Ob im dichten Berufsverkehr der Großstadt, beim Einparken in engen Lücken oder auf der Langstrecke über die Autobahn – das Risiko für Unfälle, Blechschäden oder Parkrempler fährt im Auto permanent mit. Um seine Unschuld zu beweisen oder gegen Falschaussagen zu argumentieren, sind Dashcams mittlerweile quasi alternativlos. So haben Dashcams sich in den letzten Jahren von einer rechtlichen Grauzone zu einem unverzichtbaren Sicherheits-Gadget für Autofahrer entwickelt. Spätestens seit dem BGH-Grundsatzurteil vom 15. Mai 2018 (Az. VI ZR 233/17) können Dashcam-Aufnahmen im Unfallprozess als Beweismittel verwertet werden – ein echter Vorteil, wenn es um die Klärung der Schuldfrage geht. Wichtig dabei: Das Urteil legalisiert keine anlasslose Daueraufzeichnung, die bleibt datenschutzrechtlich problematisch. Zulässig sind in Deutschland nur kurze Pufferspeicherungen (die automatisch überschrieben werden) sowie anlassbezogene Aufnahmen, etwa ausgelöst durch einen G-Sensor bei einer Kollision. Dies wird durch moderne Dashcams erfüllt, die dabei längst nicht mehr nur stur nach vorne filmen, sondern als intelligente Wächter agieren, die auch nach hinten filmen können und selbst im geparkten Zustand Gefahren erkennen und dokumentieren.
70mai A810 Lite Dashcam im Test
70mai A810 Lite Front und Rear Dashcam
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1 weiterer Preis Das im Jahr 2016 gegründete Unternehmen 70mai hat sich in den letzten Jahren zu einer bekannten Größe auf dem globalen Dashcam-Markt entwickelt. Die Marke ist vor allem dafür bekannt, vielfältige Fahrzeug-Sicherheitstechnologien – von intelligenten Parkraumüberwachungen bis hin zu High-End-Bildsensoren – in einem relativ niedrigen Preisrahmen anzubieten. Mit Millionen verkaufter Geräte weltweit steht 70mai heute für die gelungene Symbiose aus smarter App-Anbindung, solider Hardware-Verarbeitung und einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.
Aus diesem Grund haben wir das brandneue Budget-Modell von 70mai zum Testen zugeschickt bekommen, die 70mai A810 Lite Dashcam. Das Modell kommt mit einem relativ großen 3,18-Zoll-Display daher, das sogar das Panel der normalen A810 (non Lite) knapp überragt. Dafür steckt in der A810 Lite nicht der Sony-STARVIS-2-Bildsensor, sondern ein nicht weiter genannter einfacherer Sensor. Das Gehäuse ist schlank und funktional designt, was man bei einer „Lite”-Version weniger vermutet. Wir haben das frisch vorgestellte Modell im Alltag getestet und geprüft, an welchen Stellschrauben gedreht wurde und ob die Bildqualität das Zeug zu einer Kaufempfehlung hat.
Technische Daten der A810 Lite Dashcam
- Auflösung Front: 3840 x 2160 Pixel (4K UHD) max. 30 FPS
- Auflösung Heck: 1920 x 1080 Pixel (Full HD) max 25 FPS
- wenn beide Kameras aufzeichnen sind max. 24 FPS mit 60 Hz möglich
- Bildsensor: Optimierter 4K-Bildsensor mit f/1.55 Blende und HDR
- Sichtfeld: 140° Weitwinkel in der Front, 130° Weitwinkel im Heck
- Display: 3,18''-IPS-Display mit 960 x 376 Pixeln
- Konnektivität: Dual-Band WLAN (2.4GHz & 5GHz) WiFi 6
- Steuerung: über App, direkt am Gerät, Sprachsteuerung (in Englisch)
- Befestigungsart: Wird an die Scheibe geklebt
- Besonderheiten: Notfall-Voraufzeichnung (Buffer-Recording), KI-Parküberwachung, Superkondensator, G-Sensor Kollisionsdetektion, integriertes GPS, Supernachtsicht, 24h-Parküberwachung nur mit optionalem Hardwire-Kit
- SD-Karten-Unterstützung: bis zu 512 GB
Lieferumfang und Ausstattung
In einer schlichten aber ansprechenden Verpackung erreicht uns das Testexemplar der A810 Lite Dashcam. Wer diese Dashcam kaufen möchte, kann zwischen zusätzlichen Ausstattungsvarianten auswählen: nur die Frontkamera, im Bundle mit Heckkamera und/oder mit einem Hardwire-Kit für die dauerhafte Parkraumüberwachung. Für unseren Test hat uns 70mai das volle Programm an Ausstattung zugeschickt, mitsamt einem sonst optionalen CPL-Filter.
Immer mit dabei neben der 4K-Hauptkamera für die Front ist eine Anleitung, die für den Betrieb nötigen Kabel, ein Zigarettenanzünder-Adapter auf USB-A, ein Plastikhebel für das Verlegen der Kabel hinter der Innenverkleidung im Auto, fünf Halteclips für die Kabel und, in unserem Fall, noch die 1080p-Heckkamera.
Außerdem hat uns 70mai noch das optionale Hardwire-Kit UP04 mit 4G-Modul und einen CPL-Filter, gegen Spiegelungen an der Frontscheibe, zugesandt. Der A810 Lite liegt sonst im Bundle nur das einfache Hardwire-Kit UP03 bei, welches keine 4G-Funktion bietet. Das Hardwire-Kit UP04 kann bei Amazon erworben werden.
Das Hardwire-Kit muss direkt an die Stromversorgung im Auto angeschlossen werden, damit man eine durchgängige Überwachung auch bei ausgeschalteter Zündung hat. Das Hardwire-Kit Midrive UP04 bietet dabei sogar noch ein 4G-(LTE)-Modul, damit man bequem über die App die Dashcam steuern und auf ein Live-Bild zugreifen kann. Eine entsprechende SIM-Karte liegt bei. Diese kann über einen QR-Code aktiviert werden, wobei man dafür ein kostenpflichtiges Datenpaket auswählen muss.
Die Verarbeitung wirkt auf den ersten Blick einfach aber tadellos: Das mattschwarze Gehäuse wirkt robust und fügt sich gut in moderne Cockpits ein. Das große Display mit dem Live-Bild - wahlweise Front, Heck oder beides - ist groß, hell und gut aufgelöst. An der Vorderseite befindet sich lediglich die Kameralinse mit einer f/1.55 Blende.
An der Unterseite sind die obligatorischen Knöpfe zur Bedienung der Dashcam platziert. Diese sind für die Menüsteuerung, die Einstellungen, die Notfall-Aufnahme und, bei mehreren Kameras, für den Wechsel zwischen den Ansichten zuständig.
An der linken Seite befinden sich der microSD-Port (für maximal 512GB) und der Power-Button. Die rechte Seite beherbergt die Anschlüsse für das USB-C-Powerkabel und den AV-Eingang für die Heckkamera.
Die Heckkamera ist sehr schlicht und in einem, zur genauen Justierung, drehbaren Gehäuse integriert. Alle Kabel, auch das der Heckkamera, sind sehr lang und sollten so für die meisten Autos problemlos ausreichen.
Ebenfalls mit im Lieferumfang: Die elektrostatischen Folien zur Anbringung an die Front- und Heckscheibe, an die dann die Kameras geklebt werden. Außerdem legt 70mai auch direkt eine 64-GB-microSD-Karte mit bei, damit man direkt starten kann.
Einbau und Menü
Die Montage ist denkbar einfach. Für die Befestigung der Dashcam nutzt man eine elektrostatische Folie als Basis. Diese wird zuerst an die Windschutzscheibe geklebt, bevor die eigentliche Halterung per Kleber fixiert wird. Der große Vorteil im Alltag: Keine lästigen Kleberückstände an der Scheibe, falls man das Auto wechselt oder die Halterung neu positionieren muss.
Da die Verbindungskabel jeweils per USB-C mit der Dashcam verbunden werden, kann man sich die Stecker so drehen, wie man es braucht. So in unserem Beispiel: das Kabel der Heckkamera nach oben, welches dann obenlang bis nach hinten verlegt werden kann und das Powerkabel zum USB-Anschluss (übrigens mit USB-A) nach unten ohne das Kabel großartig zu verlegen. Denn da kommen wir zum ersten kleinen Problem: es liegen deutlich zu wenig Halteclips bei - gerade einmal fünf Stück sind es an der Zahl. Die waren für das Heckkamera-Kabel schon zu knapp.
Ist dann aber alles montiert, funktioniert die Dashcam direkt nach der Betätigung der Zündung. Nun geht es also ans Einstellen. Die Kameraausrichtung selbst lässt sich präzise durch das Neigen des Gehäuses anpassen. Gleiches gilt für die Heckkamera. Hier kann man das Kameragehäuse so drehen, dass sie das optimale Blickfeld nach hinten raus hat. Trotz des üppigen 3,18-Zoll-Bildschirms bleibt die A810 Lite kompakt genug, um unauffällig im Auto platziert zu werden. Empfohlen wird hier die Position hinter bzw. neben dem Rückspiegel an der Frontscheibe. Viele moderne Autos haben hier eine gepunktete Fläche. Nur diese Fläche erlaubt den Empfang von GPS-Daten, die für die Anzeige von Position und Geschwindigkeit bei einer Dashcam wichtig sind. Wer den 24h-Parkmodus nutzen möchte, muss beim Einbau zusätzliche Zeit einplanen, um das Hardwire-Kit mit der Stromversorgung des Fahrzeugs zu verbinden.
Das Dashcam-Menü ist selbsterklärend aufgebaut. Durch die untere rechte Taste kommt man direkt in das Menü und kann zwischen den Systemeinstellungen, Soundeinstellungen, Intelligentes Reisen, Parkplatz-Sicherheit und den Video-Einstellungen wählen. Klickt man auf eines der Untermenüs, kommt man dann zu den jeweiligen Einstellungen. Interessant ist bei den Video-Einstellungen, wenn man die Auflösung 4K auswählt, ist die Kompression automatisch auf hoch eingestellt. Wählt man FullHD, kann man zwischen hoch und niedrig auswählen. Bei der Sprachauswahl ist abseits von vielen anderen Sprachen auch Deutsch vorhanden.
Die Bedienung erfolgt wahlweise über die vier physischen Tasten direkt unter dem Display oder via Smartphone in der App. Das Einstellen der Dashcam über die App ist dabei wesentlich einfacher, da hier alle Einstellungen übersichtlicher dargestellt werden. Es ist zudem möglich in der App direkt auf die Videodateien zuzugreifen. Laut 70mai sind Übertragungsraten von bis zu 25MB/s von der Kamera zum Smartphone möglich, wenn man sich direkt mit dem WiFi-Hotspot der Dashcam verbindet. In unserem Test dauerte dies jedoch sehr lange.
Zu den intelligenten Funktionen der 70mai Dashcam A810 Lite gehören neben der Notfall-Voraufzeichnung (Buffer-Recording), die bei einem Unfall auch die Sekunden vor dem Aufprall sichert, auch eine optionale KI-Parkraumüberwachung (inklusive Zeitraffer-Funktion). Optional deswegen, weil die Dashcam dafür auch bei ausgeschalteter Zündung laufen muss. Wer hierfür nicht extra das Hardwire-Kit kaufen und einbauen möchte, kann auch auf eine Powerbank zurückgreifen. 70mai setzt auf einen "langlebigen" Superkondensator anstatt eines Akkus, damit bei einem Stromausfall noch kurz aufgenommen werden kann und die Daten sicher erhalten bleiben. Dabei handelt es sich jedoch nur um wenige Sekunden, die der Kondensator die Dashcam mit Strom versorgen kann.
Praxistest
Frontkamera in 4K
Heckkamera in FullHD
Beim Starten des Autos quittiert die A810 Lite mit einem Ton, dass auch sie startklar ist. Dieser Startsound ist immer vorhanden, auch wenn man im Menü die Sounds weitestgehend leise bzw. ausschalten kann. Für den Test haben wir vorerst alles so gelassen, wie es ab Werk eingestellt war. Das heißt: Die A810 Lite filmt in knackigem 4K UHD. Im Praxistest werden Schilder, Straßenmarkierungen und Nummernschilder vorausfahrender und entgegenkommender Fahrzeuge tagsüber wirklich scharf abgebildet. Die Bildrate ist in der Single-Kanal-Konfiguration auf 30 FPS festgesetzt. Ist zusätzlich die Heckkamera angeschlossen, verringert sich die Framerate auf 24 Bilder pro Sekunde - was allerdings vollkommen ausreicht. Ein weiterer Unterschied zur Standard-A810 (non Lite) ist, dass das Sichtfeld von 150° auf 140° verkleinert wurde. In der Praxis ist das aber kein Nachteil – die 140° reichen völlig aus, um mehrere Fahrspuren und einfahrende Fahrzeuge von der Seite übersichtlich abzudecken.
Bei schnellen Lichtwechseln keine Über- oder Unterbelichtung
Auch hier alles bestens lesbar
Stellt man in den Videoeinstellungen auf FullHD um, kann man zwischen hoher und niedriger Kompression auswählen. Es kam schnell die Vermutung auf, dass die Bildqualität in FullHD mit niedriger Kompression vielleicht besser ist, als bei 4K mit hoher Kompression - schließlich kennen wir dieses Verhalten von anderen Dashcams, die mit 4K werben, das Bild in dieser Auflösung jedoch so stark interpoliert wird, dass niedrigere Auflösungen ein besseres Ergebnis liefern. Doch weit gefehlt: wie die Bilder zeigen, ist die Aufnahme in 4K die klar bessere Wahl. Das Bild ist für eine Budget-Dashcam erstaunlich detailliert. Kennzeichen, und darum geht es ja bei einer Dashcam vorwiegend, sind gut zu erkennen - auch bei Dämmerung und Dunkelheit. In FullHD wirkt das Bild matschiger mit deutlich weniger Details. Nur wer Speicherplatz sparen möchte, sollte also FullHD auswählen. Negativ fällt das Bild der Heckkamera auf. Diese vermag es kaum bei idealen Lichtverhältnissen Kennzeichen lesbar darzustellen. Die Kamera dient hier wohl eher der rudimentären Überwachung.
Bild verwischt bei Nacht, Kennzeichen aber erkennbar
Sehr gute Lichtausbeute bei Dämmerung
Ein echtes Highlight im Praxistest ist die Nachtsicht, unterstützt von der großen f/1.55 Blende. Die Dämmerung wirkt fast wie am Tag und selbst in schlecht beleuchteten Straßen zieht die Kamera erstaunlich viel Licht aus der Dunkelheit. Dank effektivem HDR werden Scheinwerfer des Gegenverkehrs oder helle, reflektierende Straßenschilder heruntergeregelt, sodass nichts überbelichtet. Interessant ist, dass die KI der Kamera die Kennzeichen direkt erkennt und diese über die eigentlichen Kennzeichen im Video "überschreibt", sodass man die Kennzeichen sehr gut erkennen kann, auch wenn das Video bei Nacht manchmal eher unscharf oder verwaschen wirken kann.
Aber es gibt bei Dunkelheit auch negative Punkte. Ohne direkte Sicht auf die Dashcam ist es nicht immer intuitiv die Taste zur Notfall-Aufnahme (die zweite Taste von links) zu finden, da sie nicht beleuchtet oder farblich markiert ist. Dafür war dann manchmal schon ein Kontrollblick zur Dashcam nötig, was natürlich eine Ablenkung ist. Zum Glück kann man dann auf die Sprachsteuerung via "lock the video" zurückgreifen, was im Test einwandfrei funktionierte. Bei anderen Dashcams sind die Aufnahmetasten entweder deutlicher gekennzeichnet, hervorgehoben oder an Stellen platziert, an denen man ohne Hinschauen die Taste eindeutig trifft.
Super praktisch und überzeugend ist zudem das für die Preisklasse relativ große Display, das durchweg das Live-Bild beider Kameras anzeigen kann. Per Tastendruck kann man so zwischen Front- und Heckansicht hin- und herschalten und auch beide per Picture-in-Picture-Funktion gleichzeitig anzeigen lassen. Dabei ist das Display stets hell genug gewesen und die Auflösung durchaus als gut zu bezeichnen.
Fazit
70mai A810 Lite Front und Rear Dashcam
Bestes Angebot von:
1 weiterer Preis Die 70mai Dashcam A810 Lite ist im Kern alles andere als „abgespeckt”. Dass der Hersteller trotz des relativ günstigen Preises ein so großes, helles und nützliches 3,18-Zoll-Display verbaut, macht die Dashcam zu einer Empfehlung für alle, die das Geschehen gerne direkt im Blick behalten wollen. Die Montage ist sehr einfach, auch wenn etwas mehr Zubehör zum Verlegen der Kabel wünschenswert wäre. Das Bild der Hauptkamera in 4K kann durchaus überzeugen, das der Heckkamera bleibt allerdings hinter den Erwartungen zurück.
Wer das Komplettpaket inklusive Heckkamera und Hardwire-Kit (UP03) wählt, kriegt enorm viel Technik geboten. Man sollte jedoch bedenken, dass man das volle Potenzial erst durch Zukäufe wie den CPL-Filter (gegen Scheibenspiegelungen) und eben dem Hardwire-Kit erhält. Dafür liegt immer eine 64-GB-microSD-Karte bei, damit man direkt loslegen kann.
Preislich wird die Basis-Version der A810 Lite meist für um die 140 bis 150 Euro gelistet. Doch dank Angebotspreisen und Vergünstigungen (z.B. mit Coupon bei Amazon) ist die Dashcam oft schon für knapp über 100 Euro zu bekommen. Für diesen Preis ist die 70mai A810 Lite unsererseits eine Kaufempfehlung.
Alternativen: Wer bereit ist mehr zu bezahlen, greift zur normalen 70mai A810 mit Sony-STARVIS-2-Sensor, welche rund 180 Euro kostet, und bekommt spürbar mehr Bildqualität. Die VIOFO A119 Mini 2 ist im gleichen preislichen Bereich wie die A810 Lite und hat auch den Sony-STARVIS-2-Sensor, bietet aber dann nur WQHD-Auflösung und ausschließlich eine Frontkamera.
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Vorteile
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Nachteile
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- Bildqualität der 4K-Frontkamera
- gute Lichtausbeute bei Dämmerung und Nacht
- Großes, helles 3,18-Zoll-Display
- Faires Preis-Leistungs-Verhältnis für den großen Funktionsumfang
- komfortable Bedienung per App
- viele optionale Erweiterungsmöglichkeiten
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- Bildqualität der Heckkamera
- Notfall-Aufnahmetaste im Dunkeln schwer zu finden
- nur 5 Halteclips zum Kabelverlegen
- 24h-Parkmodus nur mit Hardwire-Kit oder Powerbank
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Der HardwareSchotte meint:
Auch wenn das "Lite" vermuten lässt, dass bei der A810 viel eingespart wurde, zeigt sich die Dashcam im Test überwiegend von der positiven Seite. Wer eine zuverlässige, bezahlbare Front-Dashcam mit überzeugender 4K-Nachtperformance und großen Display sucht, macht hier nichts falsch. Die Heckkamera sollte man jedoch eher als nettes, aber qualitativ enttäuschendes Extra betrachten. In Kombination mit der zuverlässigen Sprachsteuerung und dem optionalen Hardwire-Kit liefert 70mai hier durchaus einen Preiskracher ab, der sich vom etablierten Einheitsbrei ein wenig abhebt.
Zur Transparenz: 70mai hat uns das Testexemplar für den Test und zur weiteren Verwendung kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine Bezahlung fand nicht statt. Seitens 70mai bestand zu keiner Zeit eine Möglichkeit der Beeinflussung auf den Inhalt dieses Testberichtes.