Gamer-Tastaturen mit dem gewissen Klick

Corsair K70 RGB, Ozone Strike Battle und Steelseries 6Gv2 im Test

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Corsair K70 RGB, Ozone Strike Battle und Steelseries 6Gv2 im Test

Für Spieler führt eigentlich kein Weg an einer mechanischen Tastatur vorbei. Nicht nur die vergleichsweise sehr lange Lebensdauer der Tasten, sondern vor allem das Spielgefühl tragen dazu bei, dass diese Peripherie für angehende und ambitionierte Gamer zur Standardausstattung gehören sollte. Bei unseren Probanden kommen die Tasten allesamt aus dem Hause Cherry, wobei mittlerweile immer mehr Konkurrenten, vor allem preisgünstigere, aus dem Boden sprießen, die ebenfalls mechanische Tasten anbieten.

In diesem Test kommen Cherry-MX-Schalter in Red (Corsair Gaming K70 RGB), Brown (Ozone Strike Battle) und Black (Steelseries 6Gv2) zum Einsatz, die jeweils eine Lebensdauer von 50 Millionen Tastenanschlägen versprechen. Bei MX-Black und MX-Red handelt es sich um lineare Schalter - das heißt, dass kein Klickpunkt vorhanden ist. Die beiden Schalter unterscheiden sich lediglich zwischen der nötigen Betätigungskraft, die bei den Cherry-MX-Red- bei etwa 45 Gramm und bei den Cherry-MX-Black-Tasten bei ca. 60 Gramm liegt. Die braunen Schalter sind sogenannte taktile Taster. Die Betätigungskraft liegt ähnlich wie bei den MX-Red bei 45 Gramm, man spürt jedoch zusätzlich einen kleinen Umschaltpunkt, der die Kontaktauslösung quasi zurückmeldet. Cherry-MX-Brown-Tastaturen sollen sich daher sowohl für Spieler als auch für Vielschreiber eignen. Der Hub beträgt bei den drei Schaltern jeweils zwei Millimeter bis zum Auslösepunkt. Die Tasten lassen sich dann noch weitere vier Millimeter nach unten drücken, sodass der Hub insgesamt sechs Millimeter beträgt.

Die drei Probanden sind nicht nur mit unterschiedlichen MX-Tastern bestückt, sondern auch von der Ausstattung bzw. vom Konzept her verschieden. Die Corsair Gaming K70 RGB kommt mit einer für jede Taste einzeln konfigurierbaren mehrfarbigen Hintergrundbeleuchtung, die Ozone Strike Battle mit äußerst kompakten Maßen und die Steelseries 6Gv2 komplett ohne Schnickschnack nur mit den Grundfunktionen einer vollwertigen Tastatur. Alle drei Tastaturen bieten zudem eine Anti-Ghosting-Funktion an, die gewährleistet, dass man mehrere Tasten zur selben Zeit betätigen kann.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei Caseking, Corsair und Steelseries für die Bereitstellung der Testsamples.

Die Testkandidaten

Corsair Gaming K70 RGB

Hübsch verpackt mit allen wichtigen Informationen auf dem Karton versehen, kommt die Corsair Gaming K70 RGB daher. Der massiven Tastatur mit satten 1,2 Kilogramm liegt eine Anleitung und eine Handballenauflage bei. Die K70 RGB ist quasi eine Erweiterung der normalen K70 und beschert dem Käufer eine komplett individuell konfigurierbare RGB-Beleuchtung.

Die Grundfarbe ist in Schwarz gehalten, wobei die Oberfläche aus hochwertigem Aluminium besteht. Dies sieht nicht nur schön aus, sondern wirkt sich auch positiv auf die Widerstandsfähigkeit aus. Insgesamt sind auf der K70 RGB 104 Tasten mit Cherry-MX-Red-Schaltern verbaut. Zum deutschen Standardlayout gesellen sich noch Zusatztasten zur Multimedia-Steuerung, eine Taste zur Einstellung der Beleuchtung und eine als Windows-Tasten-Killer.

Die Handballenauflage ist mit einer weichen Gummibeschichtung versehen, die so stundenlanges und angenehmes Spielen ermöglichen soll. Auf der Unterseite sieht man die ausklappbaren Standfüße, die es erlauben die Tastatur bei Bedarf anzuwinkeln. Direkt neben dem ebenfalls sehr massiven, ummantelten 1,55m-USB-Kabel befindet sich ein BIOS-Schalter, mit dessen Hilfe man die Reaktionszeit der Tastatur zwischen 1, 2, 4 und 8 Millisekunden festsetzen kann.

Technische Daten

  • Maße: 438 x 24 x 163 mm (B x H xT)
  • Gewicht: 1,2 kg
  • Tasten: Cherry MX-Red (Auslösedruck 45g)
  • Hintergrundbeleuchtung mit bis zu 16,8 Millionen Farben (einzeln und gesamt deaktivierbar, 3 Helligkeitsstufen)
  • Kabel: 2 x USB 2.0
  • Kabellänge: 1,55 m
  • abnehmbare Handballenauflage
  • einstellbare Reaktionszeiten: 1, 2, 4, 8 ms
  • deaktivierbare Windows-Tasten

Ozone Strike Battle

Der spanische Hersteller Ozone Gaming Gear schickt mit der Strike Battle eine äußerst interessante mechanische Tastatur ins Rennen. Es handelt sich um eine besonders kompakte Tastatur ohne Nummernpad. Daher ist sie prädestiniert für den Einsatz auf LANs, wo zumeist deutlich weniger Platz zur Verfügung steht. Wie auch beim Probanden von Corsair wird bei der Oberfläche auf hochwertiges Aluminium als Material gesetzt.

Alle Tasten sind mit einer roten LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, die in sechs verschiedenen Modi angepasst werden kann: 10%, 30%, 70% 100%, Breathing (Pulsierend) oder permanent an bzw. aus. Als Schalter werden in der uns vorliegenden Version Cherry-MX-Brown eingesetzt. Die wichtigsten Grundeinstellungen lassen sich direkt ohne Treiber über die Ozone-Taste vornehmen. So kann man darüber die Windows-Tasten deaktivieren und die Helligkeit und Art der Beleuchtung einstellen. Zudem sind die F-Tasten teilweise mit Multimedia-Steuerfunktionen doppelt belegt.

Technische Daten

  • Maße: 351 x 34,,59 x 123 mm (B x H xT)
  • Gewicht: 685 g
  • Tasten: Cherry MX-Brown (Auslösedruck 45g)
  • rote LED-Hintergrundbeleuchtung (4 Helligkeitsstufen)
  • Kabel: USB 2.0
  • Kabellänge: 1,5 m
  • deaktivierbare Windows-Tasten
  • einstellbare Reaktionszeit zwischen 1 und 16 ms
  • Polling-Rate: 125, 250, 500, 1000 Hz

Steelseries 6Gv2

Ebenso schlicht wie die Verpackung kommt auch die Tastatur selber daher. Die Steelseries 6Gv2 ähnelt den von früher bekannten IBM-Standard-Tastaturen - ohne Extratasten oder sonstige weitere Features. Das mag essentielle Spieler sicherlich nicht stören, denn die Grundfunktionen einer Tastatur sind komplett vorhanden. Das Chassis ist aus stabilem Kunststoff gefertigt, der sich nicht ganz so hochwertig anfühlt wie das Material der beiden Konkurrenten. Trotzdem wirkt die 6Gv2 robust und durch die 1,1 Kilogramm Gewicht sehr massiv.

Bei den Tasten kommen Cherry MX-Black-Schalter zum Einsatz, die wie die roten Pendants linear sind, jedoch eine Betätigungskraft von 60 Gramm erfordern. Ein fühlbarer Druckpunkt ist also nicht vorhanden. Das USB-Kabel ist mit zwei Metern das längste im Testfeld, dafür allerdings nicht ummantelt. Auf der Unterseite sind vier große Gummifüße zu sehen, die der Steelseries 6Gv2 einen rutschfesten Halt verleihen. Eher selten: Außer eines kleinen Beipackzettels liegt der Tastatur noch ein PS/2-Adapter bei.

Technische Daten

  • Maße: 452 x 20 x 137 mm (B x H xT)
  • Gewicht: ca. 1,1 kg
  • Tasten: Cherry MX-Black (Auslösedruck 60g)
  • Kabel: USB
  • Kabellänge: 2 m

Praxistests

Corsair Gaming K70 RGB

Was ist denn das? Ein Starkstromkabel? Aus der Corsair Gaming K70 RGB kommt ein mächtiges gesleevtes Kabel aus dem Chassis, das sich weiter hinten in zwei separate USB-Stecker aufsplittet. Der häufige Garantiefall eines Kabelbruchs wird so eigentlich vermieden. Ein USB-Hub ist trotz des zweiten USB-Steckers nicht vorhanden, der zweite Anschluss dient lediglich der zusätzlichen Stromversorgung. Schließlich verfügt die K70 RGB über 104 Tasten die einzeln ansteuer- und beleuchtbar sind, was in einem maximalen Stromverbrauch von knapp unter 500 mA resultiert. Dies entspricht ziemlich genau der maximal möglichen Stromzufuhr eines USB-2.0-Ports.

Der Anschluss der K70 RGB via Plug&Play funktioniert zwar, aber viele Funktion der Tastatur sind nur über den Treiber zugänglich. Zusätzlich kann man per Bios-Schalter an der Rückseite Reaktionszeiten von 1, 2, 4, oder 8 Millisekunden auswählen.

Die Oberfläche ist aus hochwertigem Aluminium gefertigt und die Tasten haben eine Soft-Touch-Beschichtung. Insgesamt hat uns die Haptik vollends überzeugt - für einen Preis von rund 180 Euro darf man dies allerdings auch erwarten. Die Schriftzeichen auf den Tasten sind eingraviert und sowohl bei aktivierter als auch deaktivierter Hintergrundbeleuchtung gut sichtbar. Die integrierten Cherry-MX-Red-Schalter sind mit einer Betätigungskraft von 45 Gramm sehr einfach zu drücken und ein wenig lauter als ihre schwarzen Pendants. Wahlweise gibt es die Corsair Gaming K70 RGB noch mit Cherry-MX-Brown-Tasten.

Apropos Beleuchtung. Nicht umsonst hat die Corsair Gaming K70 den Beinamen RGB. Ohne Treiber sind die Pfeil- und WASD-Tasten weiß beleuchtet, während der Rest in kräftigem Rot erscheint. Erst über den Treiber, den man von der Corsair-Homepage beziehen muss, hat man Zugang auf die fast grenzenlosen Beleuchtungsmöglichkeiten und die Auswahl zwischen 16,8 Millionen Farben. Letzteres ist erst gewährleistet, wenn man die aktuellste Firmware aufgespielt hat und dies zudem im Treiber aktiviert. Um auf alle Funktionen der Hintergrundbeleuchtung einzugehen, könnte man ein ganzes Buch füllen. Wir konzentrieren uns daher nur auf die Standardeffekte, welche im Treiber bereits vorprogrammiert sind. Diese im folgenden Video zu sehen sind:

Mit den Beleuchtungseinstellungen kann man sich tagelang beschäftigen und wirklich interessante Modi erstellen. Eine kleine Auswahl zeigt dieses Video auf Youtube.

Abgesehen von der Hintergrundbeleuchtung bietet der Treiber noch die Möglichkeit Makros zu konfigurieren, die Hertzzahl (bis 1000 Hz) einzustellen und eine Einstellung welche Medienplayer mit den zusätzlichen Multimediatasten ansteuerbar sein sollen. Weiterhin sind sämtliche Einstellungen in Profilen abspeicherbar, die dann auch an anderen PCs funktionieren, an die man die Tastatur anschließt. Dies klappt allerdings nur, wenn man dort den Treiber installiert. Zusätzlich kann man Beleuchtungs-Profile von der Corsair-Gaming-Hompage downloaden und selber nutzen.

Sehr angenehm fanden wir die optional ansteckbare Handballenauflage, mit der stundenlanges Schreiben und Spielen deutlich komfortabler vonstatten ging. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist, dass die Corsair Gaming K70 RGB eine vollwertige Tastatur ohne doppelt belegte Tasten und mit Standard-Windows-Layout daherkommt. Die beiden Windows-Tasten lassen sich einfach über einen weitere Zusatztaste deaktivieren. Die Multimedia-Tasten als Zusatztasten sind rechts über dem Num-Pad platziert. Besonders praktisch fanden wir hier den drehbaren Lautstärkeregler und den Mute-Button.

Ozone Strike Battle

Direkt nach dem Auspacken fällt die hochwertige Verarbeitung der Strike Battle auf. Die Oberflache besteht aus Aluminium, die einzelnen Tasten sind mit einem Soft-Touch-Beschichtung versehen und das USB-Kabel ist komplett ummantelt. Die Rutschfestigkeit ist trotz des verhältnismäßig hohen Gewichtes von 685 Gramm für eine Kompakttastatur nicht ganz so gut. Besser wird es, wenn man die Standfüße ausklappt. Die Ozone Strike Battle kann sofort per Plug&Play genutzt werden und die meisten Zusatzfunktionen lassen sich direkt über die Ozone-Spezialtaste, die die rechte Windows-Taste ersetzt, steuern. Zu den Funktionen zählen Multimedia-Steuerung, Windows-Key-Killer, Hertz-Einstellungen (125, 250, 500 und 1000 Hz) und die Reaktionszeitwahl (1, 2, 4, 8, 12, 14, 16 ms).

Die kleine Kompakt-Tastatur ist mit einer kompletten Hintergrundbeleuchtung in Rot ausgestattet. Diese lässt sich ebenfalls über die Ozone-Taste regeln. Zur Auswahl stehen: Off, Breathing (Pulsierend), 10%, 30%, 70% und 100%. Ist die Tastaturbeleuchtung ausgeschaltet, lassen sich die Beschriftung der Tasten bei nicht optimalem Licht eher schlecht erkennen. Löblich ist, dass die Beschriftung nicht aufgedruckt, sondern eingraviert ist und somit bei aktivierter Beleuchtung, die Schriftzeichen ebenfalls beleuchtet sind.

Ozone stellt für die Strike Battle zusätzlich einen Treiber zum Download zur Verfügung, mit dem man quasi die gleichen Einstellungen durchführen kann, die man auch über die Ozone-Taste steuern kann. Will man sich Makros programmieren, ist die Nutzung des Treibers jedoch zwingend notwendig. Bis zu 30 verschiedenen Konfigurationen sind dann möglich. Zudem kann man jeder einzelnen Taste eine andere Funktion oder einen anderen Buchstaben bzw. eine andere Zahl zuweisen.

Die verbauten Cherry-MX-Brown-Schalter erweisen sich als sehr angenehm zum Tippen und bieten eine gute Rückmeldung. Anders als die MX-Red- und MX-Black-Schalter die linear sind, spürt man bei den MX-Brown-Tasten einen Druckpunkt nach ungefähr zwei Millimeter Hub, womit die Tastenauslösung bestätigt wird. Die Betätigungskraft einer Taste ist mit 45 Gramm genauso leicht wie bei den MX-Red-Schaltern, die Tipplautstärke ist im Vergleich zu MX-Black und aufgrund der "offenen" Bauweise ein wenig höher.

Steelseries 6Gv2

Der Anschluss der Steelseries 6Gv2 erfolgt standardgemäß über einen USB-Port. Die Tastatur wird per Plug&Play erkannt - eine Treiberinstallation ist also nicht nötig bzw. auch nicht angedacht. Die Zusatzfunktionen der 6Gv2, genauer gesagt die Bedienung der Multimedia-Tasten lassen sich direkt über die Tastatur ansteuern, indem man die Steelseries-Taste, die die linke Windows-Taste ersetzt, zusammen mit einer F-Taste drückt. Angeschlossen fallen einem die etwas zu grell geratenen Status-LEDs ins Auge - hier wäre weniger mehr gewesen. Da es auf der Rückseite der 6Gv2 keine zusätzlichen Standfüße gibt, hat der Nutzer nicht die Wahl zwischen verschiedenen Aufstellmodi. Durch die recht hohe Bauweise und die schräge Anordnung wirkt die Steelseries-Tastatur sowieso, als wenn sie hochgestellt wäre. Unter den drei Probanden hat die Steelseries 6Gv2 die beste Standfähigkeit, sodass die Gefahr des Verrutschens während der Nutzung sehr gering ist. Dazu trägt auch das hohe Gewicht von rund einem Kilogramm bei.

Die verbauten Cherry-MX-Black-Schalter sind im Vergleich zu den anderen Tastern im Test spürbar schwerer zu betätigen. Zugleich sind sie die leisesten Tasten. Dies kann aber auch daran liegen, dass die Bauweise der 6Gv2 nicht so offen ist, wie die von Corsair und Ozone und dadurch die Tippgeräusche besser gedämmt werden. Die Verarbeitung und Materialien sind durchweg gut, wenn auch nicht auf dem selben Niveau wie bei den beiden Konkurrenten. So ist beispielsweise das Anschlusskabel nicht gesleevt.

Negativ fielen bei der Steelseries 6Gv2 besonders zwei Aspekte auf: Erstens die Beschriftung der einzelnen Tasten ist leider nur aufgedruckt und nicht eingraviert. Dies kann auf lange Sicht zu einer Abnutzung und zunehmenden, schlechteren Lesbarkeit der Tasten führen. Zweitens befindet sich beim deutschen Layout erstaunlicherweise ein Schreibfehler auf dem Num-Pad. Anstatt eines Kommas unten rechts hat Steelseries einen Doppelpunkt aufgedruckt. Betätigt man allerdings diese Taste erscheint wie beim deutschen Layout üblich ein Komma.

Fazit

Eines vorneweg: Jeder, der mit dem Kauf einer mechanischen Tastatur liebäugelt, sollte sich vorab über die verschiedenen Cherry-MX-Switches informieren und diese im Idealfall im Laden einmal selbst testen. In unserem Test waren Cherry-MX-Red-, -Black- und -Brown-Switches vertreten, wobei wir in der Redaktion jeweils unterschiedliche Favoriten hatten. Einig waren wir uns jedoch bei der Bewertung der Probanden. So schnitt die Steelseries im Vergleich zu den anderen getesteten Tastaturen aufgrund der etwas mauen Ausstattung am schlechtesten ab. Zwar ist die 6Gv2 keineswegs eine schlechte Tastatur, doch bietet zum Beispiel die Ozone Strike Battle mehr für das fast gleiche Geld. Dieser fehlt zwar das Nummerpad, hat aber insgesamt einen durchweg überzeugenden Gesamteindruck im Test hinterlassen. Sowohl die Ozone als auch die Corsair Tastatur haben in Sachen Verarbeitung und Materialwahl voll ins Schwarze getroffen. Zudem stimmt bei beiden die Ausstattung. Einziger, aber gewichtiger Wermutstropfen der Corsair Gaming K70 RGB ist der Preis von knapp 180 Euro. Dafür bekommt man quasi die anderen beiden Testkandidaten zusammen und kann sich den Rest noch ins Sparschwein packen. Allerdings sind die grenzenlosen Einstellmöglichkeiten für die Beleuchtung jeder einzelnen Taste wirklich ein fast konkurrenzloses Feature. Aber ob das diesen Preis rechtfertigt, muss jeder für sich selber entscheiden.

Zusammengefasst sind alle drei Tastaturen vollwertige und brauchbare Gamer-Keyboards. Die Ozone ist in puncto Preis-/Leistungsverhältnis klarer Sieger, die Corsair kann als Hightech-Tastatur überzeugen. Steelseries hat mit der 6Gv2 eine gute, aber vor allem absolut schlichte, mechanische Tastatur im Portfolio, die preislich im Vergleich zur Konkurrenz für unseren Geschmack zu hoch angesiedelt ist.

OZONE STRIKE BATTLE Compact Gaming Keyboard STEELSERIES 6Gv2 (64227[1531])

Während die Steelseries 6Gv2 lediglich mit Cherry-MX-Black-Switches im Handel ist, gibt es die Ozone Strike Battle noch in einer anderen Farbgebung und mit roten Cherry-MX- und die Corsair Gaming K70 RGB noch mit braunen Cherry-MX-Schaltern.

Gewinnspiel

Auf Facebook verlosen wir aktuell die Steelseries 6Gv2. Alle weiteren Infos zum Gewinnspiel und wie ihr teilnehmen könnt, erfahrt ihr auf unserem Facebook-Account.

Welche der drei Tastaturen ist euer Favorit und warum?

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