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Welche SSD ist die richtige für mich?

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UPDATE: Dieser Artikel ist veraltet! Hier geht es zu einer stets aktuell gehaltenen SSD-Kaufberatung.

Welche SSD ist die richtige für mich?

Tatsächlich sind SSDs viel attraktiver als HDDs: In Systemen mit Highend-Prozessoren und schnellen Grafikkarten verhinderte doch immer der langsame Datenstrom von der Festplatte zügigeres Arbeiten. Hier sind die SSDs viel schneller und überzeugen zusätzlich noch durch Robustheit und die nicht vorhandene Geräuschentwicklung. Und auch ein großer Nachteil von SSDs verliert immer mehr an Bedeutung: der hohe Preis. Inzwischen sind SSDs schon ab 50 Cent pro Gigabyte zu haben und werden damit für einen größeren Kundenkreis interessant.

SSDs im Desktop-PC

Grund genug, uns mit dem Thema SSD auseinanderzusetzen und uns die beliebtesten SSD-Modelle im Preisvergleich näher anzuschauen. Vor dem Kauf einer SSD sollte man natürlich zunächst den Einsatzzweck abklären. In Desktop-PCs kann man eine SSD zusätzlich zu den vorhandenen Laufwerken einbauen und dann die Systempartition darauf verlagern. Da die gängigsten SSDs im 2,5-Zoll-Format angeboten werden, braucht man zum Einbau einen 3,5-Zoll-Adapter, der teilweise im Bundle mit SSDs angeboten wird. Darüber hinaus ist zu klären, welche Schnittstelle zur Verfügung steht. Nur an aktuellen SATA-3-Ports können die neuesten SSDs ihre volle Geschwindigkeit entfalten, ist ohnehin nur SATA 2 vorhanden, reicht auch eine entsprechende SSD. In jedem Fall ist der Geschwindigkeitszuwachs im Vergleich zur Festplatte enorm.

Welche Kapazität gekauft wird, machen die meisten wohl vom Inhalt ihres Portemonnaies abhängig. In vielen Fällen wird man ohnehin nicht den kompletten Inhalt der Festplatte auf einer SSD unterkriegen, so dass man abschätzen sollte, wieviel Platz das Betriebssystem und die eingesetzten Programme tatsächlich benötigen. Die Mehrheit wird sich wahrscheinlich für SSD-Kapazitäten zwischen 120 und 260 GB entscheiden. Von kleineren (meist 64GB) SSDs raten wir ab, da sie nur geringfügig billiger sind als 128GB-Modelle, doch, wie unser beispielhafter Test der Samsung 830 zeigt, häufig deutlich langsamer sind als die größeren Varianten.

SSDs für Notebooks

Besitzer eines Laptops müssen sich normalerweise entscheiden: entweder Festplatte oder SSD. Hier können also auch durchaus höhere Kapazitäten interessant sein, wenn es der eigene Geldbeutel denn zulässt. Im mobilen Einsatz sollte man zudem den Stromverbrauch der SSD beachten, da man mit sparsamen Modellen Akkulaufzeit gewinnt. In einem aktuellen c´t-Test preiswerter SATA-III-SSDs brauchte das sparsamste Modell beim Schreiben nur 1 Watt, während der Spitzenreiter in der Leistungsaufnahme bei 4,4 Watt lag. Ein weiteres Kriterium beim Einsatz im Notebook ist die Bauhöhe. Insbesondere flache Laptops bieten häufig nur Platz für SSDs mit 7 mm Bauhöhe, so dass man vor dem Kauf überprüfen muss, welche SSDs in Frage kommen.

Bei der Auswahl einer SSD sollte man nicht nur auf die maximalen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten und die Anzahl maximaler Ein- und Ausgabeoperationen pro Sekunde (IOPS) schauen. Im Prinzip ist jede SSD so viel schneller als eine Festplatte, dass der weitere Geschwindigkeitszuwachs schnellerer SSD-Modelle für den Otto-Normalverbraucher nicht mehr zu spüren ist. Viel interessanter sind in der Praxis dann Ausfallsicherheit, guter technischer Support durch den Hersteller oder auch lange Garantiezeiten.

Beliebte SSDs im Preisvergleich

Eine der beliebtesten SSDs ist die 830 Serie von Samsung. Sie ist ein echter Allrounder und überzeugt mit guten technischen Daten und hoher Zuverlässigkeit. Sie erhält viele gute Bewertungen und funktioniert in den allermeisten Konfigurationen, auch in Apple-Rechnern, ohne Probleme. Zudem passt sie wegen der gerade mal 7 mm Bauhöhe in fast alle Notebooks. Die 830 Serie wird in Kapazitäten von 64 bis 512 Gigabyte angeboten. Samsung gewährt drei Jahre Garantie auf die Platten. Seit Samsung mit der 840- und 840-Pro-Serie zwei Nachfolger präsentiert hat, die noch etwas schneller sind und im Fall der 840 Pro sogar 5 Jahre Garantie haben, sind die Samsung SSD 830 stark im Preis gefallen.

Samsung SSD 830 Serie Samsung SSD 840 Series 1 weitere Preise und Anbieter Samsung SSD 840 Pro Series

SanDisk SSD (SDSSDP)

Etwas einfallslos benamt ist die SanDisk SSD. Erhältlich mit 64, 128 und 256 GB Kapazität hat der Hersteller die SSD auf geringen Stromverbrauch getrimmt. Im Test der c't war sie die einzige SATA-3-SSD, die bei Schreibzugriffen höchsten 1 Watt benötigte. Damit eignet sie sich natürlich besonders für Notebooks, auch wenn die SSD im Vergleich zu anderen nur eine sehr geringe Geschwindigkeit bei verteilten Zugriffen erreicht - schneller als eine Festplatte ist sie aber allemal.

Hinzu kommt, dass die SanDisk SSD mittlerweile zu den günstigsten Modellen am Markt gehört. Zielgruppe sind damit vornehmlich Anwender, die eher auf der Suche nach dem günstigsten Preis als der letzten Performanceoptimierung sind.

Die Crucial m4 ist so etwas wie ein Dauerbrenner unter den SSDs. Bereits seit April 2011 auf dem Markt können ihre Leistungswerte auch heute noch mithalten. Regelmäßige Firmwareupdates haben zu einer stabil laufenden Platte (auch unter OS X) geführt. Zudem bietet Crucial auch eine Variante mit gleichen Leistungsdaten, aber nur 7 mm Bauhöhe an. Durch das gute Preis-Leistungsverhältnis ist die Crucial m4 eine interessante Alternative.

Crucial m4 SSD Crucial m4 slim (7mm) SSD

Plextor M5 Pro SSD - PX-M5S Serie

Preislich eine Liga höher spielt die Plextor M5 Pro, die dennoch unter den Schottenland-Nutzern recht beliebt ist. Das dürfte vor allem an der hervorragenden Performance der SSD liegen, die ihr zahlreiche Testsiege und Empfehlungen bescherte. Durch die so genannte True Speed-Technologie behält die M3 Pro auch im Langzeiteinsatz die gute Leistung bei. Und dazu gewährt Plextor sogar 5 Jahre Garantie.

Natürlich gibt es noch viele weitere interessante SSD-Serien und fortlaufend bringen die Hersteller neue auf den Markt. In unserer Kategorie SSDs im Preisvergleich findet man über die Filter schnell die passenden Modelle. Zudem haben wir uns bei unserem Überblick auf die gängigste Bauform beschränkt, da SSDs, die über mSATA oder PCI Express angeschlossen werden, eher für spezielle Anwendungen und weniger für den Endkundenmarkt in Frage kommen. Aber natürlich können auch diese Technologien im Preisvergleich gefunden werden.

Fazit

Der beständige Preisverfall lässt SSDs für immer mehr Kunden interessant werden. Teilweise zahlt man weniger als 50 Cent pro Gigabyte für Platten mit guter Leistung. Und auch wenn der SSD-Markt sehr unübersichtlich geworden ist, können die von uns vorgestellten Modelle einen guten Einstieg in diese attraktive Technologie bieten.

Noch keine SSD im System – gibt es dafür heutzutage noch vernünftige Gründe?

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