Mobile Computer für jeden Zweck

Notebook-Kaufberatung

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Dieser Artikel wurde am 11. Juli 2014 auf den aktuellsten Stand gebracht.

Quelle: pixabay.com Notebook Kaufberatung - Mobile Computer für jeden Zweck Die Grundlage einer jeden Kaufentscheidung ist die Frage nach dem Verwendungszweck des Gerätes. Möchtet Ihr Euer Notebook nur zum Durchforsten des Internets und zum E-Mails schreiben verwenden oder möchtet Ihr zum Beispiel HD-Filme damit abspielen können. Andere Anwendungsgebiete wären Bild- und Videobearbeitung und sogar PC-Spiele können inzwischen gut auf Notebooks gespielt werden. Für viele Anwendungszwecke könnte auch ein Tablet ausreichend sein (siehe dazu unsere Tablet-Kaufberatung).

Grundlegendes: Anschlüsse, Design und Ergonomie

So manche Kaufentscheidung wird maßgeblich durch das Aussehen des Gerätes beeinflusst und auch wenn ein ästhetisches Äußeres gleich zu noch mehr Arbeitsspaß führt, darf man sich davon nicht täuschen lassen. Das Gehäuse ist schließlich nur die Hülle, die die ganzen wertvollen Eigenschaften des Notebooks umschließt. Wer höchsten Wert auf tolle Optik legt, der wird bei MacBooks vermutlich ebenso fündig, wie bei einigen Windows-Vertretern.

Das Äußere gibt direkt Auskunft über die Konnektivität des Notebooks: Wie viele USB-Anschlüsse sind vorhanden, welche optischen Ausgänge stehen zur Verfügung und welche anderen Ausgänge werden noch geboten? Braucht man zum Beispiel einen seriellen Anschluss oder möchte später Bild und Ton über HDMI ausgeben, sollten diese Anschlüsse natürlich auch vorhanden sein. Der serielle Anschluss kann zwar über andere Wege nachgerüstet werden, doch dies ist teilweise mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Beim Thema Konnektivität darf auch Bluetooth nicht unerwähnt bleiben. Möchte man später Bluetooth-Geräte, wie zum Beispiel Mäuse, Tastaturen oder Headsets, einsetzen, dann ist ein integrierter Bluetooth-Controller von Nutzen. Drahtlose Verbindungen über W-LAN sind bei Laptops inzwischen zur Regel geworden, doch welche Netze man mit seiner W-LAN-Karte findet, hängt von den unterstützten Standards ab. Im Grunde beschränkt sich hier die Untersuchung jedoch darauf, ob das Notebook 801.11n-fähig ist, da 801.11a/b/g(n längst Standard sind und nur die ac-Variante nicht immer vorhanden ist. Mit 801.11ac ist in bestimmten Netzwerken eine deutlich höhere Geschwindigkeit möglich.

Quelle: pixabay.com Notebook Kaufberatung - Beleuchtete Tastatur

Zu guter Letzt sollte man in Hinsicht auf das Gehäuse noch die Ergonomie mit beurteilen. Wie leicht geht das Schreiben von der Hand? Kann man alle Anschlüsse problemlos nutzen, ohne Verrenkungen durchführen zu müssen oder blockieren sich einige Anschlüsse eventuell gegenseitig? Ob sich das Gerät dann im eigenen Gebrauch so verhält wie angepriesen, lässt sich im Vorfeld meist schwer sagen. Idealerweise sollte man ein Notebook im praktischen Einsatz testen. Eine sehr nützliche Funktion ist die Tastaturbeleuchtung, die einige Notebooks bieten. Damit finden die Finger auch bei wenig Umgebungslicht den Weg auf die richtigen Tasten.

Fast obligatorisch sind inzwischen eine integrierte Webcam und ein eingebautes Mikrofon. Somit ist man für alle Eventualitäten ausgestattet und selbst wenn man nicht damit rechnet, Videokonferenzen durchführen zu müssen, die Umstände ändern sich in der heutigen Zeit schnell.

CPU, RAM, Grafikkarte: Das Fundament der Leistungsfähigkeit

Diese drei Komponenten bestimmen maßgeblich die Leistungsfähigkeit des Rechners und während man in vielen Fällen auf eine leistungsfähige Grafikkarte verzichten kann, ist es ratsam, beim Arbeitsspeicher zumindest 2 GB zu kaufen. Möchte man Bild- oder Videobearbeitung durchführen, dann sind 4 oder sogar 8 GB RAM sinnvoll (für Videoediting darüber hinaus ein schneller Prozessor). Inzwischen kann man auch bei Notebooks auf DDR3-RAM setzen, was sich aufgrund des niedrigeren Stromverbrauches positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt.

In Hinsicht auf Prozessorleistung sind heute schon die langsamsten Dual-Cores schnell genug für ein einen angenehmen Windows-Betrieb (abgesehen von Sparversionen wie dem Intel Atom). Möchte man seinen Rechner also nur für Bürotätigkeiten nutzen, dann genügt ein günstiger Prozessor, für ambitioniertere Nutzer gibt es jedoch zahlreiche leistungsfähigere Prozessoren und inzwischen sogar Quad-Cores. An diesem Punkt muss nur bedacht werden, dass ein leistungsfähigerer Prozessor auch höheren Strombedarf hat und damit die Akkulaufzeit sinkt.

Möchte man mit seinem Notebook auch moderne PC-Spiele auf hohen Qualitätsstufen spielen, kommt man um eine dedizierte Grafikkarte nicht herum. Dies bedeutet dann nicht nur eine Mehrinvestition, sondern auch nochmals verkürzte Akkulaufzeit. Für einfache Büroanwendungen ist eine dedizierte Grafikkarte nicht notwendig und es genügt eine integrierte Lösung. Einige Notebooks lösen das Problem der reduzierten Akkulaufzeit, indem grundsätzlich die integrierte Grafiklösung genutzt wird und nur bei Bedarf automatisch auf die dedizierte Grafikkarte umgeschaltet wird.

Festplatte und optisches Laufwerk

Beim Kauf eines Notebooks kann man sich zwischen herkömmlichen Festplatten, die eine Kapazität von 60 GB bis 3 TB haben, und SSDs (Solid State Disks) mit einer Maximalkapazität von 1 TB entscheiden. Vorteile einer SSD gegenüber einer konventionellen Festplatte sind die deutlich höhere Geschwindigkeit, der geringere Stromverbrauch und der Wegfall von Laufwerksgeräuschen. Auch sind SSDs viel unempfindlicher gegen Erschütterungen, was bei einem Notebook, das überwiegend mobil eingesetzt werden soll, wichtig sein kann. Allerdings sind SSDs pro Speichereinheit teurer und in der Gesamtgröße limitiert.

Einige Hersteller bieten Notebooks mit beiden Speicherarten an. Auf diese Weise können besonders häufig genutzte Dateien oder sogar das gesamte Betriebssystem auf SSD gespeichert werden, um vom Geschwindigkeitszuwachs zu profitieren. Für die Masse von Daten, die nur von Zeit zu Zeit geladen werden, steht dann die Festplatte zur Verfügung.

Inzwischen kann man bei aktuellen Geräten, insbesondere besonders kompakt gebauten Modellen, nicht mehr davon ausgehen, dass die verbauten Komponenten nachträglich ausgetauscht werden können. Vor dem Kauf sollte man also genau überlegen, welche Speicherkapazität den eigenen Bedarf deckt.

Egal für welchen Massenspeicher man sich entscheidet, ist die Anschaffung einer externen Festplatte zur Datensicherung und/oder zur Erweiterung der Speicherkapazität ratsam. Um die volle Geschwindigkeit nutzen zu können sollte das Notebook den Anschluss via USB 3, eSATA oder Thunderbolt ermöglichen. Externe Festplatten mit 2,5 Zoll Baugröße benötigen üblicherweise keine zusätzliche Stromversorgung, sondern beziehen die Energie über den USB-Port. Wer selbst entscheiden möchte, welches Festplatten-Modell er einsetzt, kann Festplatte und externes Gehäuse separat kaufen, muss dann aber den Zusammenbau selbst vornehmen. Für die meisten dürfte eine Fertiglösung ausreichend sein.

Externe 2,5"-Festplatten:

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Optische Laufwerke zum Lesen und Schreiben von CD, DVD oder Blu-ray haben in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung verloren. Da heute auch große Datenmengen schnell über das Internet übertragen werden können, verzichten viele Hersteller auf ein optisches Laufwerk zugunsten eines flacheren Designs oder höherer Akkulaufzeit, wenn der gewonnene Platz für zusätzliche Akkukapazität genutzt wird.

Wer nur von Zeit zu Zeit optische Medien benutzen möchte, kann einen externen Brenner über USB anschließen. Soll das Laufwerk immer dabei sein, ist eine interne Lösung vorzuziehen. Wenn man auf dem Notebook HD-Filme von Blu-ray schauen möchte, muss man natürlich darauf achten, dass das verbaute Laufwerk diesen Standard beherrscht.

Neben der Festplatte und dem optischen Laufwerk bieten viele Notebooks heute auch integrierte Kartenlesegeräte. Damit kann man eine Auswahl von Speicherkarten (wie zum Beispiel SD, Memory Stick, CF oder xD) mit dem Rechner verbinden. Hat man eine Digitalkamera, erspart ein passender Kartenleser die Suche nach dem Verbindungskabel. Außerdem kann man die Speicherkarten zum Sichern von sensiblen Daten nutzen, die man immer dabei haben möchte.

Das Display: Fenster zur virtuellen Welt

Neben Prozessor und Grafikkarte ist auch das Display sehr stromhungrig. Je größer das Display, desto höher der Stromverbrauch. Die zusätzliche Akkukapazität, die in größeren Notebooks verbaut werden kann, führt also nicht immer zu längeren Akkulaufzeiten. Wer jedoch Wert auf gute Nutzbarkeit legt, kommt um ein großes Display nicht umhin. Im Juni 2012 stellte Apple erstmals ein 15-Zoll-Notebook mit Retina-Display vor, das eine Displayauflösung von 2880 x 1800 Pixeln bietet - das sind zweieinhalb mal so viele Bildpunkte wie bei Full-HD-Displays (1920 x 1080 Pixel). Um diese Auflösung zu nutzen, muss die Software entsprechend angepasst sein. Besonders sinnvoll ist eine so hohe Auflösung bei der Foto- und Videobearbeitung. Man wird sehen, ob Apple hier wieder einen Trend begründet und auch andere Hersteller so hoch auflösende Displays verbauen werden.

Neben der gewünschten, für die eigenen Augen angenehme Auflösung ist über die Oberfläche des Bildschirms zu entscheiden. Möchte man das Notebook im Freien oder bei hoher Umgebungshelligkeit nutzen, dann empfiehlt sich ein mattes Panel. Hierbei kommen jedoch die Farben nicht so zur Geltung, wie es bei einem spiegelnden („glare“ oder „glossy“) Panel der Fall wäre. Eine hohe Helligkeit ist bei beiden Panel-Typen wünschenswert, da man dann auch bei viel Umgebungslicht etwas erkennen kann.

Software und nützliches Zubehör

Beim Notebookkauf sollte man darauf achten, dass ein Betriebssystem mitgeliefert wird und idealerweise vorinstalliert ist, wenn man es gleich benutzen möchte. Leider legen manche Hersteller kein Betriebssystem oder eine einfache Linux-Version bei, so dass man für Windows nochmal extra in die Tasche greifen muss und den Aufwand der Installation hat. Da kann ein vermeintliches Schnäppchen schnell teurer werden.

Da für viele die Steuerung des Mauszeigers mit einem Trackpad ungewohnt ist, sollte man beim Notebookkauf auch gleich über die Anschaffung einer Maus nachdenken. Diese wird per USB oder per Funk mit dem mobilen Rechner verbunden. Es gibt besonders kleine Modelle, die häufig direkt als „Notebook-Mäuse“ verkauft werden, bei diesen leidet aber oft die Ergonomie, wenn man nicht besonders kleine Hände hat.

Für denjenigen, der den Rechner oft und lange abseits einer Steckdose betreiben möchte, kann ein zusätzlicher Akku in Frage kommen. Doch nicht jedes Gerät bietet einen austauschbaren Akku, zudem sind Ersatzakkus relativ teuer. Wer also Wert auf Mobilität legt, sollte diese besser nicht über einen Akku erzielen wollen, sondern über ein sparsames Gerät.

Akkulaufzeit

Hier noch einmal die größten Stromkonsumenten im Überblick:

  • großes Display
  • Prozessor
  • dedizierte Grafikkarte
  • Festplatte

Übrigens benötigt auch jedes angesteckte USB-Gerät Strom. Betreibt man also zum Beispiel zwei 2,5"-Festplatten am USB-Anschluss, dann ist der Akku wesentlich schneller alle. Um die Akkulaufzeit zu verlängern kann man also unterwegs auf externe Peripherie verzichten und gleichzeitig die Helligkeit des Displays anpassen. Außerdem sollte man die Energieeinstellungen von Windows anpassen. Die passenden Einstellungen findet Ihr in der Systemsteuerung unter „Energieoptionen“.

Kaufempfehlungen

Wir haben für euch einige Kaufempfehlungen in verschiedenen Kategorien herausgesucht. Dabei schauen wir uns die Geräteklassen der so genannten Ultrabooks an und geben Tipps für bestimmte Nutzergruppen.

Da die Produktzyklen bei Notebooks sehr kurz sind und ständig neue Geräte auf den Markt kommen, kann es sein, dass die hier empfohlenen Geräte entweder nicht mehr verfügbar sind oder es neuere Generationen mit einem besseren Preis-Leistungsverhältnis gibt. Deswegen geben wir auch immer einige Hinweise, wie man über passende Filtersetzung in unserer Kategorie Notebooks entsprechende Geräte finden kann.

Ultrabooks – die Kompakten

Nachdem Apple im Jahr 2008 das erste MacBook Air, ein besonders kompaktes Notebook mit aktuellster leistungsfähiger Technik, vorgestellt hatte, forcierte insbesondere der Chiphersteller Intel diese Geräteklasse und ließ sich dafür den Namen „Ultrabook“ schützen. Neben Intel stellt inzwischen aber auch Konkurrent AMD besonders sparsame Prozessoren zur Verfügung, die besonders geeignet für den Einbau in kompakteste Modelle sind.

Die Notebookhersteller haben unterschiedliche Wege beschritten: während manche dem keilförmigen, besonders flachen Design des MacBook Air nacheifern und dabei auf ein optisches Laufwerk verzichten, bieten andere weiterhin ein optisches Laufwerk und setzen teilweise auch auf konventionelle Festplattentechnologie für den Massenspeicher. Gegenüber herkömmlichen Modellen muss man nur auf wenig Leistung verzichten, bekommt dafür aber leichtere mobile Geräte, die allerdings einen gewissen Aufpreis kosten.

Passende Filterkonfiguration für Ultrabooks: Bildschirmdiagonale 11" bis 14", Gewicht bis 1,5 kg.

Ultrabooks:

Einsteiger-Notebooks

Hierunter verstehen wir Geräte, die den klassischen PC zuhause nicht vollständig ersetzen sollen, sondern als Zweitgerät und für den gelegentlichen Einsatz unterwegs, zum Beispiel im Urlaub, vorgesehen sind. Auf ein optisches Laufwerk kann üblicherweise verzichtet werden, da dieses ja beim stationären PC zur Verfügung steht. Die benötigten Leistungsdaten sind natürlich vom jeweiligen Anwendungszweck abhängig, alle hier vorgestellten Geräte sind völlig ausreichend für den Einsatz als Internet- und Büromaschine und selbst einige Spiele sollten mit entsprechenden Leistungseinbußen gespielt werden können.

Passende Filterkonfiguration für Einsteiger-Notebooks: Bildschirmdiagonale 13" bis 15,6", Windows oder OS X installiert, mindestens 4 GB Arbeitsspeicher, möglichst preiswert.

Einsteiger-Notebooks:

Notebooks als Desktop-Ersatz

Wer sich nicht die klassische Kombination aus großer Kiste, Bildschirm und extra Tastatur ins Arbeitszimmer stellen möchte, greift entweder zu einem All-in-One-PC oder zu einem entsprechenden Notebook. Letzteres hat den Vorteil, dass man es grundsätzlich auch zusammenklappen und mitnehmen kann, auch wenn das hohe Gewicht nicht gerade dazu einlädt. Akkulaufzeit und Mobilität spielen bei diesen Geräten also eine untergeordnete Rolle.

Als Desktop-Ersatz ist natürlich ein großer Bildschirm von Bedeutung. Daneben sollte die Festplatte ausreichend dimensioniert und ein CD-/DVD-Brenner vorhanden sein. Wenn man auch gleich darauf achtet, dass das Laufwerk Blu-rays lesen kann, fehlt nur noch ein DVB-Stick zum Fernsehempfang für die Multimedia-Zentrale. So ausgestattet kann das Notebook dann auch gleich noch den Fernseher ersetzen - oder zumindest den Blu-ray-Player, indem man das Notebook per HDMI-Kabel an den Fernseher anschließt.

Passende Filterkonfiguration für Desktopersatz-Notebooks: Bildschirmdiagonale mindestens 17", Windows oder OS X installiert, mindestens 4 GB Arbeitsspeicher, Festplattenkapazität 500 GB oder mehr, optisches Laufwerk vorhanden.

Notebooks als Desktop-Ersatz:

Gaming Notebooks

Wer die neuesten Computerspiele auf einem Notebook zocken möchte, muss auf beste Hardwareausstattung achten. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Notebooks, die die hohen Anforderungen aktueller Games erfüllen. Leistungsstarker Prozessor, eine schnelle Grafikkarte mit viel eigenem Speicher und ein großer Monitor sind wohl die Mindestanforderung. Wenn man dann neben einer Festplatte noch eine SSD oder gar einen RAID-Verbund im Notebook hat, steht dem ungetrübten Spielspaß nichts im Weg.

Notebooks mit solcher Ausstattung sind natürlich recht schwer und überaus laut. Ein gutes Headset gehört aber für Gamer ohnehin zur Grundausstattung, so dass der Lüfterlärm übertönt wird. Und möchte man doch mal abseits von zu Hause zocken, ist ein Gaming-Notebook grundsätzlich transportabel und eröffnet zumindest für kurze Zeit die Möglichkeit auch ohne Stromanschluss zu zocken.

Passende Filterkonfiguration für Gaming-Notebooks: Full-HD-Auflösung oder besser, Windows installiert, mindestens 8 GB Arbeitsspeicher, Grafikkarte mit mindestens 2 GB eigenem Speicher.

Gaming-Notebooks:

Notebooks für unterwegs

Es klingt wie ein Widerspruch, sollte man Notebooks doch immer auch mobil einsetzen können: Doch wenn man sein Notebook häufig unterwegs einsetzen möchte, hat man andere Ansprüche daran als die bisher genannten Nutzergruppen. Eine kompaktes Format, geringes Gewicht und eine lange Akkulaufzeit sorgen dafür, dass man auch fernab von zuhause und bei jeder Gelegenheit seinen Computer nutzen kann.

Zum einen kommen für dieses Szenario die oben genannten Ultrabooks in Frage, die ein besonders flaches Design haben. Gute Alternativen sind Geräte, die auf die gleiche oder ähnliche stromsparende Technik setzen wie Ultrabooks, aber den Platz im etwas größeren Gehäuse für zusätzliche Akkukapazität nutzen, um so die Betriebszeit zu erhöhen. SSD als Massenspeicher erhöhen ebenfalls die Laufzeit gegenüber konventionellen Festplatten, doch hier sollte man abwägen, ob die angebotenen Speicherkapazitäten für den eigenen Anwendungszweck ausreichen und man bereit ist den dafür verlangten Aufpreis zu zahlen.

Ein eingebautes UMTS-Modul erspart einen zusätzlichen Internetstick, wenn man auch abseits von W-LANs ins Internet möchte. Hier ist ein eingebautes Modul aber auf die unterstützen Mobilfunkstandards beschränkt und kann nicht so einfach ausgetauscht werden, wenn neue Standards eingeführt werden.

Passende Filterkonfiguration für häufig unterwegs genutzte Notebooks: Bildschirmdiagonale 12" bis 13,4", Windows oder OS X installiert, mindestens 7 Stunden Betriebsdauer (hierbei handelt es sich um Herstellerangaben, die in der Praxis überprüft werden sollten).

Notebooks für häufigen Einsatz unterwegs:

Outdoor-Notebooks

Echte Spezialisten: Notebooks, die auch im rauen Arbeitsalltag auf Baustellen oder in anderen Umgebungen, in denen man sonst Bedenken hätte einen Rechner aufzuklappen, keine Probleme machen. Einige Hersteller wie Panasonic mit der Toughbook-Serie haben sich auf solche robusten Geräte spezialisiert, die mit einem stabilen Gehäuse, sowie spritzwassergeschützter Tastatur und Touchpad punkten.

Outdoor-Notebooks:

PANASONIC Toughbook 52 (CF-52VACBYFG)

Fazit

Notebooks gibt es inzwischen in allen Größen für alle möglichen Anwendungsgebiete. Wer keine Lust hat, Platz in seinem Arbeitszimmer für einen stationären Rechner zu opfern, der kann heute getrost zu einem Notebook greifen, ohne dabei mit Performance-Einbußen leben zu müssen. Leider zahlt man für gleiche Leistung bei Notebooks immer noch einen teilweise gehörigen Aufpreis und während man für 1000 ¤ zwar bereits ein sehr leistungsfähiges Modell erhält, könnte man mit derselben Investition im Desktop-Bereich noch wesentlich mehr Rechenkraft erkaufen.

Zuhause einen PC, für unterwegs ein Tablet – braucht man da noch ein Notebook?

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