Mesh Front, Tempered Glas und neues, modernes Design

Fractal Design Meshify C im Test

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Kurz und Knapp

  • tolles Design mit Mesh & Glas Optik
  • Tempered Glas Seitenteil
  • zwei 120 mm Lüfter vorinstalliert
  • vollständige Netzteil Abdeckung

Fractal Design Meshify C im Test

Fractal Design Meshify C - Dark TGBestes Angebot von:
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Dieses Mal haben wir das Fractal Design Meshify C ins Testlabor geschickt bekommen, welches preislich in der Mittelklasse angesiedelt und das erste Mesh-Echtglas-Gehäuse der Schweden ist. Es verbindet Tempered-Glas mit Meshflächen, was dem Gehäuse ein edles Aussehen verleiht. Die dreieckigen Auswölbungen auf der Mesh-Front sorgen für eine ansprechende 3D-Optik und ähneln dabei geschliffenen Diamanten. Neben dem ansprechenden Äußeren begeistern uns zwei weitere Features: zum Einen die Netzteilabdeckung, die ausreichend Platz für ein gutes Kabelmanagement schafft. Zum Anderen ist das Gehäuse ein wahres Raumwunder und ermöglicht damit einen unkomplizierten Einbau aktueller Hardware. Beim Meshify C hat sich Fractal Design von dem sonst typischen schwarz-weiß Design verabschiedet und dem Case nur ein schlichten schwarzen Look verpasst.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei Fractal Design, die uns das Testsample zur Verfügung gestellt haben.

Lieferumfang und Ausstattung

Der Umwelt zuliebe ist der Tower in einem schlichten braunen Pappkarton verpackt. Im Inneren umfassen zwei große Styroporteile sicher den Midi-Tower, was vor Stürzen und Erschütterungen schützt. Dazu wird das Gehäuse in eine durchsichtige Plastiktüte gekleidet, was wiederum Kratzer fernhalten soll. Das Echtglas-Seitenteil ist mit einer Plastikfolie überzogen um es zusätzlich zu schützen. Die nötigen Schrauben zur Montage finden sich zusammen mit Kabelbindern in einer weißen Pappschachtel. Diese liegt in einem Laufwerksschacht unter der Netzteilabdeckung. Dazu gibt es eine kurze Anleitung sowie ein Reinigungstuch für das Glasfenster. Für die Belüftung sind zwei schwarze 120mm-Lüfter bereits vorinstalliert.

Technische Daten

  • Maße: 217 x 440 x 395 mm (B x H x T)
  • Gewicht: ca. 6,5 kg
  • Material: Stahl, ABS-Kunststoff, Hartglas
  • Formfaktor: ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
  • Lüfter insgesamt möglich: 3 x 120mm / 2 x 140mm (Vorderseite),1 x 120mm (Rückseite), 2 x 120mm (Oben), 1 x 120mm (unten)
  • Davon vorinstalliert: 1 x 120 mm (Vorderseite), 1 x 120 mm (Rückseite)
  • Radiator-Plätze: 1 x 360mm / 1 x 280mm (Vorderseite), 1 x 240mm (Oben), 1 x 120mm (unten)
  • Laufwerksschächte: 3 x 3,5/2,5-Zoll (intern; 3,5'' werkzeuglos), 3 x 2,5'' (intern; werkzeuglos)
  • Netzteil: Standard-ATX
  • Erweiterungsslots: 7
  • I/O-Panel: 2 x USB-3.0, 1 x je Audio In/Out
  • maximale Netzteillänge: 175 mm
  • maximale Grafikkartenlänge: 315 mm
  • maximale CPU-Kühlerhöhe: 172 mm

Außen

Das Fractal Design Meshify C kommt in einem schlichten, schwarzen Design und einer Mesh-Optik an der Front daher. An der, von Vorne gesehen, linken Seite des Cases befindet sich das Tempered-Glas-Sichtfenster, welches einen Einblick in das Innenleben des Gehäuses erlaubt. Dieses ist mit vier flachen Rändelschrauben in jeder Ecke befestigt.

Das Außenmaterial des Meshify C ist aus Stahl gefertigt und macht einen sehr stabilen Eindruck. Die diamantähnelnde 3D-Optik in der Meshify-Front geben dem Gehäuse einen besonderen Look, zudem sorgen die vielen kleinen Löcher der Mesh-Front für Frischluftzufuhr. Auf einen Einbau-Slot für ein optisches Laufwerk wird verzichtet.

Die Rückseite ist mit sieben Erweiterungsslots versehen. Darüber liegt die Öffnung für die Mainboard-ATX-Blende. Neben der Blenden-Öffnung ist ein 120-mm-Lüfter vorinstalliert, der sich in der Höhe ein wenig verschieben lässt. Im unteren Bereich ist die Netzteil-Aussparung zu finden.

Auf der Oberseite zeigt sich eine weitere magnetische Meshplatte, welche als Staubfilter für die darunter zu montierenden Lüfter dient. Alternativ kann an dieser Stelle auch ein 240-mm-Radiator für eine Wasserkühlung plaziert werden. Die Bedienelemente, wie der Ein- und Ausschalter, der Audio Ein- und Ausgang, sowie die beiden USB-3.0-Anschlüsse sind im vorderen, oberen Bereich des Gehäuses platziert. Im linken, unteren Bereich findet man ein kleines dezentes Logo von Fractal design.

An der Unterseite entdecken wir neben den Gummifüßen in Aluminiumoptik, die Vibrationen entgegenwirken sollen, einen Staubfilter, der sich über die gesamte Unterseite des Gehäuses zieht. Dieser lässt sich zum einfachen Reinigen komplett von vorn herausziehen. Hinter diesem Staubfilter befindet sich der Luftdurchlass für den Netzteillüfter, aber auch eine zweite Öffnung für einen weiteren 120-mm-Lüfter oder einen 120-mm-Radiator.

Innen

Wie heutzutage üblich, lassen sich das Tempered-Glas-Seitenfenster, sowie die rechte Seitentür mittels Rändelschrauben werkzeuglos öffnen. Die im Gehäuse verbauten Laufwerksschächte bieten Platz für insgesamt sechs Festplatten (3 x 2,5/3,5-Zoll und 3 x 2,5-Zoll). Die 3,5-Zoll Festplattenkäfige sind alle im unteren Bereich platziert. Hier befindet sich eine komplette Verkleidung, die sowohl das Netzteil, als auch die Laufwerksschächte abdeckt. Drei 2,5-Zoll Festplattenhalterungen sind auf der Rückseite des Mainboard-Trays zu finden. Alle Festplatteneinschübe können nur über die rechte Seitentür entfernt werden. Für das saubere Verlegen der Kabel stehen auf der Rückseite 1,5 bis 3,5 cm Platz zur Verfügung.

Aufgrund der nach unten gewanderten Laufwerksschächte können Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 315 mm verbaut werden also jede Menge Platz für Highend-Karten. Für CPU-Kühler sind maximal 172 mm in der Höhe vorgesehen.

In der Front ist ab Werk ein weiterer 120-mm-Lüfter montiert. Alternativ lässt sich hier aber auch ein Radiator mit bis zu 280 bzw. 360 mm Länge einbauen. Im Fractal Design Meshify C können Mainboards bis zur ATX-Größe verbaut werden.

Praxistest

Da das Gehäuse reichlich Platz bietet, lässt sich die Hardware einfach und umkompliziert montieren. Die Anleitung ist sehr strukturiert und selbsterklärend, so waren alle Teile schnell installiert. Die herausnehmbaren Festplatteneinschübe geben unter der Netzteilabdeckung genug Raum für ein gutes Kabelmanagement. Gleiches gilt für den Platz hinter dem Motherboard, auch dort ließen sich die Kabel vernünftig verstauen. So ließ sich die hintere Seitentür nach dem Einbau auch bereits beim ersten Mal einfach schließen.

Beide vorinstallierten Gehäuselüfter bringen einen guten Luftzug und sorgen dafür, dass unserer Hardware nicht zu heiß wird. Allerdings fabrizieren beide Lüfter ein leichtes Rauschen, welches nicht gravierend aber dennoch vernehmbar ist. Nichtsdestotrotz eignet sich das Fractal Design Meshify C dafür einen leisen PC zu bauen. Wer es noch leiser haben will, dem empfehlen wir die Verwendung einer extra Lüftersteuerung oder die manuelle Nachjustierung der Lüfter über die integrierte Mainboardsteuerung.

In Sachen Verarbeitung leistet sich das Meshify C keinerlei Schwächen. Das Gehäuse wirkt sehr stabil, die Materialqualität ist überall gut und wir konnten keine scharfen Kanten entdecken.

Fazit

Fractal Design Meshify C - Dark TGBestes Angebot von:
11 weitere Preise und Anbieter
Insgesamt ist das Fractal Design Meshify C ein gutes und hochwertiges Gehäuse im mittleren Preissegment, welches besonders mit seinem Tempered-Glas-Seitenfenster und seiner 3D-Mesh-Front heraussticht. Das verarbeitete Material ist massiv und macht einen stabilen Eindruck. Ausreichend Platz für Hardware und ein gutes Kabelmanagement sind weitere Pluspunkte. Die beiden vorinstallierten Lüfter sind gut und bieten ausreichende Kühlung. Für etwas über 80 Euro bekommt man mit dem Meshify C einen durchdachten und modernen Midi-Tower.

Der HardwareSchotte meint:

Die Gehäusedesigns von Fractal waren bisher eher schlicht, kantig, wie aus einem Guss wirkend, und trotzdem mit einer minimalistischen Eleganz. Doch der Meshify C kommt in einem anderen, neuen Look daher, der nicht Jedermann gefallen muss, uns aber zusagt. Das Innenraum-Konzept ist sehr gelungen und bietet genug Platz für Komponenten und Kühlsysteme. Somit hat sich das Meshify C unseren "Kauftipp"-Award verdient.

Vorteile

Nachteile

  • praktische Netzteil-Abdeckung
  • gute Optik, danke Mesh-Front und Echtglas-Seitenteil
  • leise Lüfter
  • große Staubfilter
  • überzeugende Verarbeitung
  • kein optisches Laufwerk einbaubar
  • wenige HDDs möglich

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