Auf Kaby-Lake folgt Coffee-Lake

Alle Infos zu den Intel Coffee-Lake-CPUs

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Kurz und Knapp

  • Coffee Lake löst die Kaby-Lake-Serie ab
  • neue Chipsätze der 300er-Serie für Coffee Lake
  • Mehr Kerne, dafür geringerer Takt
  • nicht abwärtskompatibel zu früheren Chipsätzen
  • Release wahrscheinlich Anfang Oktober

Quelle: Intel.com Alle Infos zu den Intel Coffee-Lake-CPUs

Seit der Computex 2017 Ende Mai steht fest: Die Coffee-Lake-Serie wird als neue Prozessorgeneration die Kaby-Lake-Reihe ablösen. Dabei wird die nunmehr achte Intel-Core-i-Serie den Namen Core-i-8xxx tragen. In unserem FAQ zum Coffee-Lake-Prozessor haben wir alle bisherigen Informationen zusammengetragen und beantworten die wichtigsten Fragen.

Was ist der Intel Coffee Lake?

Coffee Lake ist die neueste Generation der Intel-Core-i-Serie und soll den Vorgänger Kaby Lake im Mainstream-Bereich ablösen. Bei der Fertigung setzt Intel auf das selbe Verfahren wie schon beim Kaby Lake. So wird aller Voraussicht nach auch die Coffee-Lake-Generation im 14-nm-Verfahren gefertigt. Als Antwort auf AMDs Ryzen, der mittlerweile mehr als eine Alternative zu den Intel-Prozessoren ist, setzt Intel bei der neuesten Generation auf mehr Kerne und Threads.

Wie von Intels Mainstream-CPUs gewohnt, wird auch die Coffee-Lake-Reihe mit einer internen Grafikeinheit daherkommen. Die Bezeichnung des Grafikchips wird bisher allerdings noch unter Verschluss gehalten.

Wann werden die Coffee-Lake-Prozessoren erscheinen?

Bisher steht noch kein offizieller Release-Termin fest. Auf der Computex 2017 wurde lediglich von August/September als zeitliche Richtlinie gesprochen. Mittlerweile tendieren die Gerüchte aus vielen Foren zum 5. Oktober, an dem der Core i7-8700k in den Handel kommen soll. Dies gilt wahrscheinlich auch für Mainboards mit Z370 Chipsatz. Die kleineren CPU-Modelle und die für Notebooks werden nach bisherigen Informationen erst Anfang 2018 an den Start gehen.

Ein Kanadischer Shop hat neue Details zu Coffee-Lake preisgegeben.

Welche Coffee-Lake-CPUs wird es geben?

Bisher unbestätigte Desktop Intel Core i3, i5- und i7-Prozessoren:

Modell Kerne/ThreadsTaktL3-CacheTDPPreis
Core i7-8700K

6/12

3,7

12 MB

95 W

-
Core i7-8700

6/12

3,2

12 MB

95 W

-
Core i5-8600K

6/6

3,6

9 MB

95 W

-
Core i5-8400

6/6

2,8

9 MB

65 W

-
Core i3-8350K

4/4

4 GHz

8 MB

95 W

-
Core i3-8100

4/4

3,6 GHz

6 MB

65 W

-

Im Netz wird bisher nur von diesen vier Modellen geschrieben. Auch wenn Intel noch keine bestätigten Information liefert, kann man davon ausgehen, dass die neue CPU-Reihe mit 8000 beziffert wird. So wird der Core i7-8700K das bisherige Flaggschiff, den i7-7700K beerben - der Core i5-8600K entsprechend den i5-7600K. Mit einem Basistakt von 3,7 GHz wäre der Core i7-8700K 100 MHz höher getaktet als der AMD Ryzen 5 1600X, der ebenfalls sechs Kerne und 12 Threads bietet. Der Turbotakt der Core-i7- und -i5-Modelle wirde je nach Anzahl der Kerne variieren. Viele weitere Nachfolger-Modelle der Kaby-Lake-Serie werden dann später folgen. Ebenfalls ein Intel Core i3 mit freiem Multiplikator soll auf den Markt kommen.

Im Notebook-Bereich soll es erstmals mobile Highend-CPUs mit sechs Kernen mit maximal 45 W TDP geben. Dann allerdings mit deutlich reduziertem Takt, da sonst der Stromverbrauch zu hoch wäre. Auch die sehr sparsame U-Serie soll Zuwachs in Form von Vierkern-Modellen erhalten, die nicht mehr als 28 W verbrauchen sollen, was aber im Vergleich zum Vorgänger, der lediglich 15 W TDP hat, sehr hoch ist.

Brauche ich ein neues Mainboard für den Coffee Lake?

Zum Start der Coffee-Lake-Reihe wird es ebenfalls dazu passende Mainboards mit Z370 Chipsatz geben. Wahrscheinlich erscheinen wenig später dann auch Mainboards mit abgespeckten Chipsätzen, die, wenn Intel weiter auf die bisherige Namensgebung setzt, H370 und B350 heißen werden. Letztere Bezeichnung entspricht jedoch exakt der Bezeichnung der neuen AMD-Ryzen-Mainboards. Daher hat Intel den Chipsatz auf B360 umgetauft. Wer also direkt zur Markteinführung einen Coffee-Lake-Prozessor kaufen möchte, benötigt ein neues Mainboard mit einem Chipsatz der 300er-Serie.

Wie auch beim Z170- bzw. Z270-Chipsatz bleibt der Sockel weiterhin der LGA 1151. Jedoch wird Coffee Lake nicht abwärtskompatibel zu früheren Chipsätzen sein.

Welchen Sockel und welchen Chipsatz benötigt Coffee Lake?

Coffee Lake wird vom neuen Z370-Chipsatz unterstützt. Als Sockel dient weiterhin der Sockel 1151, wie bei den Vorgängern Sky- und Kaby Lake. Coffee Lake wird aller Voraussicht nach nur zu den neuen Chipsätzen Z370 und folgende kompatibel sein.

Kommen zum Start von Coffee Lake vorerst nur die Mainboard mit Z370-Chipsatz in den Handel, ist nun bekannt, welche weiteren Chipsätze es noch geben wird. So hat Intel nun Informationen veröffentlicht, in denen die Chipsätze Q370, Q360, B360, H370, H310 und sogar Z390 genannt werden. Diese Chipsätze werden jedoch allesamt erst im kommenden Jahr an den Start gehen - der Z390 aller Voraussicht nach im zweiten Halbjahr 2018.

Wie schneidet Coffee Lake im Benchmark ab?

Da sich bei der Fertigung im Vergleich zu Kaby Lake nichts geändert hat, kann man davon ausgehen, dass es keine wirklichen Leistungssprünge geben wird. Anwendungen werden von der höheren Anzahl von Kernen profitieren, Spiele aufgrund des geringeren Taktes allerdings nicht. Hier kann es durchaus sein, dass die höher getakteten Vorgänger-Modelle sogar schneller sind.

Solange es jedoch keine offiziellen Tests gibt, ist dies jedoch reine Spekulation.

Was sind die Unterschiede von Coffee Lake und Kaby Lake?

Im Vergleich zur Fertigung von Kaby Lake gibt es keine Neuerungen. So stattet Intel die Coffee-Lake-Serie nun mit mehr Kernen, Threads und einem größeren L3-Cache aus. Anstatt der bisher üblichen 8 MB bei Core-i7- bzw. 6 MB bei Core-i5-CPUs, sind es nun 12 MB bzw. 9 MB. Im Gegenzug wurde der Basis- und Turbotakt heruntergesetzt, damit man die thermische Verlustleistung (TDP) der neuen Prozessor-Generation unter 100 W halten kann.

Benötigt man für Coffee Lake Windows 10?

Was für Kaby Lake gilt, gilt auch für Coffee Lake: Nur mit Windows 10 werden alle Features der neuen CPU-Generation, wie z.B. Speed Shift, voll unterstützt.

Der HardwareSchotte meint:
Für die Endkunden kann es nichts Besseres geben als ein Konkurrenzkampf zwischen Intel und AMD. Durch den Druck seitens der neuen und vor allem erfolgreichen AMD Ryzen CPUs, muss Intel nicht nur mit verbesserten Prozessoren reagieren, sondern diese auch preislich attraktiver machen.

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