-Systemen, als auch für Intel-Rechner zunächst als Vorreiter. Für letztere bietet inzwischen allerdings Asus die mit Abstand größte Auswahl. Dabei realisiert der aus Taiwan stammende Hersteller die USB-3.1-Ports teils als Onboard-Lösung, teils als mit dem Mainboard gebündelte Steckkarte.

Diese Erweiterungskarten mit USB-3.1-Anschlüssen sind nun auch zur Nachrüstung bestehender PC-Systeme einzeln erhältlich. Bekommt man mit der Asus USB 3.1 Type-C Card einen alleinigen Anschluss des zukunftsträchtigen, verdrehsicheren Typs C, gibt es auf der Asus USB 3.1 Type-A Card zwei Stück der – auch mechanisch – voll zu den vorherigen USB-Standards abwärtskompatiblen Typ-A-Buchsen. Beide Karten benötigen zum Einbau mindestens einen PCI-Express-x4-Slot, lassen sich aber natürlich in PCIe-x8- oder PCIe-x16-Steckplätzen ebenfalls betreiben. Sie erlauben Datenraten nach USB SuperSpeed+ von bis zu 10 Gbit/s. Mithilfe der beiliegenden Software Asus USB 3.1 Boost Utility verspricht der Hersteller eine besonders beschleunigte Datenübertragung mit sequenziellen Schreib-/Leseraten von bis zu 855 bzw. 864 MB pro Sekunde.

Treiber für Windows 7/8/8.1 gibt es auf der Support-CD im Lieferumfang, welcher ansonsten nur noch eine Kurzanleitung umfasst. Hinsichtlich der Kompatibilität der Erweiterungskarten zu Mainboards anderer Hersteller schweigt Asus wenig überraschend, nennt aber eine lange Liste eigener Boards mit Intels Z97- und X99-Chipsätzen. In jedem Fall wird vor der Installation ein BIOS-Update empfohlen.

Quelle: logilink.eu Aktuell noch bei keinem Händler gelistet, aber in Bälde zu erwarten ist die LogiLink PCI Express Karte mit zwei USB-3.1-Ports. Wie beim vergleichbaren Asus-Modell handelt es sich um Typ-A-Anschlüsse für Übertragungen bis 10 Gbit/s. Den Produktabbildungen zufolge kommt die Steckkarte im wenig üblichen PCI-Express-x2-Format. Es ist also in der Regel auch in diesem Fall mindestens ein freier PCIe-x4-Slot vonnöten. Anders als bei Asus findet sich auf der LogiLink-Karte intern ein SATA-Stromanschluss, was für erhöhte Verträglichkeit mit energiehungrigen USB-Geräten oder auch schnelleres Aufladen, etwa von Tablet-Akkus, führen dürfte. Für Windows 7 stellt LogiLink Treiber bereit – unter Windows 8/8.1 soll die Karte bereits im Zuge der betriebssystemeigenen Erkennung per Plug & Play komplett versorgt sein.

In den Leistungsdaten der drei USB-3.1-Zusatzkarten sind keine großen Unterschiede zu erwarten, da alle den schon von Mainboards bekannten Controller-Chip ASM1142 aus dem Hause ASMedia verwenden. Dieser ist offenbar derzeit noch der einzig verfügbare seiner Art.

Für die Asus-Karten starten die Angebote momentan zwischen knapp 36 Euro für die Typ-A-Version und rund 43 Euro für die Typ-C-Variante. Zur LogiLink-Karte ist zum jetzigen Zeitpunkt leider noch kein Preis bekannt.

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Werdet ihr USB 3.1 nachrüsten oder lieber erst mit einem komplett neuen System umsteigen?

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