Die besten microSD-Karten (SDHC) - Test 2017

Kaufempfehlungen für microSD-Karten (SDHC) aus der HardwareSchotte-Redaktion
Leistungssieger
Unsere Empfehlung
Produkt 32GB Lexar Professional 1800x 32GB PNY Elite Performance 32GB Samsung Pro Plus 32GB Samsung EVO Plus 32GB SanDisk MicroSDHC Extreme Pro 32GB Kingston Industrial Temperature
HardwareSchotte Tech-Index 96,3% 91,4% 87,7% 84,5% 82,8% 79,5%
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Flashspeicher Typ microSDHC microSDHC microSDHC microSDHC microSDHC microSDHC
Geschwindigkeitsklasse U3 Class 3 Class 10 U3 Class 3 U1 Class 1 U3 Class 3 Class 10
Bus Interface UHS-II UHS-I UHS-I UHS-I UHS-I UHS-I
Lesegeschwindigkeit 270 MB/s 100 MB/s 100 MB/s 80 MB/s 100 MB/s 90 MB/s
Schreibgeschwindigkeit 245 MB/s 90 MB/s 90 MB/s 20 MB/s 90 MB/s 45 MB/s
Garantie 10 Jahre 5 Jahre 10 Jahre 10 Jahre 30 Jahre 5 Jahre
Vorteile
  • geeignet für 4K Videos
  • sehr hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit
  • abwärtskompatibel mit UHS 1 Geräten
  • Inkl. SD- und USB-Adapter
  • geeignet für 4K Videos
  • hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit
  • Inkl. SD-Adapter
  • wasserresistent und temperaturbeständig
  • mit SD-Adapter
  • sehr gutes Preis/ Leistungsverhältnis
  • temperatur- und wasserbeständig
  • mit SD-Adapter
  • temperaturbeständig und wasserresistent
  • Video geeignet
  • APP-Class: A1
  • ideal für extreme Umweltbedingungen
  • inklusive SD Adapter
Preis
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32GB Kingston Industrial Temperature
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microSD-Karten (SDHC) Kaufberatung - So findest du die richtige

Kurz und Knapp

  • Micro-SD Karten sind schnelle und praktische Speichererweiterungen für Kameras, Smartphones und Tablets.
  • Sie können unterschiedliche Schreibgeschwindigkeiten garantieren und sind daher als günstige Zusatz-Speicher ebenso begehrt, wie als zuverlässige Datenträger für High-End-Camcorder mit 4K-Auflösungen.
  • Die Preisspanne reicht von wenigen Cent bis weit über 100 Euro.
  • Die richtige Kaufentscheidung kann Geld und Ärger sparen.

microSD Karten Test 2016

Micro-SD Karten gehören zu den beliebtesten mobilen Speichern. Sie sind außergewöhnlich vielseitig: Das selbst gedrehte 4K-Video lässt sich problemlos am Smartphone oder Laptop ansehen, ohne dass es mühsam zwischengespeichert werden muss. SD-Karten sind seit ihrer Einführung besonders sicher und robust, wenn einige wenige Tipps beachtet werden – sie sollten zum Beispiel nie aus einem eingeschalteten Gerät entfernt werden.
Die große Modell-Vielfalt kann aber auf den ersten Blick auch unübersichtlich sein. Wer eine micro-SD-Karte kaufen möchte, sollte über die eigenen Anforderungen Bescheid wissen. Wichtig ist, die Bedeutung von C10, UHS und SDXC zu kennen, um einen Fehlkauf zu vermeiden. Wir haben in unserer Micro-SD-Karten Kaufberatung die wichtigsten Fakten zusammengetragen und die aktuellen Tests nach dem Testsieger 2016 durchsucht.

1. Wofür brauche ich eine Micro-SD-Karte?

Sie sind klein, günstig, sicher in der Anwendung und ein Blick auf Micro-SD-Karten Testberichte zeigt ihre Leistungsfähigkeit. Aufgrund der vielen Vorteile ist der SD-Standard weit verbreitet. Micro-SD-Karten sind für viele die erste Wahl, wenn es um die Speichererweiterung für Digitalkameras, Camcorder, Smartphones oder Laptops geht.

Wer den Familienurlaub gern in HD festhält, wird es wissen: Nicht nur die Akku-Ladung muss gut geplant werden, auch die Speicherfrage sollte gelöst sein. Eine Stunde HD-Video kann 10 GB oder mehr benötigten und dann wird die zusätzliche SD-Karte zum wichtigen Zubehör. Die Videos können außerdem schnell auf einem Tablet oder Smartphone mit microSD-Slot betrachtet werden, ohne dass sie mühsam auf einen Cloud-Speicher übertragen werden müssen.

Eine Micro-SD-Karte zu kaufen ist auch für Smartphones und Tablets die preiswerteste Lösung: Der interne Speicher der Geräte ist meist begrenzt und der Aufpreis für Modelle mit mehr Gigabyte beträgt oft ¤ 100 und mehr. Selbst für iPhones, die keine Möglichkeit einer Speichererweiterung bieten, kann sich die Anschaffung eines Lightning-Sticks mit Micro-SD-Slot lohnen.

SD-Speicherkarten gehören seit 2001 zu den praktischen und mobilen Speicher-Lösungen. Dokumente, Foto-Sammlungen oder System-Backups finden auf ihnen Platz und können einfach verwaltet werden.

Neben den eindeutigen Vorteilen haben die mobilen Speichererweiterungen auch drei Nachteile. Gegenüber SSDs und den integrierten Flash-Speichern, die zum Beispiel in Smartphones fest verbaut sind, sind Micro-SD Karten etwas langsamer. Der Grund liegt vor allem darin, dass bei SD-Karten kein Cache eingesetzt wird. Darüber hinaus ist ihr Dateisystem anfälliger: Unsachgemäßes Entfernen der SD-Karte aus dem Gerät kann zu Fehlern beim Dateisystem führen. Und schließlich können die Kontakte einer Micro-SD Karte leichter verschmutzen, da sie offen liegen – das ist einer der häufigsten Gründe, warum SD-Karten von Geräten nicht erkannt werden.

Vorteile

Nachteile

  • Günstige und zuverlässige Speichererweiterung
  • Vielseitig und mobil einsetzbar
  • Lange Haltbarkeit und unempfindlich gegenüber Erschütterungen und Krazern
  • Langsamer als festverbaute Flash-Speicher
  • Empfindliches Dateissystem
  • Anfällig für Verunreinigung

2. Wie funktionieren SD-Karten, wie sind Sie aufgebaut?

Micro-SD Karten gehören zur Familie der Flash-Speicher. So wie bei Festplatten-SSDs oder dem fest verbauten Speicher in Smartphones, wird die Information in NAND-Speicherzellen abgelegt. Diese Technik gehört zu den schnellsten Verfahren, die wir derzeit haben und ist darüber hinaus besonders zuverlässig – wie die Micro-SD-Karten Tests belegen.

Auch bei SD-Karten übernimmt der integrierte Speicher-Controller die Speicher-Verwaltung. Die Standards und die verwendeten Daten-Übertragungs-Systeme (‚Bus-Interface‘) wurden in den letzten Jahren weiter entwickelt. Dadurch gehört die Micro-SD-Technik nach wie vor zu den leistungsstärksten Lösungen.

Micro-SD Karten werden in einem soliden Kunststoff-Gehäuse verbaut und sind unempfindlich gegenüber Stößen und Kratzern – ein wesentlicher Vorteil gegenüber CDs/DVDs und magnetischen Festplatten. Seit der Einführung der SD-Speicher hat sich das Format erheblich verkleinert. Das ursprüngliche SD-Format mit 32 × 24 mm ist heute nur mehr für ältere Geräte wichtig. Mittlerweile werden Karten im Micro-SD-Format mit 15 × 10 mm verwendet. Für alle, die noch ältere Kartenlese-Geräte haben, gibt es SD-Adapter um die Kompatibilität von Micro-SD Speichern zu sichern.

Die so genannte SD-Karten-Vereinigung, ein freiwilliger Zusammenschluss von über 1000 Unternehmen, sorgt für die Formulierung der Standards. Damit wird nicht nur die Qualität sichergestellt, sondern auch die Kompatibilität von Karten und Endgeräten gewährleistet. ‚SD‘ steht übrigens für die Abkürzung von ‚Secure Digital‘.

3. Welche Bedeutung haben die unterschiedlichen Klassen von Micro-SD Karten?

Geschwindigkeit ist das zentrale Kriterium, SD-Karten werden daher auch danach eingeteilt. Der Wunsch, eine schnelle Micro-SD Karte günstig kaufen zu wollen, kann allerdings in einer unübersichtliche Suche enden – unterschiedliche Klassifizierungs-Systeme, die gleichzeitig verwendet werden, erschweren den Überblick. Damit du bei deiner Entscheidung gut vorbereitet bist, haben wir in unserer Micro-SD-Karten Kaufberatung das Wichtigste zusammengefasst.

3.1 Die ursprüngliche Speed Class: Was bedeutet C10?

Kompaktkameras, Camcorder und Action Cams müssen ihre Daten rasch und sicher speichern können: Eine garantierte Mindestgeschwindigkeit beim Schreiben ist von entscheidender Bedeutung.
Diese Garantie ist in den so genannten Geschwindigkeitsklassen festgelegt: Class2, kurz C2 (Symbol: eine 2 in einem nach rechts offenen Kreis), garantiert eine Schreib-Geschwindigkeit von 2 MB/sec und für C4, C6 und C10 gelten die Geschwindigkeiten von 4, 6 und 10 MB/sec.

3.2 Die Ultra High Speed Class: Wofür steht UHS I und U3?

Mit der steigenden Geschwindigkeit wurde auch ein neues Bus-System für die Speicher-Verwaltung entwickelt: der so genannte Ultra-High-Speed-Bus. Die neue Technik wird durch das Kürzel UHS gekennzeichnet: UHS I kann Schreib-Geschwindigkeiten zwischen 12,5 und 104 MB/sec realisieren und UHS II zwischen 156 und 312 MB/sec.
Parallel dazu wurden auch die Geschwindigkeits-Klassen neu benannt: UHS Class 1, kurz U1 (Symbol: eine 1 in einem U), garantiert die Schreibgeschwindigkeit von 10 MB/sec und U3 garantiert 30 MB/sec.

Die Einordung der unterschiedlichen Geschwindigkeitsklassen verdeutlicht diese Tabelle sehr gut.

3.3 Die Video Speed Class: Wofür brauche ich V60?

Die Möglichkeiten, die Video-Begeisterte haben, werden gerade neu definiert. Camcorder für Virtual-Reality-Videos, 360°-Aufnahmen und eine 8K-Auflösung sind noch in den Startlöchern, sollen aber den nächsten Schritt für engagierte Hobby-Filmer darstellen. Dafür werden Micro-SD Karten benötigt, die schneller speichern können als mit U3 garantiert wird. Für diese Anwendungs-Fälle soll das neue Klassifizierungssystem Orientierung bieten.

Eine microSD-Karte der Video Class 10 bzw. V10 entspricht einer C10- bzw. U1-Karte und kann mindestens 10 MB/sec speichern. Eine Karte der Klasse V60 garantiert eine Schreib-Geschwindigkeit von 60 MB/sec – sie ist fit für 8K-Auflösung und die Videos der nächsten Generation.

4. Welche Micro-SD Karte ist die richtige? Anwendungsbereiche im Überblick

Wer eine microSD Karte kaufen will, der sollte zudem über die verschiednen Generationen Bescheid wissen. Wie der Blick auf das Klassen-System der SD-Karten gezeigt hat, kann das aktuelle Angebot etwas unübersichtlich sein. Erschwerend kommt noch dazu, dass die mobilen Speicherkarten in drei unterschiedlichen Generationen verfügbar sind: SD, SDHC und SDXC. Der Unterschied dieser Standards ergibt sich im Wesentlichen aus der theoretisch verfügbaren Speichergröße.

4.1 Micro-SD für Smartphones und Kompaktkameras

Der ursprüngliche SD-Standard kann Speicher-Geschwindigkeiten von bis zu 10 MB/sec garantieren und 1 GB verwalten. Aktuell sind in unserem Preisvergleich Micro-SD-Modelle der Klassen C2 bis C10 in den Größen zwischen 1 und 4 GB zu finden. Diese Karten sind geeignet für:

  • MP3-Sammlungen oder E-Book-Bibliotheken auf Smartphones und Tablets
  • Einige Hundert Fotos in voller Auflösung auf Kompaktkameras

4.2 SD-Karten für ältere Kameras

Wer betagte Kameras und Kartenlese-Geräte im Einsatz hat, ist grundsätzlich auf den SD-Standard festgelegt. Der Standard ist nicht abwärts-kompatibel, wodurch neuere SDHC- oder SDXC-Karten von älteren SD-Geräten nicht erkannt werden.

4.3 Micro-SDHC-Karten für aktuelle Tablets und Kameras

Die Spezifikation SD-High-Capacity (SDHC) gibt es mittlerweile seit 2004 und war notwendig, um Speicherkarten mit maximal 32 GB zu ermöglichen. SDHC-Karten sind derzeit die gebräuchlichsten mobilen Speicher. Wir haben für den micro-SD-Karten Tests 2016 vor allem diese Modelle ausgewählt. Für alle, die mit Größen bis zu 32 GB zurechtkommen, ist eine Micro-SDHC-Karte eine gute Wahl. Sie bieten das aktuell beste Preis/Leistungsverhältnis, Zu empfehlen sind sie für folgende Anwendungen:

  • Klasse C2 bis C10: Speichererweiterung für Smartphones und Tablets
  • Klasse C10 bzw. U1: Camcorder mit Full-HD-Auflösung und Spiegelreflex-Kameras
  • Klasse U3: Action Cams und Camcorder mit 4K-Auflösung

4.4 Micro-SDXC-Karten für großen Speicherbedarf

Karten mit SD-eXtended-Capacity (SDXC) sind seit 2010 am Markt zu finden. Die neue Spezifikation ermöglicht die Speicher-Verwaltung von theoretisch 2 Terabyte. Die aktuellen Micro-SD-Karten Testberichte listen vor allem Modelle mit 64 und 128 GB auf. Aber auch einige Micro-SDXC-Karten mit 256 GB sind in unserem Preisvergleich zu finden. Die Klassen-Empfehlung entspricht Großteils dem bereits Gesagten:

  • Klasse U1: Tablets, Laptops und Full-HD- bzw. Spiegelreflex-Kameras
  • Klasse U3 (mit UHS I): Kameras mit 4K-Auflösung
  • Klasse U3 (mit UHS II): Neuere Kamera-Modelle, die den UHS II-Standard unterstützen

Diese Karten sind allerdings nocht recht preisintensiv.

5. Was gilt es bei der Nutzung von Micro-SD Karten zu beachten?

Testberichte attestieren: Micro-SD Karten sind grundsätzlich ausgesprochen praktisch und sehr einfach in der Bedienung. Wer sich an die kleinen Maße und den Andock-Mechanismus (ein kurzer Druck löst die Arretierung im Karten-Slot) gewöhnt hat, für den ist die Handhabung problemlos. Und alle, die eine Micro-SD Karte als ständige Speichererweiterung installiert haben, müssen auch keine weiteren Probleme befürchten. Beim häufigen Ein-und Aus-Stecken der Karte, wie es zum Beispiel beim Einsatz in Kameras vorkommt, ist allerdings Vorsicht angeraten. Wer sich eine microSD-Karte kauft, sollte für eine bessere Haltbarkeit das Folgende beachten.

Zu den Nachteilen von SD-Karten gehört die Anfälligkeit des Dateisystems. Die unsachgemäße Entfernung der Karte aus dem Gerät kann die Dateien auf der Micro-SD Karte nachhaltig beschädigen. Die Daten sind dann nicht mehr verfügbar und die Karte wird im schlimmsten Fall im Kartenleser nicht mehr erkannt. In den meisten Fällen wird in der Gebrauchsanweisung von Kameras und Camcordern auf die richtige Handhabung hingewiesen.

Grundsätzlich sollten SD-Karten nur bei ausgeschaltetem Gerät entfernt werden, da die Karten in diesem Fall vom System abgemeldet sind und das jeweilige Dateisystem keinen Schaden nehmen kann. Micro-SD Karten, die in Tablets und Kartenlese-Geräten für PCs verwendet werden, sollten immer über den Modus ‚Sicheres Entfernen von Hardware‘ abgemeldet sein, bevor sie entnommen werden.

Ist das Malheur allerdings schon passiert und die Daten werden nicht mehr ordnungsgemäß ausgelesen, dann kann sehr häufig eine Daten-Rettungs-Software noch Notfallhilfe leisten. Im Internet sind dazu verschiedene Freeware-Tools zu finden (zum Beispiel Recuva), die beschädigte und ungewollt gelöschte Daten wieder herstellen können.

6. Wie kann ich verschmutzte Micro-SD Karten und Karten-Slots reinigen?

Viele Nutzer einer Micro-SD Karte kennen die Schrecksekunde, wenn die Kamera oder das Smartphone die Karte nicht erkennt – und das obwohl, sie am Vortag noch problemlos funktioniert hat. In sehr vielen Fällen ist dafür lediglich die Verschmutzung der Kontakte verantwortlich. Lässt sich die Verunreinigung auf der Karte selbst noch einfach entfernen, ist es beim Karten-Schacht in einem Camcorder nicht mehr ganz einfach.

Die Reinigung der Kontakte auf einer Micro-SD Karte ist relativ schnell möglich – etwas Reinigungs-Alkohol und eine Zahnbürste reichen meist aus. Bei hartnäckigeren Verunreinigungen kann ein Techniker-Tipp weiterhelfen: Ein Tusche-Radierer, ein spezieller Drehstift mit Glasradierer, der in jedem Shop für Zeichen-Bedarf zu haben ist, eignet sich hervorragend um stark verschmutzte Kontakte zu reinigen.

Ist die Verunreinigung im Karten-Schacht, dann sollte auf alle Fälle auf herkömmliche Wattestäbchen verzichtet werden. Sie können stark fusseln und den Schaden vergrößern. Der Einsatz eines speziellen Reinigungs-Dummys führt dagegen meist zum gewünschten Ergebnis: Ein Plastik-Chip in der Größe einer Micro-SD Karte und spezieller Reinigungs-Beschichtung wird mehrmals in den Karten-Slot ein- und ausgebaut. Wer einen Reinigungs-Dummys kaufen will, sollte zu einem professionellen Micro-SD-Reinigungs-Set greifen.

7. Micro-SD-Karten Test 2016

Jeder, der eine Micro-SD Karte günstig kaufen möchte, kann schon mal den Überblick verlieren. Hat man erst mal die eigenen Anforderungen an Geschwindigkeitsklassen und Kartengröße geklärt, steht man vor einem riesigen Angebot. Die Preise reichen von 1¤ bis zu 100¤ und mehr – da kann sich der Blick auf die aktuellen Micro-SD-Karten Testberichte lohnen.

Gerade wer eine microSD-Karte kaufen möchte, die im Smartphone oder Tablet zum Einsatz kommt, sollte sich nicht immer nur an den Geschwindigkeitsklassen und Spitzen-Werten orientieren. Wir haben Testberichte studiert und die besten preiswerten microSD Karten der SDHC Generation zusammengestellt.

Unser Leistungssieger: Die 32GB Lexar Professional spielt - laut einem Testbericht von Cameramemoryspeed.com - in der Preisklasse der UHS-I Karten und bietet aber wesentlich mehr Geschwindigkeit. Die PNY Elite Performance wurde vom Chip-Magazin getestet und erhielt - im Rahmen der Preisklasse - sehr gute Bewertungen. Die Samsung Evo+ ist zwar nicht ganz so schnell, erzielt aber das beste Preis-Leistungsverhältnis in der Klasse der 32 GB microSD-Karten. Etwas teurer aber dafür auch etwas schneller ist das Modell Pro Plus ebenfalls aus dem Hause Samsung. Ein Testbericht von THESSDReview attestiert der Karte gute Performancewerte.

Die 32 GB Kingston Industrial Temperature microSD Karte erhielt in einem Testbericht von Benchmarkreviews ebenfalls gute Werte. Das Besondere an dieser Karte ist allerdings die besondere Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen.

SanDisk ist aber nicht nur bei SD-Karten für High-End-Camcorder führend, der Hersteller bietet auch Modelle an, die im Mittelfeld überzeugen können. Die SanDisk Extreme UHS-I U3 findet sich bei vielen Rankings auf den vorderen Plätzen. Testberichte.de attestiert über alle Tests eine Gesamtnote (1,5).

8. FAQs - Fragen und Antworten zu micro-SD-Karten

Zum Abschluss unseres Ratgebers haben wir noch einige Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengestellt.

8.1 Warum ist meine microSD Karte schreibgeschützt und wie kann ich das abstellen?

Eine Micro-SD Karte, die in einem SD-Adapter verwendet wird, kann durch den Hardware-Schalter des Adapters schreibgeschützt sein. Dieser befindet sich leicht zu erkennen an der Seite und muss sich in der Position „Unlock“ befinden. Ein weiterer Schreibschutz kann über das Betriebssystem auf der Karte liegen. Dieser Schutz kann über das Eigenschaftsfenster (Rechtsklick auf die Karte im Windows-Explorer) im Reiter ‚Sicherheit‘ geändert werden: Die Option ‚Vollzugriff‘ muss zugelassen sein.

8.2 Warum wird meine Micro-SD Karte nicht erkannt?

Dass eine Micro-SD Karte nicht erkannt wird, kann mehrere Gründe haben. Das Problem kann durch verschmutzte Kontakte verursacht werden, die, wie oben beschrieben, mehr oder weniger einfach zu reinigen sind. Eine andere Ursache kann darin liegen, dass der Camcorder oder das Smartphone das Dateisystem nicht unterstützt. Standardmäßig sind SD-Karten mit einem FAT-32-System formatiert, das von den meisten Geräten erkannt wird. Dennoch gibt es Geräte, die ein eigenes Dateisystem fordern.

Schließlich kann auch ein beschädigtes Dateisystem der Grund für das Problem sein. Hier hilft meist nur das Neu-Formatieren der Karte. Die vorhandenen Daten werden dabei allerdings gelöscht und sollten zuvor über eine Rettung-Software gesichert werden.

8.3 Warum sollte ich eine Micro-SD Karte vor der ersten Benutzung formatieren?

Wird eine neue SD-Karte mit einem Smartphone oder einer Kamera genutzt, sollte sie auch auf diesem Gerät formatiert werden. Der Grund liegt darin, dass Kameras und Smartphones sehr wählerisch in Bezug auf das Dateisystem sein können. Wird die Karte direkt auf dem speziellen Gerät formatiert, kann erheblicher Ärger erspart werden.

8.4 Kann ich die Micro-SD Karte auf verschiedenen Geräten nutzen?

Ja, diese Flexibilität ist einer der großen Vorteile von Micro-SD Karten. Allerdings sollten die oben erwähnten Hinweise befolgt werden:

  • Eine Micro-SD Karte nie im laufenden Betrieb entfernen
  • die Karte immer am heikelsten Gerät formatieren
  • die Karte vor Verschmutzung schützen.

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